“Babylon” im Kreuzfeuer

Nach dem Verlust der Werbefläche im Ankunftsbereich des Wiener Flughafens steht der Bordellkette das nächste Ungemach ins Haus: Rumänische Menschenhändler sollen teils minderjährige Mädchen mit falschen Versprechungen nach Österreich gelockt haben und sie danach gezwungen haben, in Nachtklubs als Prostituierte zu arbeiten.

Die Menschenhändler hätten Teilnehmerinnen an rumänischen Missen-Wettbewerben angesprochen und ihnen Foto­shootings in Österreich versprochen – die Kosten für die Shootings müssten sie jedoch in Bordellen abarbeiten. Konkret sollen an die "Babylon“-Kette (mit Bordellen in Wien, Salzburg und Klagenfurt) 25 Mädchen vermittelt worden sein, so die Vorwürfe. „Babylon“-Manager Richard Schweiger sprach in Medien von einer Intrige: "Keines dieser jungen Mädchen hat je bei uns gearbeitet.“ Das österreichische Bundeskriminalamt hat ermittelt, nun sei die Staatsanwaltschaft am Zug, wie das BK auf Anfrage des WIENER BEZIRKSBLATTs mitteilte.

  • Adresse: Seilerstätte 1, 1010 Wien

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