“ELGA macht Gesundheitssystem effizienter, transparenter und sicherer”

"Ich habe mich von Anfang an klar für die Umsetzung der Elektronischen Gesundheitsakte ausgesprochen", sagt Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely. "Ich bin überzeugt, dass diese im Interesse der Patienten entscheidend für die Qualitätssicherung im gesamten Gesundheitswesen sein wird. ELGA ist ein wichtiger Schritt um das österreichische Gesundheitssystem in Zukunft transparenter, effizienter und noch sicherer zu gestalten."

Seit 1. Jänner ist ELGA online und seither kann man sich auch für ein "Opt Out" entscheiden und seine (automatische) Teilnahme an ELGA widerrufen. Erst ab Herbst werden dann in den beiden Pilotregionen Wien und Oberösterreich Gesundheitsdaten abrufbar sein. Mit einer Bürgerkarte kann jeder Bürger auch selbst seine Daten einsehen. Die flächendeckende Einführung der Elektronischen Gesundheitsakte ist schließlich für 1.1.2015 vorgesehen.

"Ich bin davon überzeugt, dass ELGA eine moderne und sichere Infrastruktur bietet und daher von einer überwältigenden Mehrheit der Patienten positiv angenommen werden wird", sagt Wehsely. "Die Ärztekammer hat von Anfang an das ELGA Projekt mit unsachlicher Kritik und polemischen Aussagen zu verhindern versucht. Auch jetzt, wo die konkrete Umsetzung ansteht, sind die Aussagen der Ärztekammer durchsichtig und lassen ein klares Eigeninteresse erkennen."

Im Wiener Krankenanstaltenverbund sind bereits seit dem Jahr 2001 verbundweite Patientenauskünfte möglich. Derzeit können Patientenbriefe, Laborbefunde, Röntgenbefunde, Pathologiebefunde sowie Spezialbefunde eingesehen werden. Seit 2001 wurden über 196 Millionen Befunde und radiologische Bilder eingespielt.