“Go West”: Neue Ideen für Westgürtel

Ein intensives Programm zur Attraktivierung des Gürtels hat in den letzten 20 Jahren viele Erfolge gezeigt: "Der Gürtel hat sich wieder zu einer belebten Zone entwickelt – mit einer lebendigen Gastroszene, neuen Infrastrukturangeboten und spannender Architektur“, so Stadtrat Rudi Schicker. Damit dieser erfolgreiche Aufwertungsprozess nicht ins Stocken gerät, wird bis 2013 unter dem Titel "Gürtelfinale“ eine Reihe von weiteren Projekten mit finanzieller Unterstützung durch EU-Mittel umgesetzt.

Fußgängeroasen dringend gesucht

Aktuell ist die Wiener Stadtplanung auf der Suche nach innovativen Ideen und kreativen Vorschlägen zur Förderung des Fußgängerverkehrs.
Insbesondere sollen bezirksübergreifende und zum Verweilen einladende Fußgängerkorridore – möglichst abseits des Autoverkehrs – die Barriere Gürtel überwinden. Aber wie können solche fußgängerfreundlichen Bereiche aussehen? Ideen und Konzepte dazu lieferte der Studentenwettbewerb unter dem Titel "Go West“. 22 Beiträge von Studenten wurden eingereicht und vier Siegerprojekte ermittelt. Eines davon ist "Follow the line“ von Sabine Papst und Julia Rode. Eine rote Linie ist das Leitmotiv des Konzepts, das die Bezirke beidseits des Gürtels verbindet. Die "rote Linie“ ist flexibel und kann als Rankgerüst für Kletterpflanzen oder zum Aufhängen bunter Beleuchtungskörper genutzt werden. Fußgänger werden so zur Raumnutzung motiviert.

Hintergrund

Ausgelobt wurde der Wettbewerb letztes Jahr von der MA 21A – Stadtteilplanung und Flächennutzung. 22 Beiträge von 39 Studierenden der TU Wien, der Universität für Bodenkultur und der Kunst-Uni Linz wurden eingereicht.

  • Adresse: Gürtel, 1170 Wien

0 Antworten

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Wollen Sie an der Diskussion teilnehmen?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *