“Leben retten” sollte Unterrichtsfach sein

Im Fall eines plötzlichen Herzstillstands muss das Opfer rasch mit Herzdruckmassage, Beatmung
oder – optimalerweise – durch Einsatz eines Defribillators erstbehandelt werden. Aber seien wir ehrlich: Wer von uns weiß schon genau, was im Notfall zu tun ist. „Dabei ereignen sich 80 Prozent der Fälle von plötzlichem Herzstillstand in den eigenen vier Wänden", sagt Prof. Dr. med. Fritz Sterz, Facharzt an der Univ.-Klinik für Notfallmedizin der Medizinischen Universität Wien. Er gründete die Initiative „wwww.lebenretten.at" und wird bei seinem Projekt von engagierten Studenten, Medizinern und freiwilligen Helfern unterstützt, die eines verbindet: das Ziel, dass Erste-Hilfe-Unterricht verpflichtend in den österreichischen Lehrplan integriert wird, um eine möglichst flächendeckende Schulung der Bevölkerung in diesem Bereich zu garantieren. „Um im Notfall richtig zu handeln, sollten lebensrettende Handgriffe neun Schuljahre lang zwei Mal jährlich geübt werden. Gerade Kinder lernen diese besonders rasch!", so Prof. Dr. Sterz.

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