“Literatur allen zugänglich machen”

Sie ist keine Retterin, sie ist eine, die Zeichen setzt. Andrea Pauli ist systemischer Coach, 49 Jahre alt und ursprünglich vom Bodensee. Und: Sie ist seit beinahe 20 Jahren Mitglied des 1. Wiener Lesetheaters. Als es vor vier Jahren sehr schlecht um die Finanzen des Lesetheaters stand, initiierte sie einen Benefiz-Flohmarkt. Seither findet jedes Jahr ein Flohmarkt statt, heuer zum vierten Mal (siehe unten). "Das ist als Zeichen der Solidarität gedacht. Es geht darum, zu zeigen, dass uns das Lesetheater nicht egal ist“, erklärt Pauli.

Sachspenden gehen an Frauenhaus

Das Lesetheater feiert heuer seinen 20. Geburtstag. Pro Jahr gibt es etwa 120 Lesungen, immer an verschiedenen Orten. Texte werden von Autoren, Schauspielern und Otto Normalkonsument gelesen. Das Credo lautet: "Literatur für alle zugänglich machen.“ Andrea Pauli ist das ein persönliches Anliegen – genauso wie das 1. Wiener Frauenhaus. Spenden wie Kinderspielzeug und Kleidung werden zwischen Flohmarkt und Frauenhaus geteilt, denn "die Frauen haben Bedarf an allem und freuen sich über Spenden“, weiß Pauli.

4. Benefiz-Flohmarkt zugunsten des Ersten Wiener Lesetheaters

Am 6. 11. ab 14 Uhr im Weinhaus Sittl, Lerchenfelder Gürtel 51, 1160 Wien. Kurt Palm liest aus seinem Buch "Bad Fucking“, der Chor der Gegenstimmen tritt auf. Spende dem Flohmarkt Ware und kauf etwas! (Alles für 1 Euro).

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