“Stationsassistenten entlasten Personal”

Während immer wieder vom "Krankenhaus der Zukunft“ gesprochen wird, sei dieses in Ottakring bereits Realität, sagt Barbara Hörnlein, Ärztliche Direktorin des Wilhelminenspitals, im Gespräch: "Wichtig ist hier vor allem die Rundum-Versorgung der Patienten. Und dass es auch in einem Akutkrankenhaus wie unserem Schwerpunkte gibt.“ Im Wilhelminenspital sind das etwa Abteilungen für Onkologie, Gefäßchirurgie und Kardiologie. Mögliche Auswirkungen durch den Bau des Krankenhauses Nord befürchtet Hörnlein nicht: "Alleine schon deshalb, weil wir verschiedene Einzugsgebiete haben werden.“

Arbeit an Verbesserungen

Auch Behauptungen der FPÖ Ottakring, die WiSpi-Kinder­ambulanz sei hoffnungslos überfüllt, tritt die Ärztin gelassen entgegen: "Ich mische mich nicht in politische Polemik ein. Schwerpunktambulanzen sind immer stark frequentiert, aber wir versuchen es für Patienten und Personal möglichst angenehm zu gestalten.“ Außerdem arbeite man laufend an Verbesserungen, etwa über die Medizinische Plattform (siehe Teil 2 der Reportage). Aber auch der Vorschlag der Ärztekammer, "Stationsassistenten“ aus dem nichtmedizinischen Bereich zu etablieren, kommt bei Hörnlein gut an: "Weil so Ärzte und Pflege entlastet werden.“ Was wiederum den Patienten zugute komme. (svb/sk)

Zur Person

Barbara Hörnlein ist seit Mai 2007 Ärztliche Direktorin des Wilhelminenspitals. Als solche vereint die Fachärztin für Innere Medizin alle Primarärzte unter sich. Hauptsächlich bestehe ihre Tätigkeit aus Management-Aufgaben, sagt sie selbst.

Teil 1: Im Krankenhaus trägt Technik eine weibliche Handschrift

Teil 2: Medizinische Plattform Ottakring

Teil 4: Spatenstich für Palliativpavillon

  • Adresse: Montleartstraße, 1160 Wien

0 Antworten

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Wollen Sie an der Diskussion teilnehmen?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *