„Stromfresser“ in den eigenen vier Wänden!

Nach der Industrie (52 Prozent) sind Privathaushalte mit 23 Prozent Anteil am heimischen Stromverbrauch die zweitgrößten „Stromfresser" Österreichs – noch vor dem Gewerbe (16 Prozent), der Landwirtschaft (16 Prozent) und dem Verkehr (6 Prozent). Dabei sind – im Vergleich zur Industrie und anderen Sektoren – Stromsparmaßnahmen in Privathaushalten schnell und kostengünstig umsetzbar. Daran will nun bis 24. Februar die aktuelle „Energieferien"-Kampagne des WWF erinnern. „So informiert etwa eine eigens entwickelte Ratgeber-App schnell und detailliert über die sparsamsten Elektro- und Haushaltsgeräte", so Karl Schellmann, Klima- und Energieexperte des WWF Österreich.


Konsumenten-Infos

Zusätzlich gibt die Ratgeber-App auch Stromspartipps für die Haushaltsbeleuchtung sowie für die Vermeidung unnötiger Kosten durch sinnlosen Standby-Verbrauch. Broschüren und Aktionen aller Mitgliedsunternehmen der „WWF Climate Group" (u. a. IKEA, A1, dm-Drogerien, Erste Group und SPAR) liefern den Österreichern außerdem Empfehlungen, wie sie einfach Strom sparen können, ohne im Alltag auf Komfort verzichten zu müssen. So verschafft z. B. der Ratgeber „Licht" einen schnellen Überblick über die
sparsamsten am Markt erhältlichen Leuchtmittel und der Ratgeber „Stopp Standby" zeigt die besten Maßnahmen zur Vermeidung von Standby-Stromverbrauch je nach Elektro- und Haushaltsgerät. „Das schont die Umwelt und die Geldbörse!", sagt Energieexperte Karl Schellmann.

So können Sie Stromkosten sparen:
* Verwenden Sie Steckerleisten mit Ausschaltfunktion
* Ersetzen Sie Glühbirnen durch LED-Lampen
* Setzen Sie beim Neukauf von Haushalts-Großgeräten auf die Energieeffizienzklasse

1 Antwort
  1. Karl Sturm says:

    Als ich das Problem hatte dass mehrere Lampen den Geist aufgaben, beschaffte ich mir 3 LED-Lampen. Eine als Ersatz einer 12V/20W Halogenlampe, eine als Ersatz 25W-Glühbirne in einem mehrfachen Luster und eine als einzelner Ersatz einer 40W-Glühlampe. Da ich aus Stimmungs- und Energiespargründen schon immer alle Lampen dimmbar hatte trat folgendes Problem auf: Keine LED-Lampe ließ sich mehr in der Helligkeit ändern. Weiters musste ich alle 3 Lampen innerhalb von 14 Tagen wieder gegen Glühlampen austauschen, weil sie defekt wurden obwohl sie angeblich länger halten sollen und ein Vielfaches kosten. Wo bleibt also die Ersparnis?

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Wollen Sie an der Diskussion teilnehmen?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.