„Genug Zeit verloren, Strozzipark öffnen!“

Seit Jahren fordere die SPÖ Josefstadt bereits die Öffnung der Innenhöfe des Palais für die Bevölkerung. „Wäre das eine Liegenschaft der Stadt Wien, dann wäre das schon längst passiert", so Sternfeld. Doch ausschließlich der Finanzminister könne über die Öffnung der beiden Innenhöfe entscheiden. „Und genau da sind sämtliche ÖVP-Finanzminister seit Jahren säumig. Die Forderung der SPÖ Josefstadt prallte während der letzten Jahre ständig ab", so der SP-Vize.

„Willkürliche ­Verweigerung"

Jetzt sei Schluss mit lustig. „Die elitäre Gebarung und willkürliche Verweigerung von wertvollem Grünraum für die Josefstädter und alle Wiener inmitten der Stadt muss aufhören – und zwar jetzt. Finanzminister Josef Pröll ist gefordert, sofort aufzusperren. Wir wollen den Strozzipark für die Bevölkerung, und wir wollen ihn ab morgen", fordert der Bezirkspolitiker.

In den zwei Innenhöfen des Palais wären über 3.000 Quadratmeter Grünfläche nutzbar. Im vergangenen Monat griffen auch andere Bezirksparteien das Thema auf, weshalb die Causa Strozzi erneut durch die Medien ging. Die Bezirks-SP verweist auf ihre Themenführerschaft und drängt: „Es gibt keinen Grund, mit der Öffnung des Parks auch nur einen Tag länger zu warten. Also, Herr Minister Pröll – sperren Sie endlich auf."

Historischer Hintergrund des Palais Strozzi

Das Palais wurde zwischen 1699 und 1702 von Gräfin Maria Katharina Strozzi als Sommersitz errichtet. Der aufwendig gestaltete Garten der Gräfin reichte bis zur Piaristengasse. Es wechselte oft den Besitzer, 1940 zog das Finanzamt ein.

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