„Ich bin sehr gern in Wien“

Ich hatte schon immer ein Faible fu?r die Musik der 1920er und 1930er Jahre – schon mit 14, 15 Jahren“, so der Nostalgie-Sänger zu seinem Zugang zum klassischen deutschen Schlager. Häme musste er fu?r seine
außergewöhnliche Retro-Leidenschaft nicht ertragen: „Ich bin ja nicht verhaltensauffällig geworden, sondern habe das gehört, was alle gehört haben, und fand das auch gut. Mein Bruder hörte Jethro Tull und
Kraftwerk, ich mochte das auch“, erklärt Raabe.

Im Jahr 1992 hat Raabe dann damit begonnen, eigene Lieder zu schreiben. „Das war eher ein Zufall, mir fiel diese Zeile ,Kein Schwein ruft mich an, keine Sau interessiert sich fu?r mich‘ komplett mit Melodie ein. Die Resonanz war grandios!“ Zu Wien hat er eine ganz besondere Beziehung, wie er darlegt. „Ich bin gerne in Wien, weil die Wiener unseren Humor gut verstehen. Das liegt aber auch daran, dass viele Texter
und Komponisten unseres Repertoires Österreicher waren.“ Wien und Berlin passen demnach gut zusammen: „Die Wiener und die Berliner haben eine ähnliche Unhöflichkeit, aber die Wiener können sie galanter kaschieren. Jedenfalls ist unser Humor hier nicht erklärungsbedu?rftig!“

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