Österreichische Obdachlose: Rückkehr des Arbeitsrechts

Gut sechs Jahre ist es nun her, dass wir es durch die Einführung der zweiten Zeile „Zustelladresse“ in den Meldezettel für gut zwei Jahre geschafft haben, dass sich Obdachlose das Arbeitsrecht erhielten, bis man sich hinstellte und bei der Gebietskrankenkasse meinte, man könne Menschen nur noch mit Hauptwohnsitz anmelden.

Und das hat ein Obdachloser nicht.

Damit verbunden, dass man Obdachlose nicht bei der Gebietskrankenkasse anmelden kann ist auch der Punkt gegeben, dass man Obdachlose nicht beim AMS melden kann, weil hierfür ja notwendig ist, dass diese vermittelbar sind und vermittelbar setzt voraus, dass man die Menschen auch bei der Gebietskrankenkasse anmelden kann, da ja ansonsten eine jede Form von Arbeit Schwarzarbeit darstellt.

Und weil man die Obdachlosen nicht beim AMS melden kann, so kommt letztlich für die Obdachlosen auch die Mindestsicherung nicht zu tragen, weil hierfür als Grundvoraussetzung der Arbeitswille zählt, der wiederum nur durch eine Arbeitssuchmeldung beim AMS nachgewiesen werden kann.

Österreichische Obdachlose erhalten also im Gegensatz zu einem jeden Asylwerber keinen Cent von der österreichischen Regierung.

Das hat uns Templer lange dazu gebracht, dass wir die Regierung aufforderten man möge doch die Anmeldung mit der „Zustelladresse“ zur Gebietskrankenkasse möglich machen.

Ohne Erfolg.

Nunmehr haben wir aber im Rahmen S.O.S. – Schreiben ohne Störung eine neue Chance.

Wir haben uns entschlossen gerade für Obdachlose eine eigene Schreibwerkstatt einzurichten und mit ihnen gemeinsam an Büchern zu arbeiten die wir über Book-On-Demand und epuli.de veröffentlichen können.

Dies bedeutet in der weiteren Folge, dass diese Bücher in den Buchhandel kommen können, die uns schon zugesichert haben, dass sie uns Lesungen ermöglichen, damit wir Bücher verkaufen können.

Und wenn wir Bücher verkaufen, so erhalten wir letztlich das Startkapital für eine Startwohnung.

Und wenn wir eine Startwohnung haben, so haben wir in weiterer Folge auch einen Meldezettel mit Hauptmeldeadresse.

Und weil dies in weiterer Folge die Anmeldung bei der Gebietskrankenkasse möglich macht, so fällt letztlich die Unmöglichkeit zur Anmeldung zum AMS und hiermit wieder der Sperre von der Mindestsicherung weg.

Das heisst: Obdachlose haben gerade durch das Schreiben eine echte Möglichkeit in das normale Leben zurückzukehren.

Sie aber haben durch den Erwerb der Bücher, es in der Hand, ob sie Obdachlosen dabei helfen, sich wie Münchhausen an ihrem eigenen Schopf aus dem Morast zu ziehen, ohne das sich die Obdachlosen wie Bettler vorkommen müssen.
Bitte helfen Sie mit!

Euer

Pastor Hans-Georg Peitl
Bundesobmann der
Patriotischen Christen Österreichs (PCÖ)
http://jachwe.wordpress.com
http://www.facebook.com/OrdensrepublikOsterrichi

  • Adresse: Laxenburger Straße 49-57, 1100 Wien

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