Überwachungskamera überführte “Gelähmte”

Das ist unglaublich: Eine „im Rollstuhl sitzende“ Frau zeigte bei der Polizei an, dass ihr nach in einer Bank in der Thaliastraße von zwei jugendlichen ausländischen Burschen ihre Geldbörse geraubt wurde. Beim Ansehen der Videoauswertung der Überwachungskamera trauten die Ermittler ihren Augen nicht, als sie das angebliche Opfer zu Fuß in die Bank gehen sahen, um ihre Bankgeschäfte zu erledigen. Gabriela S. wurde noch einmal vorgeladen. Auf der Polizeiwache erschien sie erneut im elektrischen Rollstuhl. Als sie mit den Fotos der Überwachungskamera konfrontiert wurde, legte sie ein umfassendes Geständnis ab und gab an, den Überfall erfunden zu haben, um ihre ausstehenden Mietschulden bezahlen zu können. Bis dahin wurde ihr von einer Tageszeitung bereits ein Geldbetrag übergeben sowie ein Spendenkonto für sie eingerichtet. Daher „musste“ sie, diese Lüge weiterhin aufrechtzuerhalten, um eventuell mehrere Zuwendungen zu erlangen. Gabriela S. wurde wegen Vortäuschung einer gerichtlich strafbaren Handlung angezeigt.

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