Abendessen

1 Woche ohne Essen? Willkommen in der Detox Welt!

In meinem Kopf herumgeschwirrt ist es schon die längste Zeit und es ist ja auch wirklich in aller Munde – Detox hier, Detox da. Aber alleine die Vorstellung eine Woche lang nichts zu essen?! Schauderbar. Und somit wurde das Projekt Detoxing immer wieder verbannt. Um ehrlich zu sein, war auch die Angst vor dem Scheitern zu groß. Und irgendwie fehlte einfach der Ansporn. Bis mir die Idee kam, das ganze zu dokumentieren und ein Detox-Tagebuch zu schreiben und zu veröffentlichen. Weil vielleicht würden es einige von euch selbst gerne versuchen, haben aber Zweifel und wissen nicht, ob sie es machen oder lieber lassen sollen. Ich werde mich auf jeden Fall bemühen, euch so gut es geht, einen Einblick in meine persönliche Detox-Welt zu geben! Und wer Fragen dazu hat – nur her damit! Bin auf eure Meinung zum Thema sehr gespannt!

Gestartet hab ich schon gestern und am Sonntag war der „Vorbereitungstag“, den ich mir wirklich lieber erspart hätte… Um den Darm gleich mal vorweg zu reinigen, wurde ich in die Apotheke um „Glaubersalz“ geschickt. Als sich die Apothekerin darüber ein Schmunzeln und ein „Euje“ nicht verkneifen konnte, hätte ich eigentlich vorgewarnt sein müssen. Was soll ich sagen – mein erstes und hoffentlich letztes Intermezzo mit einem Abführmittel. Dazu kann ich euch nur den Tipp geben, es nicht erst so wie ich am Nachmittag zu nehmen, damit ihr euch eventuell den ein oder anderen Toilettengang bei Nacht erspart.

Am Montag ging es dann ab zu Detox Delight, um meine Säfte für die ersten beiden Tage abzuholen. Pro Tag gibt es 6 Säfte zu je ½ Liter. Mein erster Gedanke – und das ist alles? Das überleb ich nicht. Nichts desto trotz bin ich so euphorisch und gespannt, dass ich das aber erstmal verdränge. Denn die Säfte sehen zum Glück lecker aus und sind es, wie sich herausstellt, tatsächlich auch! Selbst die Säfte mit Roter Rübe oder Zucchini, worüber ich echt verwundert war.

Das Resumée zum ersten Tag: Meine Angst, dass ich verhungere, stellt sich als vollkommen unbegründet heraus. Der Magen bekommt bei 6 Säften, wobei man den letzten spätestens um 19 Uhr trinken soll, alle 2 Stunden etwas und somit bleibt das Hungergefühl tatsächlich vollkommen aus!
Aber gelitten habe ich trotzdem. Anscheinend hab ich mich doch nicht soooo gesund wie gedacht ernährt und mein Körper hat einiges zu Entgiften. Plus der Koffeinentzug hat mir auch zu schaffen gemacht. Resultat war, dass ich gestern immer mehr Kopfweh bekommen habe und am Abend hat sich noch eine ordentliche Übelkeit hinzugesellt. Es war kurzfristig so schlimm, dass ich mir gedacht habe, wenn es morgen nicht besser ist, brech ich ab. Ich kann aber Entwarnung geben – nachdem ich um 22 Uhr tot im Bett gelegen bin, bin ich heute frisch und fröhlich erwacht und erfreut in Tag 2 gestartet. Wie dieser endet, erfahrt ihr morgen… Und ich freu mich jetzt schon auf 19 Uhr und eine superleckere vegane Mandelmilch! Schönen Abend euch allen!

"Post an Kati" gerne unter katrin.wrann@echo.at oder eine PM in Facebook.
 

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