13A: Keine neuerliche Änderung

Konkret schlugen die Aktivisten – sie fühlen sich durch den vorbeibrummenden Bus im Grätzel lärm- und geruchsbelästigt – vor, dass die Öffi-Linie zwischen Neubaugasse und Kirchengasse wieder wie ursprünglich auf der „Mahü“ verläuft.

Langwierige Diskussionen

Der Abschnitt ist bekanntlich Fußgängerzone, weshalb der Betriebsrat der Wiener Linien die Fahrer trotz aufgetragener roter Spur nicht über die Shoppingmeile fahren lassen wollte. Nach längerem Hin und Her wurde der 13A dann umgeleitet. Er fährt seither einen Umweg durch den 6. Bezirk und statt auf der Fuzo ein Stück die Begegnungszone entlang.

Konflikte befürchtet

Geht es nach den 13A-Gegnern, sollen bauliche Trennungen die befürchteten Konflikte zwischen Bussen und Fußgängern auf der Fuzo vermeiden. Der Großteil der Straße – je zehn Meter auf jeder Seite – würde dabei als „Promenade“ niveaumäßig angehoben werden, in der Mitte bliebe eine fünf Meter breite Fahrbahn für den Bus. Der Weg für das Öffi-Verkehrsmittel wäre kürzer, der Fahrgast schneller am Ziel, so das Argument der Bürgertruppe.

Zurück in die Zukunft

Die Idee ist gewissermaßen ein Schritt zurück in die Zukunft. Denn tatsächlich wurde eine derartige Lösung von Stadt und Wiener Linien im Vorfeld der „Mahü“-Verkehrsberuhigung bereits ernsthaft diskutiert, wie auf der Homepage der Wiener Linien ersichtlich ist und auf Anfrage auch bestätigt wurde. Der Ansatz wurde später aber wieder verworfen. Die Bürgerinitiative erhofft sich trotzdem gute Erfolgschancen für ihren – somit eigentlich abgekupferten – Vorschlag.

Aber an der jetzigen Route werde festgehalten, heißt es von der Renate Brauner: „Wir planen nicht, dass sich da noch irgendetwas ändert“, erklärte ein Sprecher

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