So fahren die Zu?ge ab dem 13. Dezember

Kundeninformation steht in den nächsten Wochen und Monaten ganz weit oben auf der Erledigungsliste der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB). Und zu kommunizieren und zu erklären gibt es einiges. Der Su?dbahnhof schließt am 12. Dezember fu?r immer seine Pforten, im Jänner beginnen die Abrissarbeiten.

So sehen die Änderungen aus

Ab Fahrplanwechsel enden und beginnen die Nahverkehrszu?ge, die bisher am Su?dbahnhof
(Su?dseite) begonnen bzw. geendet haben, in Wien Meidling. Das betrifft folgende Zu?ge:

Zu?ge der Strecke Oberwart – Wien, Zu?ge ab/bis Hartberg zur Hauptverkehrszeit und Zu?ge ab/bis Deutschkreutz. Die Umstellung betrifft auch die „Flughafenbusse“: Wien Su?dbahnhof wird von diesen nicht mehr angefahren, stattdessen Wien Meidling.

Fernverkehrszu?ge der Su?dbahn enden bzw. beginnen ebenfalls in Wien Meidling.
Fernverkehrszu?ge der Nordbahn (Wien – Prag) fahren u?ber Stadlau und werden großteils
u?ber Meidling bis Wiener Neustadt durchgebunden, einige wenige fahren u?ber Meidling
ab/bis Graz bzw. Villach; je ein Zugpaar endet/beginnt in Wien Meidling bzw. Wien
Westbahnhof. Ein Zugpaar fährt u?ber die Stammstrecke ab/bis Wien Praterstern.

Die Zu?ge der Ostbahn enden weiterhin am Su?dbahnhofareal, die Bahnsteige werden allerdings
150 Meter nach hinten verlegt, um die Bauarbeiten fu?r den Hauptbahnhof nicht zu behindern.

Auto-Zug

Reisende, die ihr Auto mit dem Zug in den Urlaub mitnehmen wollen, mu?ssen hinku?nftig zur Autoverladestation am Matzleinsdorfer Platz in der Triester Straße 2. Beim Kauf des Tickets gibt es einen eigenen Anfahrplan fu?r die Verladestation (tl).

Mehr Infos auf www.wienerbezirksblatt.at/bhmeidling
ÖBB-Fahrgastinfo mit allen Fahrplanänderungen – hier!

  • Adresse: Bahnhof Meidling -, 1120 Wien

Uni des 21. Jahrunderts: Spatenstich für WU-Projekt

250 Millionen Euro beträgt das Budget für den Neubau. Schon mit Beginn des Wintersemesters 2012/13 sollen die Studenten die Universität im Prater besuchen können.

Fünf große Gebäudegruppen wird die neue WU umfassen. Darunter werden sich auch ein „Library and Learning Center" sowie ein Komplex mit Hörsälen und Seminarräumen befinden. Das gesamte Areal wird über zahlreiche Freiflächen verfügen und soll zu einem großen Kommunikationszentrum für alle werden.

„Hier wird nicht nur eine aus-gezeichnete Ausbildungsstätte, sondern auch eine Oase in der Stadt entstehen", beschreibt SP-Planungssprecher Gemeinderat Karlheinz Hora im Gespräch mit dem WIENER BEZIRKSBLATT den „Mehrwert" des Projekts. Neben den architektonisch interessanten Bauwerken wird es auch Verbindungswege geben, die nicht nur ober-, sondern auch unterirdisch verlaufen. Ein entsprechendes Beleuchtungskonzept wird für die nötige Sicherheit auf dem Gelände sorgen.

Für die Versorgung mit der erforderlichen Energie am Campus werden alternative Quellen wie Solarenergie oder Erdwärme verwendet. Die WU hat gemeinsam mit der Bundesimmobilien-gesellschaft (BIG) für Errichtung und Betrieb des Gebäudes die Projektgesellschaft Wirtschaftsuniversität Wien Neu GmbH gegründet. Der neue Standort an der Südportal-straße wird eine Nettonutzfläche von rund 102.000 Quadratmetern umfassen. Bebaut werden 35.000 Quadratmeter.

„Wenn alles gut geht und der dichte Bauplan eingehalten wird, soll der Bezug 2012/13 erfolgen", so Planungssprecher Karlheinz Hora abschließend.

Spatenstich zur neuen WU-Universität – hier als Video!

  • Adresse: Südportalstraße -, 1020 Wien

Platz vor Albertina wird zu Helmut Zilk-Platz

Ort mit Kultur und Geschichte

Neben dem Mahnmal beherbergt der Platz das
Museum Albertina, das Filmmuseum, den Tirolerhof und das Café Mozart.
Das alles würde zu Zilk passen, so Kulturstadtrat Andreas
Mailath-Pokorny
. Auch Zilks Witwe Dagmar Koller hatte sich zuletzt bei
der Frage eines möglichen Standortes für den Platz vor der Albertina
stark gemacht.

Vor dem 2. Weltkrieg befand sich hier der
sogenannte Philipphof. Das Gründerzeithaus wurde 1945 bei einem
Luftangriff zerbombt. Rund 300 Menschen wurden unter den Trümmern
begraben. Einige davon wurden nie geborgen.

  • Adresse: Albertinaplatz 1, 1010 Wien

Schatz, lass uns heute ins Museum gehen!

Ausstellung_Malerei des Biedermeier

Malerei des Biedermeier

noch bis 17. Januar 2010

Wien Museum

Ausstellung_Großer Auftritt

Großer Auftritt – Mode der Ringstrassenzeit

noch bis 22. November 2009
Wien Museum

Das Unheimliche ist in der Stadt: Edvard Munch und das Unheimliche

noch bis 18.1.2010
Leopold Museum Wien

Ausstellung_Impressionismus

Impressionismus – Wie das Licht auf die Leinwand kam

noch bis 10.1.2010
Albertina

Ausstellung_Karl der Kühne

Karl der Kühne

noch bis 10.1.2010
Kunsthistorisches Museum

Ausstellung_CT

Cy Twombly. Sensations of the Moment

noch bis 26.10.2009
Mumok

Heute Gratis-Eintritt in alle Museen der Österreichischen Nationalbibliothek!

Die Österreichische Nationalbibliothek bietet heute am Nationalfeiertag von 10 bis 18 Uhr freien Eintritt in den Prunksaal, das Papyrus-, Globen- und Esperantomuseum. 

Prunksaal

Im Prunksaal ist die bis 8. November 2009 laufende Ausstellung Annäherungen an die Ferne. Geografische Kostbarkeiten aus der Österreichischen Nationalbibliothek zu sehen, in deren Rahmen wertvolle barocke Atlanten und Landkarten, sowie Reiseberichte und topografische Ansichten aus den Ländern Afrika, Asien und Amerika gezeigt werden.
Josefsplatz 1
1010 Wien

Papyrusmuseum

Die Ausstellung Das Phänomen Homer. In Papyri, Handschriften und Drucken kann bei dieser Gelegenheit und darüber hinaus noch bis zum 15. Jänner 2010 im Papyrusmuseum besichtigt werden. Im Zentrum dieser Schau stehen die beiden bedeutenden Versepen Ilias und Odyssee des antiken Dichters Homer.
Zudem wird im Papyrusmuseum wieder ein spezielles Kinderprogramm für die jüngsten BesucherInnen angeboten.
Heldenplatz, Neue Burg, Mitteltor
1010 Wien

Globen- und Esperantomuseum

Im weltweit einzigartigen Globenmuseum sind neben kostbaren historischen Globen Besonderheiten wie Mond- und Planetengloben, Taschengloben, aufblasbare und auffaltbare Globen sowie Regenschirmgloben zu sehen. Das Esperantomuseum gibt einen Einblick in die wechselvolle Geschichte der Kunstsprache Esperanto sowie weiterer berühmter, erfundener Sprachen wie das Klingonisch aus der Fernsehserie Startrek.
Palais Mollard
Herrengasse 9
1010 Wien

Das gibts außerdem alles heute gratis!

Wer Präsident Heinz Fischer schon immer einmal die Hand schütteln wollte, der hat heute von 14 bis 16 Uhr die Gelegenheitz dazu.

Wo sonst schafr Wortgefechte geführt werden, können Politik-Interessierte einen Blick hinter die Kulissen blicken. Ab 9 Uhr (bis 17 Uhr) gibts Rundgänge durch das Hohe Haus.

Das Palais Epstein öffnet von 9 bis 17 Uhr die Bel Etage für Besucher.

Das Römermuseum bietet von 9 bis 18 Uhr freien Eintritt.

Das Museum Karlsplatz öffent kostenlos seine Türen von 9 bis 18 Uhr.

Von 10 bis 17 Uhr werden im Museum für Völkerkunde Kinderführungen und Filzworkshops angeboten.

Das technische Museum feiert ein Familienfest: Von 10 bis 17 Uhr kann man u.a. mit Stephan Eberharter virtuell Skifahren. Der Eintritt ist um 20 Prozent ermäßigt!

Wie war das noch mal mit der Zeitumstellung? Von 10 bis 18 Uhr gibt es freien Eintritt ins Uhrmuseum.

  • Adresse: Museumsplatz 1, 1070 Wien

Wiener Sicherheitsfest am Rathausplatz

Happy Birthday: 20 Jahre "K-Kreis"!

"K" steht für Katastrophenschutz, Katastrophenhilfe,
Kompetenz und Kommunikation."Der 'K-Kreis' steht weltweit als einzigartiges
Symbol für die Zusammenarbeit der freiwilligen und beruflichen Wiener
Hilfs- und Einsatzorganisationen sowie zahlreicher
Magistratsabteilungen", sagt Wolfgang Kastel, Geschäftsführer der
Helfer Wiens.

Alle K-Kreis-Organisationen präsentieren sich und ihre Arbeit auch im aktuellen "Wiener Sicherheitsguide 2010" – im praktischen Pocketformat, beim Wiener Sicherheitsfest GRATIS zum Mitnehmen für zu Hause! Einfach auf das gelbe Cover achten!

Präsentation modernster Einsatzfahrzeuge

Vom richtigen Verhalten im Brandfall bis zum
perfekten Funktionieren und Zusammenspiel stellen die
Blaulichtorganisationen Polizei, Rettung und Feuerwehr ihr
weitreichendes Können unter Beweis. Dass die Wiener Blaulichtorganisationen
technisch auf dem neuesten Stand sind, demonstrieren sie eindrucksvoll anhand
ihrer Ausrüstung und Einsatzfahrzeuge.

"Action-Schauplatz"
Rathausplatz

Auf den Schnüffelspuren von "Kommissar Rex" beweisen
Polizeidiensthunde, was sie bei der Verbrecherjagd alles leisten
müssen und Rettungsteams zeigen, worauf es beim Leben retten ankommt. Durch spektakuläre Einsatzvorführungen geben sie Einblicke in die Zusammenarbeit bei oft wirklich sehr gefährlichen Einsätzen.

Die WEGA (Wiener Einsatzgruppe Alarmabteilung) präsentiert ihren hohen
Ausbildungsstand in einer spannenden Vorführung. Rettungshunde, die
etwa in Erdbebengebieten eingesetzt werden, zeigen, was sie unter
schwierigen Bedingungen leisten – und wie sie
ausgebildet werden.

Neben vielen Angeboten zum Mitmachen
gibt es zum Beispiel die Möglichkeit, mit einer Drehleiter der Berufsfeuerwehr der Stadt Wien (MA 68) den Rathausplatz von oben zu betrachten, modernste Einsatzfahrzeuge der Wiener Berufsrettung (MA 70) zu besichtigen oder sich vom Bürgerdienst Wien (MA 55) umfassend beraten zu lassen. Wien Kanal
bietet Kinder das "Kanalkrabbelspiel" und die Möglichkeit, mit einem
Kanalroboter zum Selbststeuern die Welt der Kanalisation zu erforschen.

"Rudolf – Affaire Mayerling" und "Tanz der Vampire"

Ein buntes Rahmenprogramm für Groß und Klein
sorgt für hervorragende Stimmung und Unterhaltung. Radio Arabella lockt
mit der besten Musik aller Zeiten – und die Vereinigten Bühnen Wien geben
ein Musicalkonzert der aktuellen Produktionen "Rudolf – Affaire Mayerling" im Raimund Theater und "Tanz der Vampire" im Ronacher. TV– und Bühnenstar Katrin Lampe moderiert das Wiener Sicherheitsfest. Am 26. Oktober tritt sie als "Katie Lunette" auf, begleitet von der Band "Peculiar People".

WAS: Wiener Sicherheitsfest 2009
WANN: So., 25.10. + Mo., 26.10, jeweils von 10 bis 18 Uhr
WO: 1., Rathausplatz
mehr Infos zum Programm auf www.helferwiens.at
Eintritt frei!

  • Adresse: Rathausplatz -, 1010 Wien

Wochenende: Verkürzter Fahrbetrieb der U6

Der Grund sind Bauarbeiten im Gleisbereich zwischen den Stationen Philadelphiabrücke und Tscherttegasse. Zwischen den Stationen Alterlaa und Philadelphiabrücke sind Ersatzbusse unterwegs.

Die Wiener Linien ersuchen die Fahrgäste, die entsprechenden
Hinweise in den Haltestellen und Lautsprecherdurchsagen zu beachten.

  • Adresse: Erdbergstraße 2, 1030 Wien

Auf die Plätze, fertig, los: Wiens Mobilität im Test!

Kosten, Umweltbelastung, Stress, Sportlichkeit, Komfort und Sicherheit waren die Kriterien, auf die wir E-Rad, Cityroller, Motorrad, Öffis, Auto, Citybike und die eigenen Beine getestet haben. Die Ergebnisse waren sehr unterschiedlich. – Die große Überraschung:

In puncto Schnelligkeit gab es – zumindest auf unserer Teststrecke – keine großen Unterschiede, selbst die „Fußgängerin" war schnell am Ziel. Sieger war das Elektrorad*, bei dem man aufgrund des Motors leicht bergauf kommt. Gefolgt vom Cityroller, der allerdings mit in die Öffis genommen wurde.

Hier das Ergebnis in richtiger Reihenfolge absteigend!

Mit 16 Minuten vom Rathausplatz (1. Bezirk) zum Türkenschanzpark (18. Bezirk) klarer Sieger das E-Rad!
Am 2. Platz der Cityroller (23 Minuten). Ex aequo das Motorrad und die Öffis (24 Minuten). Ein bissl länger gebraucht haben das Citybike und das Auto (je 25 Minuten). Wenig verwunderlich, aber von der Zeit her auch nicht schlecht: die Fußgängerin (37 Minuten).

Bewertung im umgekehrten Schulnotensystem – von 1 (nicht genügend) bis 5 (sehr gut).

Mobilitätstest_E-Rad

"Das E-Rad spielt in der Stadt alle Stu?ckln: Ob am Radweg, auf der Straße oder auch gegen die Einbahn. Flexibilität pur mit wenig Anstrengung!"
Daniel Benyes

 Mobilitätstest_Cityroller

"Der Cityroller ist praktisch und flexibel. Ohne die Öffis wäre die Route aber viel zu anstrengend."
Ludwig Schedl


Mobilitätstest_Motorrad

"Bei Nässe spielt das Motorrad keine Vorteile aus. Trotzdem steh ich aufs Image
und Gratisparken!"

M.-Ju?rgen Brunner

Mobilitätstest_Öffis

"Dank einem kurzen Sprint zum Bus und der tollen Anbindung mit dem 40A war
ich schnell am Ziel."

Catharina Gruidl

 Mobilitätstest_Citybike

"Wer sportlich sein will, der sollte sich aufs Rad schwingen, und die Geldbörse
schont es auch."

Romina Colerus

 Mobilitätstest_Auto

"In puncto Komfort ist das Auto unschlagbar, ich bin als Einzige trocken angekommen. Im innerstädtischen Bereich ist es aber unnötig."
Gabi Edelmann

Mobilitätstest_zu Fuss

"Zu Fuß bin ich ungebunden und flexibel, aber Fußgänger-Ampeln, die ewig
lang rot sind, ärgern."

Barbara Sorge


Außerdem …

Segway.

Das moderne Fortbewegungsmittel, das vor allem bei Touristen ein Renner ist, fällt auf jeden Fall auf. An unserem Test wollte der Verleih aber nicht teilnehmen.
www.segway-vienna.at

Faxi.

In dreirädrigen Fahrradrikschas können zwei Personen plus Handgepäck die Stadt auf umweltfreundliche Weise erkunden.
www.faxi.at

Fiaker.

Das urtypischste aller Wiener Fortbewegungsmittel fällt
in der Praxis natu?rlich durch. Bei Schönwetter aber auch fu?r Wiener mal eine nette Möglichkeit, die Stadt
zu erkunden.
z. B.: www.fiaker-wien.at

Wassertaxi.

Ab dem nächsten Jahr wird ein Wassertaxi auf dem Donaukanal von der Salztorbru?cke nach Nussdorf unterwegs sein.

* Das E-Rad ist erhältlich bei Wendelin Fortner & Florian Fortner ELEKTROBIKER LTD. & Co. KG.
Tel. 0664/210 41 22, www.elektrobiker.com

  • Adresse: Rathausplatz -, 1010 Wien

Die weltweit größte Fahrzeug-Testanlage

In zwei Kanälen (100 und 31 Meter lang) werden Bahnen, Busse, Bims oder Hubschrauber aus allen Erdteilen getestet, was einen Trip durch sämtliche Wetterkapriolen, die unser Planet zu bieten hat, bedeutet. Temperaturen von minus 50 Grad bis plus 60 Grad und Windgeschwindigkeiten bis zu 300 Stundenkilometern können hier in Floridsdorf hergestellt werden. Da bekommt ein russischer Hochgeschwindigkeitszug, der zu Hause bei Minus 40 Grad bestehen muss, schon mal einen Eismantel verpasst (siehe Bilder).

Erst im September wurde auch der neueste Gelenkbus fu?r die Wiener Linien in die Mangel genommen. Besichtigen kann man den Klima-Wind-Kanal bei der Langen Nacht der Forschung am 7.11.

Info: Tel. 256 80 81-404
www.rta.co.at

  • Adresse: Paukerwerkstraße 3, 1210 Wien

Die kleine Welt der ganz großen Tu?ftler

Modellbau_Bim

Wie aus einem Guss
Während sich seine Freunde fu?r Autos oder Flugzeuge
interessierten, hatte Heinz Fink von Klein an nur Augen fu?r die „Bim". Seit 1975 fertigt er Straßenbahnmodelle liebevoll von Hand: Dach und Boden sind aus Holz, aber auch Alu-Blech und Messing kommen zum Einsatz. Rund 500 Modelle hat Fink schon verkauft – und das in die ganze Welt: „Ein Wiener Hotelier in New York wuchs mit dem 5er in der Taborstraße auf – jetzt steht in der Lobby eine kleine Wiener Bim." Und auch dasLondoner Transportmuseum bestellte bei Fink schon Mini-Waggons. Ein Muss fu?r Bim-Fans sind die Anekdotensammlungen rund um die „Öffis": Zu bestellen ist „Die Tramway in der Leopoldstadt und in der Donaustadt" bei Herrn Fink, Tel.: 533 61 63.

Modellbau_Bahn
Bahn-Tradition seit 1951

385 meter. „Bei uns waren immer schon viele Eisenbahner“, verrät Erwin Hofbauer vom „BK 1951 Wien“ (i. Bild r.). Das sieht man dem liebevoll gestalteten Klublokal in der Mariahilfer Straße 108 an. Bahnhofsund Zuginventar sorgen fu?r authentische Atmosphäre: „Sogar unsere Anlage läuft nach einem genauen Fahrplan“, schmunzelt Ernst Vrehl (l.).Und das auf vier Etagen und knapp 400 Metern. www.bk1951wien.at

 

  

Modellbau_Schiff
Die Liebe zum Detail

Die Modellbaugruppe 20 (Raxstraße 3) setzt derzeit ein großes Projekt um: Die bis zu 1,5 m langen Trucks, Bagger, Trail-Fahrzeuge und Panzer sollen schon bald ein eigenes, 2.000 m2 umfassendes Freigelände in Spillern erhalten. Selbstverständlich mit eigenem Teich fu?r die Schiffahrt. „Der Schwerpunkt unserer Funktionsmodelle liegt auf Trucks – das Besondere an unseren Modellen ist die Liebe zum Detail: Beleuchtung, Fern- und Abblendlicht sind ebenso vorhanden wie bewegliche Funktionen bei Baggern“, beeindruckt Thomas Frischherz. www.modellbaugruppe20.at

 

 Modellbau_Panorama
Alpenglu?hen am Mexikoplatz

Ein Kleinbahnverein mit Tradition ist der vor 50 Jahren gegru?ndete MBV am Mexikoplatz. Der Stolz der passionierten Bastler ist eine 19×3 m große Panoramalandschaft, auf der jeweils montags und donnerstags ab 17 Uhr insgesamt acht Loks verkehren. Zum Teil sind die Modelle von verblu?ffender Authentizität: „Wir haben die Lindischgrabenbru?cke an der Tauernstrecke und die Donaukanalbru?cke vom Praterstern nach Erdberg auf unserer Anlage originalgetreu nachgebaut“, so Obmann Peter Sauer. Im Klublokal steht sogar eine kleine Werkstätte mit Drehbank und Bohrmaschine zur Verfu?gung. www.mbv-mexikoplatz.at


Tipp: Wiener Modellbaumesse (23.–26.10.)
mehr Infos hier.

  • Adresse: Mariahilfer Straße 108, 1070 Wien

Wie sicher ist unsere U-Bahn?

Die Donaumetropole kann mit fünf U-Bahn-Linien dienen. Wenn die U2-Verlängerung nach Aspern fertig ist, verfügt das Netz über 74,6 Kilometer und 101 Stationen. Seit den frühen 90ern wird alles über eine zentrale Leitstelle kontrolliert – seit 2006 über ein hochmodernes Rechenzentrum in Erdberg. Es ähnelt jenem, das im Film „Die Entführung der U-Bahn Pelham 123" ebenso wie in der Realität in New York eine wichtige Rolle spielt, wenngleich Wien mit den 26 im Big Apple verkehrenden Subway-Linien (noch) nicht mithalten kann. Dennoch gehört unsere Leitzentrale zu den besten der Welt.

Durchgehende Fluchtwege


Angesichts der rund 1,2 Millionen Fahrgäste täglich und mehr als 400 Millionen beförderten Personen pro Jahr ist das eine Herausforderung. Seit Jahrzehnten funktioniert der Betrieb ohne gröbere Zwischenfälle. Im Bereich Sicherheit und Sicherheitsempfinden zählt Wiens unterirdisches Liniennetz zu den besten Verkehrsbetrieben in Europa. Für die Leitzentrale entwickelte die Wiener Firma Frequentis ein eigenes Sprech- und Datenfunksystem. Videoüberwachung und Notrufe laufen hier zusammen. Der Fahrtverlauf jedes einzelnen Zuges wird beobachtet. Das System meldet jede kleinste Abweichung von den Intervallen.

Als erstes öffentliches Verkehrsunternehmen haben die Wiener Linien darüber hinaus in allen Zügen die „Notbrems-Überbrückung" eingeführt. Wenn es eine Notbremsung gibt, dann bringt das System den Zug automatisch in die nächste Station, da hier Hilfestellung viel besser möglich ist. Diese Technologie wurde übrigens nach der Brandkatastrophe im Jahr 2000 in Kaprun entwickelt. Um die Brandgefahr einzudämmen, verfügen sämtliche ­Wiener Stationen über Brandmelder, das gesamte Tunnelnetz ist mit Trockenlöschleitungen versorgt. Die jüngste Wagengeneration ist außerdem mit Rauchmeldern, Temperaturfühlern und Spritzdüsen ausgestattet.

Bei den Terroranschlägen auf die „London Underground" 2005 wurden die Tunnel aufgrund fehlender Fußwege zur Falle. In Wien verfügen alle Tunnel über durchgehende Fluchtwege entlang der Gleise.

wien jagt wieder mister x

Apropos London: Nach dem Vorbild des Brettspiels „Scotland Yard", bei dem „Mister X" durch Londons Verkehrsnetz flüchtet, ist am 23. 10. Wiens U-Bahn-Verbrecherjagd für Agenten ab 15 Jahren gestartet. Wer das nächste Mal dabei sein will findet alle Infos auf: www.rideontime.at

  • Adresse: Erdberg -, 1030 Wien

„Die Stadt der Mobilität“ – jetzt gratis an deiner Wohnungstüre!

Eine Auswahl der besten Artikel aus "Die Stadt der Mobilität" hier:

  • Adresse: Schottenfeldgasse 24, 1070 Wien

FRIEDHOFSLIEDER

Der Kulturverein Transdanubien lädt zu einem „Gesamtkunstwerk“, bestehend aus einer Führung durch das Bestattungsmuseum mit Mag. Dr. WITTIGO KELLER, anschließendem Konzert mit PETER STEINBACH & HEINZ JIRAS und einem köstlichen „Altwiener Allerseelen-Eintopf“ im CAFE GOLDEGG (vis a vis vom Museum).
Beginn der Führung ist um 18:00 Uhr.
Anmeldung ist unbedingt notwendig: 01/270 79 17 oder www.transdanubien.net
Eintritt inkl. Führung, Konzert und Essen: € 15.-

  • Adresse: Goldeggasse 19, 1040 Wien

FARUQ

SEMIER INSAJIF liest im KULTURKABINETT aus seinem eindringlichen Roman über Identität und Heimatlosigkeit, der erahnen läßt, dass nichts so fremd ist wie das Vertraute und nichts so vertraut wie das Fremde.
Beginn der Lesung ist um 19:30 Uhr
Info und Karten gibt´s beim Kulturverein Transdanubien unter 01/270 79 17 oder www.transdanubien.net

  • Adresse: Freiligrathplatz 6, 1210 Wien