Keine Angst vor Kriechtieren mehr!

Zwei Jahre ist es her, als der Tiergarten der Furcht vor den kriechenden, feingliedrigen, beängstigenden Tierchen den Kampf ansagte. Den Grundkurs "Angst vor Spinnen?“ besuchten mehr als 80 Wienerinnen und Wiener. Und eine Dame meinte: "Durch die direkte Konfrontation mit dem Angstobjekt in Gestalt der zahmen Vogelspinne Sissi habe ich endlich einen Ausweg aus der Angstspirale gefunden!“

Jetzt wartet noch mehr Nervenkitzel

Dieses war der erste Streich – und der nächste folgt sogleich. Im „Fortgeschrittenen-Workshop“ wird der Nervenkitzel noch größer. Diesmal gehen die Teilnehmer mit der noch beweglicheren Hauswinkelspinne auf Tuchfühlung. Diese Spinnenart läuft in den meisten Kellern und Nass­räumen herum. Aufgrund des feingliedrigeren Aussehens und der extrem flinken Bewegungen ist die Hauswinkelspinne furchteinflößender als die Vogelspinne.

Umso erfreulicher war es am Ende des ersten Fortgeschrittenen-Workshops, dass sich die Teilnehmer völlig entspannt dem Kriechtier näherten und einige die Hauswinkelspinne dann sogar über ihre Hand laufen ließen …

  • Nächster Fortgeschrittenen-Workshop: 27. November, Kos­ten: 70 Euro inklusive Zoo-Eintritt. Tel.: 877 92 94-500 (werktags 8–17 Uhr), E-Mail: reservierung@zoovienna.at

Ein Abend bei den Betrieben

Es waren lehrreiche Abendstunden in der Missindorfstraße 21. Wobei es für Bezirks­chefin Andrea Kalch­brenner und den Leiter der Wirtschafts­agentur Wien Gerhard Hirczi auch darum ging, zu schauen, ob die eingesetzten städtischen Fördermittel effek­tiv verwendet werden.

Ein revolutionäres Medizin-Verfahren

Erste Station war die "Laser­gruppe Hans Prihoda“ (sechs Mitarbeiter, 1 Million Euro Umsatz). Die Hightech-Firma forscht seit Jahren auf Hochtouren. Gemeinsam mit dem Wiener AKH wurde eine Methode erarbeitet, um in Zukunft bei Knochendefekten (z. B. ­nach Tumor-Opera­tio­nen) Eigenknochen zu implan­tieren, die im Körper des Patienten gezüchtet werden können. Diese neuartige Technik soll teure und komplizierte Implantierungen ersparen, die bis dato das Risiko einer Unverträglich­keit mitbringen.

Präzise Teile für Hochtechnologie

Anschließend ging es weiter zur ­Firma "Ernst Wittner“, die mit 15 Mitarbeitern 1,7 Millionen Euro im Jahr umsetzt. Dieser Betrieb hat sich auf die Herstellung von Spritzgusswerkzeugen und die Fertigung von präzisen Kleinteilen spezialisiert. Gemeinsam mit der Technischen Universität wird viel geforscht und entwickelt. Anwendungsgebiete sind u. a. die Telekommunikation, Wassertechnik und Pharmazie.
"Es ist toll, zwei Hightech-Firmen in Penzing zu haben, die sich wohlfühlen und nicht an eine Abwanderung in den Osten denken“, so Kalchbrenner.

  • Adresse: Missindorfstraße 21, 1140 Wien

Champions von morgen?

Die Botschaften hören sie wohl – und es fehlt ihnen nicht der Glaube. "Es waren sehr sinnvolle und effektive Beratungen. Ich bin von dem Projekt total überzeugt“, betont Ex-Eiskunstlauf-­Europameisterin Claudia Kristofics-Binder, die im Sportpool-Expertenbeirat sitzt.

Kern des Projekts ist es, 49 (meist) junge Wiener Sportler, die nicht auf Sponsoren und Euro-Tausendern sitzen, zu fördern: "Als Jüngster ist der 14-jährige Trampolinspringer Max Ertl ebenso dabei wie Sportschütze Thomas Farnik mit 43 Lenzen“, so Ex-Spitzensportlerin und Initiatorin Anja Richter. "Ich bin froh, dass sie mich davon überzeugt hat. Denn Wien hat immer schon viel Geld in die Sport­infrastruktur gesteckt, eine direkte Förderung hat aber gefehlt“, so Sportstadtrat und Sportpool-Präsident Chris­tian Oxonitsch. 160.000 Euro stehen heuer für die "Olympiasieger von morgen“ ­bereit. Ein Anfang, immerhin.

Tradition beim Hallen-Cup

Ab Mitte November geht der "Wiener Supercup“ unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Michael Häupl und Sportstadtrat Chris­tian Oxonitsch wieder in Szene. Präsentiert wird das Fußballturnier erstmals vom WIENER BEZIRKSBLATT.

An zehn Turniertagen (ab 13. 11. bis 19. 12.) wird in der Sporthalle Hopsagasse und der PAHO-Halle aufgegeigt. Ausrichter des Supercups ist das Sportjournalisten-Team von Coach Hans Hofstätter: "Wir sind froh, das WIENER BEZIRKSBLATT als neuen Partner zu haben, und freuen uns schon auf den Supercup. Los geht’s am 3. November um 18 Uhr im ehrwürdigen Wappensaal des Rathauses mit der Auslosung.“

  • Wer mitmachen will: Bis 24. Oktober läuft die Anmeldung für Frauen- und Männerteams in den Kategorien Hobby, Profi und Senioren. Anmeldungen bei Andreas Jungmann, Tel. 0676/314 64 48 oder E-Mail: wr.hallencup@gmail.com

Bluesrock im Böhmischen Prater-Tivoli Center

Jam TraX gilt als die Power-Blues-Band Kärntens.
Die vier Musiker sind dem Blues und Rock´n´Roll mit Leib
und Seele verfallen. Das Publikum mit ehrlichem Feeling
zu begeistern ist das erste Gebot dieser Band.
Gegründet wurde die Band bereits 1999 – seit 2005
musiziert Jam TraX zu viert in folgender Besetzung:
Achim Seebacher (E-Gitarre), Erhard Fian (Lead-Gesang
und Akkustik-Gitarre, Tom Prigger (Schlagzeug) und
Sieghard Hatberger (Bass, Gesang) und geben Live-Auftritte bei Clubkonzerten,
Blues- und Rockfestivals und Support-Gigs u.a. für Rockgrößen wie „Nazareth“
oder „The Animals“.
2009 wurde ihre dritte CD mit dem Titel „Homesick“ veröffentlicht und im legendären
„Bluesiana“ erstmals präsentiert. Noch mehr Infos und Hörproben
auf www.jam-trax.com
Unkostenbeitrag. € 15,– inkl. Buffet
Einlass: 18 Uhr
Beginn: 20 Uhr

  • Adresse: Laaer Wald 30c, 1100 Wien

Neuer Kindergarten hilft Hietzings Eltern

In Wien gibt es bundesweit nicht nur die größte Dichte an Betreuungseinrichtungen, sondern auch die langen Öffnungszeiten der Gratiskindergärten sind vorbildhaft. 2011 wird Wien insgesamt 6.500 neue Plätze innerhalb von zwei Jahren errichtet haben.
Auch in Hietzing: Derzeit gibt es 2.550 Kinderbetreuungsplätze, um über 100 mehr als im ers­ten Halbjahr 2010. Und: "Am 6. Oktober um 15 Uhr eröffnen wir ­einen neuen Kindergarten im Jugendwohnhaus Ober St. Veit“, betont SPÖ-Bezirks-­Vize und Kinderfreunde-Vorsit­zen­der Reinhard Feistritzer. "Dann führen die Hietzinger Kinderfreunde schon sechs Kindergärten mit rund 600 Plätzen.“

Neue Kinderplätze versus Sparpläne

Im 13. Bezirk wurde zuletzt wirklich Gas gegeben: Im Bereich der Krippenkinder (0–3 Jahre) wurde um 24 Plätze auf 464 aufgestockt. Bei den Kindergarten­kindern (3–6 Jahre) kamen 89 Plätze dazu – damit liegt der Versorgungsgrad bei 108 Prozent!
Weit kritischer sieht offenbar die ÖVP das SPÖ-Projekt Gratiskindergarten. Denn der Wiener Weg des rasanten Ausbaus der Betreu­ungsplätze ist durch Sparpläne der Wiener ÖVP-Chefin und Familien-Staats­sekretärin Marek gefähr­det. Die bei Hietzings ÖVP-Spitze ­ja äußerst beliebte schwarze Obfrau dachte vor gar nicht langer Zeit laut über eine Abschaffung des Gratis­kinder­gartens nach, indem die Zuschüsse des Bundes gestoppt werden sollten. Von insgesamt 14 Millionen Euro, die Wien in den Gratis-Kindergarten investiert, kommen etwa vier Millionen vom Bund.

  • Adresse: Hietzinger Kai, 1130 1130

Weitere Polizisten fehlen!

Auf der Linzer Straße 395 wurde letzten Mittwoch das neue Polizei-Wachzimmer  feierlich eröffnet. "Gott sei Dank haben wir das bekommen“, so Bezirksvorsteherin Andrea Kalchbrenner. "Das war ja eine langjährige Forderung der SPÖ.“ Gemeinsam mit den vierzehn neuen Dienstposten Anfang des Jahres zweifellos eine Verbesserung für Penzing.

Allerdings noch immer zu wenig, bedenkt man, dass durch die schwarz-blauen "Reformen“ heute noch immer mehr als 1.000 Beamte auf Wiens Straßen fehlen. Auch in Penzing ist das der Fall. "Es ist für mich keine Frage, dass wir auch im 14. Bezirk mehr Beamte auf der Straße brauchen. Ich verlange nicht mehr, als dass die vorgesehenen Planstellen besetzt werden“, so Kalchbrenner. Dabei handelt es sich um bis zu einem weiteren Dutzend Polizisten, auf das Penzing hofft.

Zum brennende Thema Sicherheit appelliert die Bezirksvorsteherin auch an ein "respektvolles Miteinander aller“, denn auch das erhöhe das Sicherheitsgefühl.

  • Adresse: Linzer Straße 395, 1140 Wien

Empörung in Ober St. Veit!

Dem 180 Mitglieder großen Kleingartenverein reicht’s: "Wir wurden hin und her geschoben!“ 

Es ist ein Schildbürgerstreich erster Ordnung und ein Beispiel dafür, wie man mit Bürgeranliegen nicht umgeht.
Juni 2009. Der Kleingartenverein OSV-Familiengärten im Grätzel Joseph-Lister-Gasse, Wlassakstraße, Promenadenweg (bei der Lainzer Mauer in Ober St. Veit) hat genug von den ewigen Parkplatzproblemen. Am Promenadenweg gibt es ein Grundstück zu erwerben.

"Dabei hätte der Herr Bezirksvorsteher uns nur ein bisschen unterstützen müssen." 
Ronald Rosenmayr


Der Verein fasst den Plan, dort auf eigene Kosten 18 Stellplätze zu schaffen. Mit rund 140.000 Euro für Rodung, Asphaltierung usw. wird in Summe gerechnet. Eine lobenswerte Eigeninitiative? Eine Aktion, die dem Bezirk Probleme löst? Fehlanzeige. "Nicht nur, dass der Bezirk auf die Lösung der schwierigen Parkplatzsituation offenbar keine Antwort weiß, hat er durch eine Zuständigkeitsverweigerung auch noch die Errichtung der 18 Parkplätze verhindert“, bringt es Vereins­obmann Ronald Rosenmayr auf den Punkt. "Dabei hätte der Herr Bezirksvorsteher nichts anderes tun müssen, als uns zu helfen, dass der Promenadenweg als Zufahrt zum Parkplatzgrundstück hergerichtet bzw. ein wenig verbreitert wird.“ Normalerweise eine Lappalie, zumal die Breite des Weges mit gut vier Metern problemlos ausreichen sollte. Doch statt Hilfe bekamen die Bürger Ausreden zu hören …

Keinen Finger für die Bürger gerührt

Am 9. September 2009 meinte BV Heinz Gerstbach im Schreiben an den Kleingartenverein, dass der Vorschlag nicht so gut sei, stattdessen "empfehle ich, über weitere Möglichkeiten zur Schaffung von Stellplätzen nachzudenken“. Dann meinte er am 9. Dezember: "Die Planungskommission der Bezirksvertretung Hietzing wurde mit der weiteren Bearbeitung beauftragt.“ Um am 28. Mai 2010 festzuhalten, "dass hier die fälschliche Meinung vertreten wird, nämlich dass der Bezirk für die Lösung der Probleme betreffend der Zufahrt zu den von Ihnen geplanten Stellplätzen zuständig ist“.

Die Chance auf 18 Parkplätze ist weg

Womit die Kleingärtner fassungslos und wieder am Anfang waren. Nach monatelangem Hin und Her, das Rosenmayr Aktenordner voll Briefverkehr bescherte. Aber keinen Parkplatz, da die Kaufoption für das Grundstück abgelaufen ist. "Die Geschichte ist erledigt, leider. Aber es ist empörend, dass mit der Verhinderung der Stellplatzerrichtung, die wir bezahlt hätten, auch Jungfamilien in den OSV-Familiengärten eine Grundlage für ein ganzjähriges Wohnen genommen wurde.“

  • Adresse: Joseph-Lister-Gasse, 1130 Wien

Auch Winnetou würde jubeln

Abenteuer im Dehnepark: Hängematte, Totempfahl, Westernpferd, Tipi, Seilbrücken – Hugh! 

Auf rund fünf Hektar ­erstreckt sich der Dehnepark im Bereich Dehnegasse, Rosentalgasse und ­Heschweg in Nachbarschaft zu den Naturarealen "Steinhof-Gründe“ und "Paradies-Gründe“. Im Laufe der Zeit wechselte der Dehnepark mehrmals die Besitzer, ehe ihn die Stadt Wien kaufte und 1973 der Öffentlichkeit zugänglich machte. Die abwechslungsreiche Landschaft mit Teich, Wanderwegen, Lager- und Picknickwiesen sowie einem großen Spielplatz macht den Park seit längerem zu einem beliebten Ziel.

"Mit dem Aben­teuerspielplatz wird ein Wunsch des Kinderpar­la­ments erfüllt."
Andrea Kalchbrenner


Das ab sofort – speziell in der wärmeren Zeit – noch reizvoller ist. Denn vor wenigen Tagen wurde zusätzlich eine 3.200 m2 große Abenteuer-Spielfläche für die Kinder eröffnet. "Die Stadt hat rund 48.000 Euro in das neue Spielareal inves­tiert“, so Stadträtin Ulli Sima bei der Eröffnung. Eine gute Inves­tition: "Es freut mich besonders, dass ein weiterer attraktiver Spielplatz in Penzing geschaffen werden konnte – damit erfüllen wir auch einen Wunsch des Kinder- und Jugendparlaments“, so Bezirksvorsteherin Andrea Kalchbrenner.
Errichtet wurde der Aben­teuerspielplatz vom Forstamt MA 49 und bietet alle Möglichkeiten zum "Cowboy- und Indianer-Spielen“. Es gibt jede Menge Klettermöglichkeiten, eine Holzhängematte, einen Totem­pfahl, ein Westernpferd aus Holz zum "Reiten“, eine Strickleiter, Klettertau, Seilbrücken usw. Rindenmulch am Boden sorgt dafür, dass Stürze glimpflich ausfallen. Durch die Lage inmitten des Waldes bietet der Abenteuerspielplatz auch genügend Schatten im Sommer. Und genug Möglichkeiten für Cowboys, sich im Dunklen vor "Rothäuten“ zu verstecken.

Zahl der Woche: 3.200

So viele Quadratmeter Fläche hat der neue Spielplatz im Dehnepark, der um 48.000 Euro von der Stadt Wien errichtet wurde.

  • Adresse: Dehnepark, 1140 Wien

Jugendzentrum ist nötig!

Derzeit befindet sich dort der Aushubschacht des im Bau befindlichen Lainzer Tunnels sowie eine Infobox. In der ÖBB-Broschüre steht dazu geschrieben: "Die ÖBB-Infrastruktur AG ist mit dem 13. Bezirk und der Stadt Wien bezüglich der Nachnutzung der Baustelleneinrichtungsfläche in der Lainzer Straße / Preyergasse in Gesprächen.“
Bald könnte es konkret werden. Die ÖVP will auf dem Gelände einen Kindergarten – das hat aber den Nachteil, dass es sehr laut ist. Bezirks-Vize Reinhard Feistritzer (SPÖ) möchte lieber den Ausbau der Preyergasse für Blaulichtorganisationen wie Rettung, Polizei und MA 48: "Mein Wunsch an die Planungsfirma ist, dass 400 Quadratmeter für einen Jugendtreffpunkt zur Verfügung gestellt werden. Das fehlt schon lange.“ Was auch Bakri Hallak, Vorsitzender der SJ Hietzing, so sieht: "Ein solches Zentrum ist absolut zu unterstützen und dringend notwendig. Allerdings müssen die Jugendlichen bei der Realisierung beteiligt werden, damit es auch sinnvoll umgesetzt wird.“

  • Adresse: Preyergasse, 1130 Wien

Neue Polizei-Station!

Es war bereits vor eineinhalb Jahren, als Wiens Polizeikommandant Karl Mahrer eine erfreuliche Nachricht an Bezirksvorsteherin Andrea Kalchbrenner übermitteln konnte. Inhalt: Penzing bekommt zwölf Polizisten mehr als ursprünglich geplant. "Womit auch mehr Beamte für den Streifendienst eingesetzt werden können und damit die Sicherheit gesteigert werden kann“, betonte Kalchbrenner. Außerdem: "Ich bedanke mich für die Kooperationsbereitschaft der zuständigen Behören“, so die Bezirkschefin bei der Begrüßung des ­neuen Dutzends in der Vorstehung.

Wachzimmer auf der Linzer Straße

In rund einer Woche wird Penzing in puncto Sicherheit noch besser aufgestellt sein. Am 29. September wird auf der Linzer Straße 395 ein neues, großes Polizei-Wachzimmer eröffnet. Das war eine langjährige Forderung der SPÖ, wobei zuvor zwei kleine Polizei-Stationen aufgelassen werden mussten. "Mit dem neuen, modernen Wachzimmer wird die Arbeitssituation für die Polizei­beamten noch besser.“

  • Adresse: Linzer Straße 395, 1140 Wien

Jerry Cotton im Café Hummel

"Der 100.000 Dollar Koffer“, "Der lange Weg der Rache“ oder "Tote leben länger“ sind nur ein paar griffige Titel der im Bastei Verlag erschienenen Heftromane rund um den New Yorker FBI Agenten Jerry Cotton. Seit Beginn seiner Karriere 1954 löste der international erfolgreichste Krimi-Held bis heute nicht weniger als 2.800 Fälle – in einer Gesamtauflage von unglaublichen 850 Millionen Exemplaren!

Jerry Cotton Special am 28.9. im Café Hummel

Jetzt widmet das WIENER BEZIRKSBLATT dem smarten Romanhelden im Rahmen der Kriminacht am 28.9. einen eigenen Abend: TV-Liebling und Jerry Cotton-Fan Peter Rapp wird Auszüge aus einem Jerry Cotton-Roman zum Besten geben. Im Anschluss an die Lesung wird die Verfilmung "Jerry Cotton – Schüsse aus dem Geigenkasten“ aus dem Jahr 1965 gezeigt. Für alle Besucher gibt’s zudem noch eine Überraschung im Heftformat zum Mitnehmen!

6x zu gewinnen: das Buch "G-man Jerry Cotton"!

G-man Jerry Cotton

Zur Einstimmung auf das Jerry Cotton-Special verlosen wir 6 x das Buch "G-man Jerry Cotton“ von Martin Compart (Lübbe) – Email an gewinn@wienerbezirksblatt.at, Betreff: Jerry Cotton! Teilnahmeschluss: 24.9.2010 (Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, es gelten die AGB, insbesondere 3.10)


WAS:
Jerry Cotton-Special
WANN: 28. 9., 19.30 Uhr
WO: 8., Café Hummel, Josefstädter Straße 66, 1080 Wien,
keine Reservierung, Eintritt frei!

Mehr Infos zur Kriminacht

Wo Senioren in Wien tanzen gehen können

Service: Kurse, Perfektionen, Vereine, Veranstaltungen, Lokale

Spezielle Tanzkurse für Senioren bieten elf der rund 30 Wiener Tanzschulen an, darunter Elmayer, Stanek und Schwebach. Ein Angebot aller Tanzschulen findet man im Internet unter www.die-wiener-tanzschulen.at. Alfred Schmidt, 60, geht gerne in Perfektionen, die von Tanzschulen angeboten werden: "Da kann ich meine Haltung verbessern, hopse nicht einfach herum und treffe auch jüngere Menschen.“ Eine Liste von Perfektionen, die für alle offen sind, findet man unter www.wientanz.com. Seine Tanzkenntnisse aufs Parkett bringen kann man außerhalb von Schulen z. B. bei Veranstaltungen des Pensionistenverbandes. Diese sind für Mitglieder und an bestimmten Tagen. Information unter Tel.: 319 40 12.

Kein Partnerzwang, kein Semesterkurs

Tanznachmittage speziell für Senioren gibt es außerdem im Lokal Dancing PÖ (17., Kalvarienberggasse 28a). Initiator Wolfgang Brauner, selbst 65 Jahre alt: "Ich habe mitbekommen, dass die älteren Stammgäste nicht mehr so gerne am Abend unterwegs sind. Deswegen gibt’s jeden Donnerstag von 14.30 bis 17.30 Uhr Live-Musik speziell für Senioren.“

Am Mittwoch- und am Freitagabend lädt das Haus der Begegnung im 21. Bezirk zum Tanz (jeden 2. Fr. im Monat im großen Saal und Sommerpause in den Ferien). Wer später am Abend weggehen will, findet bei den Veranstaltungen von Just4dance.net gemischtes Publikum.
Tanzen ohne Partnerzwang und bis ins hohe Alter ist das Motto des Bundesverbands Seniorentanz. „Bei uns zählen der Spaß, die Geselligkeit und die gesunde Aktivität von Körper und Geist“, erzählt die Wiener Vorsitzende Ilse Soukup. Getanzt werden unter Anleitung in rund 50 Tanzkreisen internationale Tänze
sowie Squares oder Gassen­tänze. "Wichtig ist die Geselligkeit und dass es Spaß macht!“
Das Programm wird auf Anfrage zugeschickt. Tel.: 889 23 38, Fr. Ilse Soukup.

  • Adresse: Schottenfeldgasse 24, 1070 Wien

Eine Pirsch durch das nächtliche Tierreich

In John Irvings Roman "Laßt die Bären los!“ werden turbulente Szenen bei einem Zooeinbruch geschil­dert. In Schönbrunn ist das heute nicht nötig – der Tiergarten öffnet am Hintereingang in der Maxingstraße 13b ganz ­legal seine Pforten. Der Leiter des Besuchszentrums Hanno Fürnwein kann über eine Erfolgsgeschichte jubeln: "Das Angebot der Nachtführungen wird von den Besuchern mit viel Begeisterung angenommen – auch von Leuten, die den Zoo schon sehr gut kennen.“

"In der Nacht kann man den Zoo von einer unbekannten Seite ent­decken. Das fasziniert viele."
Hanno Fürnwein

Ausgestattet mit einem videokameragroßen Nachtsichtgerät geht’s auf die abgedunkelte Pirsch. Sogleich zum ersten, gemächlich seinen Mitternachtssnack einnehmenden Dickhäuter, der Elefantenkuh Trumbo. Gänzlich unbeeindruckt von der Handvoll sie anstarrender, grünäugiger "Zyklopen“. Klar, wer täglich bis zu 100 Kilo Blätter und Äste verschlingt, braucht auch in der Nacht was zum Futtern.
Nicht weit entfernt schlummert ein zu einem drolligen Päckchen zusammengekauertes Knäuel Humboldt-Pin­guine. Sie sind der genaue ­Gegenpol zu einem Gehege mit einem martialischen Namen: "Wächter der Toten“ wurden die Jaguare einst von den Mayas genannt. Die prachtvollen Großkatzen sind dämmerungs- und nachtaktiv und verstecken sich nicht.
Doch erst als der Blick nach oben wandert, gibt es für Fürnwein "das wahre Highlight“ zu ­sehen: Die Nilflughunde, die einzige Tierart in Schönbrunn, die "man wirklich nur in der Nacht sehen kann“. Geis­terhafte Flatterei. Den Abschluss machen die Waldrappen, die mit ihren langen Schnäbeln majestätisch im Sternenhimmel thronen.

Es geht voran: Steg Astgasse ist fertig!

Die neue Brücke über den Wienfluss ist etwa fünf ­Meter breit und für Fußgänger, Rollstuhlfahrer (barrierefrei) und Radfahrer gleichermaßen komfortabel zu benützen. Die Konstruktion wurde von Rudolf Brandstötter entworfen, ist 60 Tonnen schwer, 40 Meter lang und durch das asymmetrische Tragwerk äußerst markant. Der neue Steg – in Penzing auf Höhe ­Astgasse, in Hietzing auf Höhe ­Fleschgasse – ist auch eine weitere Verbindung zwischen den Nachbarbezirken. Und er ist an den neuen Wiental-Fahrradweg angeschlossen, an dem seit April auf 3,5 km Länge intensiv gebaut wird. Mit einer Eröffnung im nächs­ten Monat ist zu rechnen.

Ein Radfahr-Bezirk mit vielen Routen

"Mit dem neuen Rad-Highway zeigt Penzing wieder eindrucksvoll, wie gut hier die Kombination Freizeit, Wohnen und Arbeiten funktioniert“, ist auch Gemeinderat Jürgen Wutzlhofer als Mitinitiator der neuen Radverbindung begeistert.

  • Adresse: Astgasse, 1140 Wien