Dunkler Weg erleuchtet!

Die Arbeiten im neuen Park in der Hockegasse 43 im 18. Bezirk sind praktisch abgeschlossen. Ein paar Kleinigkeiten fehlen zwar noch, aber der in einer Sackgasse gelegene Park kann ­bereits von Kindern zum Spielen und von ihren Eltern zum Verweilen genutzt werden: Ein Highlight im wahrsten Sinne des Wortes ist die neue LED-Beleuchtung, die den dunklen Weg am Abend voll erhellt.

Kein Durchfahren

Der Park ist bisher nicht mit Eisentoren zum Schutz der Kinder gesichert, das kommt vielleicht noch. Nicht gestattet ist das Fahrradfahren durch den Park, Räder dürfen nur durchgeschoben ­werden, Hunde sind an der Leine zu führen! Die ersten Benützer haben eine große Bitte an die MA 42: „Wir wünschen uns eine ganz normale Schaukel, wie sie früher in allen Parks üblich war. Das ist ein pädagogisch wertvolles Spielgerät, das Kinder zum Teamwork animiert“, meint eine Mutter. Sie beklagt, dass auch die Wippe im Schlosspark entfernt wurde.

Neustart für das Schloss

Unter der Bezeichnung „Weitsicht Cobenzl“ wurde von einer Jury unter dem Architekten Albert Wimmer das Projekt des Investment-Beraters Martin Rohla von „Goodshares“ für den Neustart des Restaurant-Betriebes Cobenzl an der ­Höhenstraße (Döbling) ­auserkoren.

365-Tage-Kaffeehaus

Die Pläne sehen vor, auf dem 4.000-m²-Areal ein neues Gastronomieprojekt auf­zuziehen. „Wir wollen einem vergessenen Wahrzeichen wieder einen Platz in der Gegenwart geben“, so Rohla. Das Schloss-Restaurant wurde lange von Pächter Olaf Auer geführt. Jedoch nicht zur Zufriedenheit der Stadt. Es kam zur Zwangs­räumung und zu einem Übergangsbetrieb.

Nun hat Rohla, der sich mit Gastro-Betrieben wie „Stadtflucht“ und „Habibi & Hawara“ einen Namen ­gemacht hat, ein Grundsatz-Projekt für die Interessentensuche ­ent­wickelt. Es sieht ein 365-Tage-Kaffeehaus, ein Fest-Schloss und Restaurants mit Pop-up-Küche und Events vor. Im Jänner sollen in einer zweiten Ausschreibung konkrete Interessenten gefunden werden. 2019 wird eröffnet.

Mit Wien wächst auch das Umland

Auf dem Wohnbauforschungstag wurde über die Aussichten der Wachstumsregion Wien, Niederösterreich und Burgenland diskutiert.

Es ist eine beeindruckende Entwicklung: Lebten in Wien und der Gegend rund um die Stadt im Jahr 2008 2.588.562 Menschen, so waren es im Jahr 2015 bereits 2.763.761 Menschen. Im Rahmen des Wohnbauforschungstags am 30. November in der Technischen Universität sprachen Experten und Politiker über die Herausforderungen der wachsenden Region in der Zukunft. Dadurch steigt natürlich auch die Nachfrage nach leistbarem und qualitäts­vollem Wohnraum.

Gemeinsame Strategie

Wohnbaustadtrat Michael Ludwig kündigte die Schaffung einer gemeinsamen Wohnbauentwicklungsplattform für Wien, Niederösterreich und das Burgenland an. „Das Stadtgebiet von Wien ist der Kern einer viel größeren Region, in der bald rund drei Millionen Menschen leben und arbeiten. Herausforderungen, die mit dem Wachstum in der Stadtregion+ verbunden sind, können daher zunehmend nur gemeinsam gelöst werden“, so Michael Ludwig im ­Rahmen des Wohnbauforschungstags 2017. Wien als Kern der wachsenden Stadtregion kommt dabei eine besonders wichtige Aufgabe zu.

Hoher Besuch im Tiergarten

Unermüdlich reist die Verhaltensforscherin Jane Goodall um die Welt, um die Menschen davon zu überzeugen, respektvoll allem Leben gegen­über zu sein. Im Rahmen eines Symposiums besuchte die Forscherin kürzlich Wien und schaute auch im Schönbrunner Zoo vorbei. „Ich habe miterlebt, wie sich der Tiergarten verändert hat“, schwärmte Goodall.

„Star Wars“ in Erdberg!

Passend zum aktuellen Kinohit gibt’s in Erdberg eine „Star Wars“-Wohnung zu kaufen! Galaktisches Wohnen mit einem düsteren Imperator-Stuhl, Han Solo lebensgroß in Karbonit, einem Jawa-Wüstenbewohner im Schrank, der feschen Prin­zessin Padmé Amidala alias ­Natalie Portman an der Wand  und einem herzigen Chewbacca im Bad – um 169.000 Euro wird in der Dietrichgasse im 3. Bezirk eine komplett eingerichtete „Star Wars“-Wohnung zum Kauf angeboten. Die 35 Quadratmeter große Altbauwohnung liegt unweit des Donaukanals. Allein der eigens angefertigte Imperator-Stuhl kostete 4.500 Euro, so der Eigentümer.

Gratis-Skilift verlangt!

Die Preisentwicklung beim Volkssport Nummer eins, dem Skifahren, ist enorm: In den letzten zehn Jahren sind Tageskarten um 37,7 % gestiegen! Ein 6-Tage-Skipass kostet bis zu 290 Euro. Pro Skitag braucht eine Familie 160 Euro an Liftkosten. Und 2,7 % Preiserhöhung liegt deutlich über der ­normalen Inflation! Fazit: Immer weniger Wiener ­Familien können sich Ski­fahren leisten. Jetzt reicht’s. Die Naturfreunde verlangen Gratisliftkarten für alle Kinder bis 14 Jahre! Als Beitrag für eine sportlichere und gesündere Jugend.

Gags im Gasometer

Thomas Stipsits: Eine kleine Werkschau der burgenländisch-steirischen Mischung, gewürzt mit Ausblicken auf das neue Soloprogramm: am 30. Dezember (20 Uhr) im Gaso­meter. Dort will Stipsits seine Wandlungs­fähigkeit beweisen – ­klassische rot-weiß-rote ­Charaktere werden durch Überzeichnung liebevoll und augenzwinkernd aufgeblattelt. Neben all dem bleibt Stipsits ­natürlich noch genügend Platz, um sich über ­Politik und Gesellschaft lustig zu ­machen. Weitere

Infos: www.stipsits.com

Impfen auch in der Schwangerschaft

Impfen in der Schwangerschaft war lange Zeit ein No-Go. Das hat sich geändert. Beispiel Influenza: Zum einen erkranken manche Schwangere im Falle einer Ansteckung besonders schwer, zum anderen ist eine Impfung mit dem inaktivierten Influenza-Impfstoff ungefährlich und kann eine schwere Erkrankung verhindern.

Infektionskette

Außerdem ist so auch das Kind in den ersten Lebensmonaten weiterhin geschützt. Kinderarzt Dr. Rudolf Schmitzberger: „Die Influenza-Impfung kann zwar nach wie vor keinen hundertprozentigen Schutz gewährleisten, trotzdem hilft sie, Komplikationen zu ersparen, und könnte bei ausreichender Durchimpfung die Infek­tionskette unterbrechen.“

Ein schräges Stück

Die Schauspielerin Katharina Farnleitner (erste von links) glänzt im Stück „Diese Mauer fasst sich selbst zusammen und der Stern hat ­gesprochen, der Stern hat auch was gesagt“ von ­Miroslava Svo­likova. Die Regie führt Franz-Xaver Mayr. Am 4. Jänner wird die Produktion im Schauspielhaus wieder auf­genommen.

Infos und Tickets: schauspielhaus.at

Sport schadet nicht

Irrtümer über Gelenkschmerzen: Um die Ursachen und Behandlungs­möglichkeiten ranken sich viele Mythen. Orthopäde Dr. Max Böhler will einiges zurechtrücken. Etwa, dass ein schmerzendes Gelenk beschädigt sein muss: „Bei akuten Schmerzen kann es sich auch um eine Gelenkentzündung handeln.“ Auch dass Sport den Gelenken schadet, ­bestreitet Böhler: „Knorpel brauchen Bewegung für die Aufrechterhaltung ihrer Funktion.“ Schädlich seien „falsche Sportart oder unpassende Hilfsmittel“, etwa ungeeignete Laufschuhe. Desgleichen bestreitet der Mediziner die Wirkung von Salben: „Sie können zwar Symptome positiv beeinflussen, aber nicht heilen.“

Wir sind Maria Theresia

ORF-Zweiteiler am 27. und 28. Dezember: Nach Anna Sacher und Maximilian I. wird eine weitere ­Persönlichkeit der österrei­chischen Geschichte zum Mittelpunkt einer TV-Pro­duktion: Burgtheater-Jung­star Marie-Luise Stockinger schlüpft in „Maria Theresia“ in die Rolle der jungen Monarchin. In zweimal 100 Minuten werden knapp drei Jahrzehnte österreichische Historie bis zu ihrer Krönung zur unga­rischen Königin erzählt.

Starke Besetzung

In weiteren Rollen dieses ­Historien-Melodrams: Stars wie Karl Markovics, Fritz Karl, Julia Stemberger und Cornelius Obonya. Regie führt Robert Dornhelm. „Mit unserem Zweiteiler ,Maria Theresia‘ darf sich das Publikum auf eine lebendige Zeitreise freuen, die historische Parallelen zur heutigen Zeit erkennen lässt. Das Ziel ist es aber nicht, Geschichtsbücher zu verfilmen – im Mittelpunkt steht die Liebesgeschichte zwischen Maria Theresia und ihrem Mann“, so Dornhelm.

Das Buch als Garten

Pflanzengeflüster von Karl Ploberger


Es gibt ein altes arabisches Sprichwort, das sagt: „Ein Buch ist wie ein Garten, den man in der Tasche trägt.“ Wenn es draußen nur noch sporadisch etwas zu tun gibt, wenn sich das Gießen im Gewächshaus auf ein Mal in drei Wochen reduziert, dann ist Zeit zum Schmökern. Ich nutze diese Tage, um meine vielen Bücher, die ich das ganze Jahr über gekauft oder zugeschickt bekommen habe, zu sortieren und … Genau: darin zu blättern!

Leidenschaft

Und so werden aus einigen geplanten Stunden des Aufräumens meist mehrere Tage. Während noch geblättert wird, entsteht schon wieder die Sehnsucht nach Garten. Entsteht wieder jene Lust, die dazu führt, dass schon wenige Tage nach Weihnachten auf Fensterbänken unzählige Tassen stehen, die mit frischem Saatgut einmal das zaubern sollen, was gerade im Buch gesehen oder erlesen wurde. Jedes Buch ist für mich ein Stück Garten, auch die von mir geschriebenen. Sie alle ­erzählen von großer Leidenschaft und Zuneigung zu einem der schönsten Hobbys, die es gibt. So werden diese gartenlosen Zeiten erträglich.


Buchtipps

1. Double-Use Gärtnern (Verlag Haupt, € 29,90). Diplombiologin Bärbel Oftring zeigt, was Pflanzen können.

2. Selbstversorgung für -Einsteiger (Verlag Dorling Kindersley, € 17,50). Da gibt’s keine Ausrede mehr, dass der Garten zu klein ist.

3. Alles über Hochbeete (Ulmer Verlag, € 30,80). Der Gartentrend schlechthin wird von Tara Nolan beleuchtet.

4. Meine Welt der Stauden (Ulmer Verlag, € 30,80). Christian Kreß hat seine persönlichen Stauden verewigt.

5. Gärten im Winter (Ulmer Verlag, € 41,10). Die Gartenwelt winterlich reduziert. Mit genialen Bildern!

6. Über den Dächern (teNeues, € 39,90). Spezielles Gärtnern in luftiger Höhe.

Marathon-Boom ist zu Ende

„Der Hype um den Marathon ist vorbei! Auch beim Halbmarathon.“ Ein durchaus überraschendes Fazit zieht das Laufsportportal HDsports über die Teilnehmerzahlen der Langdistanzen.Die Zahlen lügen nicht. Gegenüber dem Vorjahr haben vier von fünf großen Veranstaltungen Einbußen bei den Marathon-Finishern zu verzeichnen. VCM –2 % (auf 6.342), Linz-Marathon –12 % (auf 825), Salzburg-Marathon –25 % (auf 780) und Graz-Marathon –4 %. Nur die Wachau ist mit +20 % der Ausreißer. HDsports spricht jedenfalls von einem „Trend, der sich schon seit zehn Jahren in ­Österreich zeigt.“

Weniger „Halbe“

Neben der 42,195-km-Distanz auch über den „Halben“. Analyse: „2013 wurde die Teilnehmerzahl über 21,1 km mit fast 28.000 Läufern gegenüber 2006 mehr als verdoppelt. Es war immer das Argument zu hören, dass sich die Teilnehmerzahlen vom Marathon auf den Halbmarathon verlagern. Das Argument zieht heute nicht mehr.“

Andere Events ziehen

Denn auch der Halbmarathon ist vielen zu anstrengend, sie bevorzugen Events, die kürzer sind und etwas ­Besonderes bieten. Wie der X-Cross-Run, der Vienna Night Run, der Wien Energie Business Run oder der Frauenlauf. Hier gibt es alljährlich neue Rekordteilnehmerzahlen zu vermelden. Und da Wien nicht schläft, wurde heuer mit einem neuen 10-km-Bewerb auf die längst grassierende Marathon-­Verdrossenheit reagiert.

X-Cross-Run © Stefan Joham

„Helle Nächte“ im Kino

Normalerweise kennen und lieben wir den Schauspieler Georg Friedrich wegen seiner typisch wienerischen, grantigen Strizzi-Rollen. Im aktuellen Kinofilm „Helle Nächte“ ist alles ­anders, Friedrich spricht (beinahe) hochdeutsch, der Film selbst ist ein bewusst langsames Roadmovie, bei dem es um eine schwierige Vater-Sohn-Beziehung geht. Bemerkenswert sind vor allem die Bilder und das Innehalten, die die emotionale Ebene zwischen Friedrich und seinem Film-Sohn Tristan Göbel verstärken.

Infos zum Spielplan im Metro Kinokulturhaus (1., Johannesgasse 4) auf: filmarchiv.at

Spende für sauberes Wasser

Pünktlich zu Weihnachten hat der Twin-City-Liner, der von der Raiffeisenbank Wien NÖ und der Wien Holding über die Gesellschaft „Central Danube“ betrieben wird, einen Beitrag für sauberes Wasser geleistet. 5.000 € wurden an Unicef Österreich für die Aktion „Sauberes Wasser für jedes Kind“ gespendet. Der Betrag wurde von Passagieren des Twin City Liner (der Wien und Bratislava verbindet), Central Danube und der Wien Holding aufgebracht.

Der Twin City Liner ist ein Musterbeispiel dafür, dass die beiden Städte Wien und Bratislava immer stärker zu einer Region zusammenwachsen. Doch er verbindet nicht nur zwei Nachbarländer in einem Wirtschaftsraum mit außergewöhnlichem Potenzial miteinander, sondern begeistert nach wie vor auch die Menschen. Ich bin stolz, dass wir diese Begeisterung für eine gute Sache weitergeben können und freue mich, den Scheck in Höhe von 5.000,- Euro für das Projekt ‚Sauberes Wasser für jedes Kind‘ an UNICEF Österreich übergeben zu dürfen“, so Peter Hanke, Geschäftsführer der Wien Holding.

Ein kleiner Beitrag kann oft Großes bewirken. Daher war für uns klar, dass wir gemeinsam mit unseren Passagieren UNICEF Österreich bei ihrem Projekt ‚Sauberes Wasser für jedes Kind‘ unterstützen. Nicht nur, dass wir untrennbar mit der Donau und dadurch mit Wasser verbunden sind, als Tochterunternehmen der Wien Holding und der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien nehmen wir auch unsere Corporate Social Responsibility sehr ernst“, so die Geschäftsführer der Central Danube Dr. Andreas Hopf und Dr. Gerd Krämer.

Weitere Informationen:

Twin City Liner