Doris & ihre Mädchen

Friseursalon Doris

Was sie eines Tages beruflich machen würde, das wusste Frau Doris schon als kleines Mädchen: Friseurin. Mit 15 Jahren heuerte sie als Ferialpraktikantin in einem Friseursalon in der Simmeringer Hauptstraße 107 an, den sie heute, 36 Jahre später, als Inhaberin betreibt. Und das überaus erfolgreich. Denn wer sich einmal im Salon Doris verwöhnen lässt, der kommt garantiert wieder. Das Erfolgsgeheimnis? „Das sind meine Kinder“, sagt die sympathische Chefin stolz und meint damit ihre sechs Mitarbeiterinnen. Und das, obwohl eine von ihnen schon seit 27 Jahren bei Doris im Friseursalon ist. Jeden Tag wird in der Früh, bevor das Geschäft losgeht, gemeinsam gefrühstückt, abends auch mal gemeinsam der Feierabend genossen. „Wir sind wie eine Familie“, sagen die sieben Damen unisono. Und das spüren auch die Kunden, von denen die meisten schon jahrelang in den Salon kommen.

Name | Doris Zerava
Beruf | Inhaberin des Friseursalons Doris, 11., Simmeringer Hauptstraße 107
Alter | 51
Hobbys | Mein Beruf ist mein einziges und zugleich größtes Hobby.
Was ich an meinem Beruf am meisten schätze | Täglich Menschen glücklich machen zu können.
Was ich am 11. Bezirk mag | Die tolle Infrastruktur und die Menschen, von denen die meisten sehr freundlich und bodenständig sind.
Was ich am 11. Bezirk nicht mag | Zu wenige Fachgeschäfte.
Was mir wichtig ist | Dass trotz der vielen ausländischen Bürger keine Konfl ikte entstehen und auch weiterhin die Nachbarschaft zählt.
Worauf ich stolz bin | Auf meine sechs Mitarbeiterinnen, die bei mir einen tollen Arbeitsplatz haben.
Lebensmotto | Lächelnd aufstehen und mit dem gleichen Lächeln den Tag beenden.
Wie ich mich selbst beschreibe | Ich bin ein wahnsinnig glücklicher Mensch, der allen in seiner Umgebung täglich ein Stück Glück mitgibt.

Individuelle Sonnenschutzlösungen zum Aktions-Preis

Der Sommer ist im Anmarsch! Dolenz Sonnenschutz hat eine langjährige Erfahrung mit individuellen Sonnenschutzsystemen. Bereits seit über 50 Jahren betreut der Spezialist Kunden im Großraum Wien und seit einiger Zeit auch in Gerasdorf. Zu den besonderen Stärken des Unternehmens zählen die kompetente, fachmännische Verkaufsberatung sowie die flexible Auftragsausführung. Um sich Ideen, Tipps und Inspirationen zu holen besuchen Sie von 23. bis 25. März die Hausmesse. Dort erwartet Sie eine große Aktion, bei der alle Terrassenmarkisen stark reduziert sind.

Dolenz bietet Ihnen individuell angepasste Sonnenschutzsysteme sowohl für den Innen- als auch den Außenbereich. Das Service reicht von der Erstberatung über die Planung und Montage bis hin zu Reparaturarbeiten. Interessierte können die Produkte in den Schauräumen im 23. Bezirk und in Gerasdorf an zahlreichen vor Ort montierten Ausstellungsobjekten begutachten. Dolenz stellt Steuerungssysteme von neuester Technik sowie eine Vielfalt an Designs mit verschiedensten Stoffmustern und Farben bereit.


Dolenz Standort Nord
GHI-Park Brünner Straße 241-243 W04 | 2201 Gerasdorf
Tel.: 01 / 616 79 09 20 | Fax: 01 / 616 79 09 29

Dolenz Standort Süd
Lemböckgasse 53 | 1230 Wien
Tel.: 01 / 616 79 09 | Fax: 01 / 616 80 19

Infos: www.dolenz-wien.at

Komplett neues Verkehrszentrum

Die verlängerte ­Neulerchenfelder Straße, die durch die zwei Teile des Platzes führt, wird es im Sommer 2018 nicht mehr geben. Sondern einen großen Platz, der modern und prak­tikabel gestaltet ist, auf dem Kinder spielen und der von Bim-Schienen ungestört ist …

Öffis tauschen
So der Plan der Stadträtinnen Ulli Sima und Maria Vassilakou sowie der Bezirkschefs Ilse Pfeffer (Hernals) und Franz Prokop (Ottakring). Ein Mega-Projekt. „Und lang gehegter Wunsch. Wir müssen mit einer der größten Baustellen rechnen, die wir je im Bezirk hatten“, so Prokop. Während der Bauarbeiten wird der Platz gesperrt. Start ist in den Sommerferien mit Gleisarbeiten: Da die Bim-­Linien 2 und 44 stadtauswärts ihre Routen tauschen und die Gleise von der Neulerchenfelder Straße rund um den Platz geführt werden, sind neue Schienen zu ver­legen. Zudem wird es eine neue Haltestelle geben.

Anrainer reden mit
Wie der dann beachtliche 3.800 Quadratmeter große Park genau aussehen wird, ist noch offen. Das Bürgerbeteiligungsverfahren hat begonnen, Franz Prokop hatte in der Vorwoche einen ersten Vor-Ort-Termin, das Interesse war enorm. „Wir laden die Anrainer herzlich ein, sich zu engagieren, um gemeinsam eine attraktive Fläche zu gestalten“, so Ilse Pfeffer.

Högers Torten für besondere Momente

Egal, ob es sich um eine private Feier handelt oder um ein Betriebsfest – Högers Motivtorten sind eine Attraktion. Mutter Doris Höger und ihre Tochter Maria führen das Familienunternehmen mit Leidenschaft. Durch die Begeisterung des jüngsten Familienmitglieds, der 12-jährigen Rebecca, fürs Backen begann das Tortenfieber zu lodern.

Zur individuellen Optik der für jeden Anlass extra gefertigten Prachtstücke kommt bei Höger-Torten das cremige und saftige Geschmackserlebnis dazu. Die Kunden können sich in der Online-Konditorei ihre eigene Kreation zusammenstellen. Einfach das Motiv, den bevorzugten Teig und die Creme auswählen – das macht die Feier zum unvergesslichen Erlebnis. Geliefert werden die süßen Träume in den 23. Bezirk und auch Abholen ist möglich.


Gemeinsam mit Högers Onlinekonditorei verlosen wir eine ganz besondere Torte! Stöbern Sie mal in der Vitrine von www.hoegers.at, liken Sie die Facebook-Seite Högers und kommentieren Sie hier mit wem Sie diese Torte genießen wollen!

Friedhofsgärtner darf bleiben

Der Friedhofsgärtner vom Gersthofer Friedhof ist gerettet. Wie berichtet, hatte die Stadt Wien den Pachtvertrag vor einigen ­Monaten ohne besondere ­Begründung aufgekündigt. Ein Wohnbau sollte auf dem Gartenareal entstehen, wie man in einer Sitzung der Bezirksvertretung von Hernals erfahren konnte.

Irrtum
In der Folge gab es zahlreiche Proteste gegen die Kündigung. Und die Vernunft setzte sich durch. Der Gärtnerbetrieb wird nicht abgesiedelt, sondern erhält auf einer etwas eingeschränkten Fläche einen neuen Pachtvertrag. Die Wasserwerke, denen das Grundstück eigentlich gehört, haben derzeit keine Ausbaupläne, dürfen aber auf die Ersatz­fläche nicht verzichten, weil Wien weiter wächst. Die Zwischennutzung mit einem Gartenbetrieb ist den Wasserwerken sogar willkommen.

Bleiberecht
Für die Familie Pöchacker (Bild), die dort auch ihren Wohnsitz hat, kam die Nachricht einem verspäteten Weihnachtsgeschenk gleich.

Weltautismustag: Hard Rock Cafe macht “blau”

Geschätzte ein bis zwei Prozent der Weltbevölkerung sind von Autismus betroffen. Alleine in Österreich sind es mehr als 96.000, rund die Hälfte davon sind Kinder. Jedes Jahr am 2. April wird mit dem Weltautismustag ein Zeichen gesetzt. Ab sofort stärkt auch das Hard Rock Cafe Vienna gemeinsam mit dem Non-Profit-Verein “Autismus in Wien” das Bewusstsein gegenüber der Erkrankung.

Dafür färbt sich das Hard Rock Cafe für einen Tag blau – also mit der offiziellen Awareness-Farbe für Autismus. Für Frühstücksliebhaber gibt es ein köstliches “Blue Breakfast”. Zusätzlich gibt es den ganzen Tag blaue Drinks. Je bestellter Speise und Drink gehen ein Euro an “Autismus in Wien”. Zusätzlich wird der autistische Künstler Robbie Ierubino einiger seiner Kunstwerke im Hard Rock Cafe ausstellen.

Tova Spatz, Gründerin von “Autismus in Wien” und selbst Mutter eines autistischen Sohnes, ist stolz auf den gemeinsamen Aktionstag: “Diese Veranstaltung hilft, das Bewusstsein für Autismus in Wien zu stärken. Es ist notwendig, dass Menschen, die von Autismus betroffen sind, in ihrem Umfeld akzeptiert und unterstützt werden. Der Blue Day im Hard Rock Cafe ist ein weiterer Schritt in die richtige Richtung.”

Kultkomödie in Döblinger Theater

Das Neue Theater in Döbling wurde 2005 gegründet und legt seinen Fokus auf Stücke der Weltliteratur, die zeitgemäß inszeniert werden. Von Ende März bis Anfang April ist dort die Komödie “Pension Schöller” zu sehen. Die schwungvolle Darstellung lässt den Zuseher einen folgenschweren Streich, der dem abenteuerlustigen Onkel Philipp aus der Provinz gespielt wird, mitverfolgen. Auf exzentrische Art und Weise verfeinert Hugo Wiener das Werk der beiden Autoren Carl Laufs und Wilhelm Jacoby mit österreichischem Charme. Die Boulevardkomödie ist durch skurrile Charaktere und äußerst komische Situationen gekennzeichnet.


Aufführungen:

  • Samstag, 25. März 2017 um 19 Uhr (Premiere)
  • Sonntag, 26. März 2017 um 17 Uhr
  • Freitag, 31. März 2017 um 19 Uhr
  • Samstag, 1. April 2017 um 17 Uhr

Ort: Veranstaltungszentrum Döbling | 19., Gatterburggasse 2a

Karten: 18€ | Senioren, Studenten, Kinder: 14€

Reservierung:
Tel.: 01 368 58 26
E-Mail: karten@neuestheaterindoebling.at

Info: www.neuestheaterindoebling.at

Ostermarkt bringt Frühling nach Schönbrunn

Drei Meter hohe Eier in Gelb, Blau und Rot künden am Ostermarkt Schloß Schönbrunn vom 1. bis 17. April das nahende Osterfest an. Der Frühlingsreigen im Ehrenhof vereint Kunsthandwerk und Kulinarik sowie ein buntes Rahmenprogramm vor imperialer Kulisse und lädt täglich von 10 bis 19 Uhr Besucher zum Flanieren, Genießen und Verweilen ein.

Zum Entdecken

Passend zur Jahreszeit und farbenfroh wie die Eierschalen-Sitzlandschaft präsentiert sich auch die Sortimentsvielfalt in den über 60 Ständen. Neue frühlingshafte Produkte wie Porzellan-Eierbecher und Zitronenpressen in Pastellfarben sowie mit viel Liebe zum Detail gefertigte Finger- und Handpuppen ebenso wie Dekorationsartikel aus Schieferstein ergänzen das bewährte Angebot an Kunsthandwerk. Nicht fehlen dürfen natürlich Eier in den unterschiedlichsten Variationen: von Wachtel über Strauß, aus Holz, Glas, Keramik oder Filz.

Zum Schlemmen

Kreativität in kulinarischer Form beweisen die Gastronomen. Sie verwöhnen die Gäste mit regionalen, saisonalen und biologischen Köstlichkeiten. Neben den „Klassikern“ wie Osterschinken im Brotmantel, Ostergröstl und Osterpinze stehen Leberkäse von Wildschwein über Chili und Champagner, frische Salate und Suppen zur Auswahl. Für Erfrischung sorgen fruchtige Bowlen, diverse Spritzer-Variationen, Wein, Bier oder auch Tee, Kaffee und Natursäfte.

Zum Spaß haben

Jazz- und Swing-Gruppen erfreuen bei freiem Eintritt jeden Sonntag sowie Karsamstag und Ostermontag von 11 bis 13 Uhr live vor der Osterhasenwerkstatt. Unterhaltung für die Jüngsten bietet Marktmaskottchen Roberta Huhn auf Stelzen bei der Mitmach-Rallye. Rund um die Uhr locken ein Riesenmemory, Vier-Gewinnt und ein österliches Wimmelbild. In der Osterhasenwerkstatt erwachen süße Häschen oder Küken aus Marzipan zum Leben. Bis Palmsonntag können Kinder zudem frühlingshafte Gestecke aus Palmkätzchen, blühenden Zweigen und Maschen gestalten. Bei der Osternestsuche am Karsamstag warten von 10 bis 19 Uhr süße Belohnungen.

Wir verlosen 3×2 Osterkulinarik-Deluxe-Gutscheine!
inklusive einer Speise, einem Getränk und einem Schönbrunn-Häferl

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15. Ostermarkt Schloß Schönbrunn
1. bis 17. April 2017
Täglich 10 bis 19 Uhr
Infos: www.ostermarkt.co.at


Einsendeschluss der Gewinnspielteilnahme: 30.3.2017

Kochen nach Rezepten der besten Wirte

Kochen wie der Wirt – das würden wir doch alle gerne können. Die Idee zu einem Essens-Blog hatten Elisabeth und Klaus Egle, Herausgeber des Wirtshausführers mit mehr als 1.200 von Kulinarikredakteuren ausgewählten Wirtshäusern und 300 Winzern. „Wir wollen die Leistung der Wirte und die Verwendung von hochwertigen regionalen Produkten sichtbar machen“, so die Betreiber des Blogs. „Unsere Wirte im Wirtshausführer kochen in ihren Küchen die Rindssuppe oder den Gemüsefond noch selbst. Und bis ein Essen auf den Wirtshaustisch kommt, sind aufwändige Vorarbeiten notwendig.”

Die Wirtshausführer-Wirte schicken wöchentlich ihr Lieblingsrezept, die Egles kochen das Rezept nach und stellen das Kocherlebnis zusammen mit lässigen Fotos online auf www.wirtshausfuehrer.at Bekannt gemacht wird jedes Rezept mit einem Posting auf der Facebook-Seite des Wirtshausführers, womit bis zu 5.000 Personen erreicht werden. Der Schritt zum Foodblog ist für die beiden Genussexperten zeitgemäß und selbstverständlich: „Was uns freut, ist das Vertrauen der Wirte in uns, dass wir ihre Rezepte originalgetreu nachkochen. Und die Leser erleben die ganze Bandbreite bester Wirtshausküche, denn im Wirtshaus schmeckt’s am allerbesten.“

 

Gastspiel des Norwegischen Nationalballetts

Das Norwegische Nationalballett gilt mit seinem umfangreichen Repertoire aus Klassikern, Arbeiten internationaler Meister und neuen Werken als eines der interessantesten Ensembles Europas. Im Rahmen des OsterKlang-Festivals stehen die Tänzer im April begleitet vom Wiener KammerOrchester mit “Gespenster” und “Carmen” im Theater an der Wien auf der Bühne. Dies wird das erste Mal sein, dass die Kompanie in Wien zu sehen ist.

Wie viele Lügen verträgt ein Mensch? Das ist die Frage, die im Zentrum von Henrik Ibsens Drama “Gespenster” steht. In dem Stück tanzen Gestalten der Vergangenheit und der Gegenwart Seite an Seite. Es geht um eine große Lebenslüge und die Aufdeckung der Geheimnisse, die auf der Familie lasten.

Für die kompromisslose Carmen, die darauf besteht, zu lieben, wen sie will, wird die Begegnung mit Don José verhängnisvoll. Dennoch will Choreograf Liam Scarlett die Liebe zwischen den Figuren zeigen und was sie antreibt. Er hat die Handlung in das Spanien der 1930er Jahre, kurz vor Ausbruch des Bürgerkriegs, verlegt.

Wir verlosen 6×2 Tickets!

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Termine:
“Gespenster”: 4. April, 19.30 Uhr
“Carmen”: 11. April, 19 Uhr


Einsendeschluss der Gewinnspielteilnahme: 30.3.2017

Größerer Parkpickerl-Bereich wirkt

Seit 1. März ist der größere Parkpickerl-­Bereich zwischen den Nachbarbezirken Ottakring und Penzing in Kraft. Und die ersten Erfahrungen der Anrainer sind sehr gut. “Ich bin sehr froh, dass ich jetzt zum Otto-Wagner-Spital, aber auch zum Baumgartner Friedhof fahren kann, ohne für das Parken zahlen zu müssen”, so eine 48-jährige Ottakringerin.

Die neue Überlappungszone ­betrifft folgende ­Bereiche: Heschweg, Johann-Staud-Straße, Thaliastraße (bis zu Paltaufgasse), Kendlerstraße mit Sporckplatz, Hütteldorfer Straße, Waidhausenstraße, Flötzersteig, Raimannstraße, Baumgartner Höhe, Sanatoriumstraße bis zum Heschweg.

Damit sind nun inkludiert: Hanusch-Krankenhaus, Otto-Wagner-Spital, Baumgartner Friedhof, Wilhelminen-Spital und Ottakringer Friedhof.

Messiah im Stephansdom

Prunkvoll, bewegend, tröstlich. Der Weltbürger Händel wurde 1685, im gleichen Jahr wie J. S. Bach, geboren. Seine Musik in ihren großen, klaren Linien vermittelt einen Zug ins Großartige, Weltweite, Prunkhafte, so auch sein berühmtestes Oratorium “Messiah”. Das Werk gehört bis heute zu den populärsten Beispielen geistlicher Musik des christlichen Abendlandes. Es umfasst in drei Teilen die christliche Heilsgeschichte, beginnend mit den alttestamentlichen Prophezeiungen von Propheten, das Leben Jesu, der als Erfüllung der Prophezeiungen gesehen wird, seine Geburt, seinen Tod am Kreuz und sein erhofftes Wiederkommen.

Die große englische Chortradition bot Händel wesentliche Anregungen in der Chorbehandlung und so trägt auch hier der Chor den Hauptanteil im Geschehen, wogegen Arien und Rezitative eher zurücktreten. Die gewaltige Steigerung des Hallelujas wurde zu einem wirklichen sakralen “Gassenhauer” und bewegt noch heute jeden Hörer wie bei der ersten Aufführung 1742 in Dublin.

Der “City of Bimingham Choir” wird unter der Leitung von Adrian Lucas mit seiner Musik das Publikum begeistern und gleichzeitig für die Erhaltung des Stephansdomes beitragen. Gemeinsam mit dem Wiener Domorchester werden sie dieses Werk im Stephansdom musizieren.

Wir verlosen 2×2 Tickets!

E-Mail-Adresse


Wann: Freitag, 21. April 2017 | 20.30 Uhr
Tickets: Kunst & Kultur – ohne Grenzen | Tel.: 01  581 86 40 | tickets@kunstkultur.com
Infoswww.kunstkultur.com


Einsendeschluss für die Gewinnspielteilnahme: 5.4.2017

Jetzt schlägt’s aber 13!

Zu einer historischen Lesung der besonderen Art laden VHS 13 und Grätzelbuchhandlung Lainz ein. Am 23. März wird ab 19 Uhr in der Hofwiesengasse 48 in Hietzing vorgetragen.

VHS-Direktor Streibel liest aus der 140-Seiten-Erzählung „BORA“ von Louis Mahrer. Sie spielt im Jahr 1947 am Balkan und schildert, wie zwei Wehrmachtssoldaten den Partisanen durch Übermittlung von Funkcodes geholfen haben. Damit soll deutlich werden, dass längst nicht alle Soldaten der Wehrmacht die Mörderbefehle der Nazis blind befolgt haben.

Am Bild zu sehen: VHS-Direktor Robert Streibel und Petra Hofer von der Grätzelbuchhandlung Lainz.

Themenabend „Nie wieder Sodbrennen“

Am 30. März geben Medizin-Experten am Themenabend „Nie wieder Sodbrennen!“ Ratschläge, wie man als Betroffener Lebensqualität und Freude am Essen zurückgewinnt. Rund 1,5 Mio. Österreicher sind  von der Reflux-Krankheit betroffen. Dazu zählen nicht nur Sodbrennen, saures Aufstoßen und Brustschmerz, sondern oft auch Schluckbeschwerden, hartnäckiges Halskratzen, Heiserkeit und trockener Husten. Reflux ist ein ernst zu nehmendes Leiden: Durch den ständigen Reiz des sauren Rückflusses kann sich auch die Schleimhaut der Speiseröhre mit der Zeit krankhaft verändern und eine Vorstufe zum Speiseröhrenkrebs entwickeln. Betroffene haben laut neueren Studien auch ein doppelt so hohes Risiko, Vorstufen von Darmkrebs, nämlich Dickdarmpolypen, zu bekommen. Hauptursache der Reflux Krankheit ist der heutige Lebensstil: Wir essen zu unregelmäßig, zu hastig und dann meist zu süß oder zu fett. Permanenter Stress und zu wenig Bewegung wirken dann noch als Turboschub.

Am 30. März bietet sich nun die Gelegenheit, sich von erfahrenen Spezialisten über wichtige Untersuchungen und bewährte, ganzheitliche Behandlungen informieren zu lassen. Es referieren u.a.: Univ.-Doz. Dr. Martin Riegler, ärztlicher Leiter des Reflux Medical Zentrums in Wien 9,            Univ.-Prof. Dr. Senta Graf, Fachärztin für Innere Medizin und Kardiologie und  Dr. Vinia Herscovici, Allgemeinmedizinerin und Reflux-Expertin. Besuchern des Themenabends wird auch die Möglichkeit geboten, sich praktische Tipps im Gespräch mit den referierenden Spezialisten zu holen. Anschließend stehen Kostproben von Lebensmitteln bereit, die der Speiseröhre gut tun und unangenehme Reflux Beschwerden lindern.

 

Themenabend „Sodbrennen endlich im Griff“

Ort: Reflux Medical Zentrum, 1090 Wien, Mariannengasse 10 / Vortragssaal im EG

Zeit: Donnerstag, 30. März, Beginn: 17:00 Uhr

Freier Eintritt, Anmeldung unbedingt erforderlich unter 01/336 65 65

Wiener Sängerknaben gehören nun zum Weltkulturerbe

Die Ausbildungs- und Chortradition der Wiener Sängerknaben wurde ins Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes in Österreich aufgenommen. Gerald Wirth, Präsident der Wiener Sängerknaben und der berühmteste Knabenchor der Welt selbst zeigten sich überglücklich: „Es ist eine Ehre, und es freut mich besonders, dass mit dieser Auszeichnung die musikalische Besonderheit und die einzigartige Ausbildung der Wiener Sängerknaben gewissermaßen geadelt wurden. Uns geht es darum, Kinder auf das Leben in sozialer und kultureller Hinsicht bestmöglich vorzubereiten. Wir wollen ihnen etwas mitgeben, mit dem sie die Gesellschaft positiv beeinflussen können: Musik.“ Schulsprecherin Johanna Bichel, 17: „Es ist ein tolles Gefühl, Teil einer solchen Tradition zu sein.” Auch Sängerknabe Philipp, 12, fühlt sich geehrt und „ziemlich historisch.”

Die Wurzeln der Wiener Sängerknaben reichen mehr als 500 Jahre weit zurück. Die Knaben in der Hofkapelle Kaiser Maximilians musizierten zunächst für den Hof. Jeden Tag wurde ein Gottesdienst gesungen. Dieser ursprünglichen Funktion kommen die Wiener Sängerknaben bei den sonntäglichen Messen in der Wiener Hofburgkapelle noch heute nach. Heute gehören Konzerte und Tourneen in alle Welt zum Alltag des Traditionschors, dessen Campus inzwischen um eine Volksschule und ein Oberstufengymnasium erweitert wurde: So ist die Ausbildung auch Mädchen zugänglich. Die etwa hundert aktiven Wiener Sängerknaben im Alter von zehn bis vierzehn Jahren sind aufgeteilt auf vier gleich große Chöre. Dazu kommen ein Mädchenchor, der Elevenchor der Volksschule, der Kammerchor der Oberstufe und der Chorus Juventus, in dem die 100 Schülerinnern und Schüler des Oberstufenrealgymnasiums singen. Die künstlerische Tradition zeichnet sich durch eine spezielle technische Ausbildung und die Weitergabe des typischen Chorklangs aus. Begleitet wird die Ausbildung von identitätsstiftenden Ritualen, wie der Übergabe der Uniform an die Eleven am Ende der 4. Klasse Volksschule und der feierlichen Verabschiedung.

Mit der Verlegung seiner Hofmusik von Innsbruck nach Wien hat Kaiser Maximilian Ende des 15. Jahrhunderts den Grundstein für die lange Tradition der Wiener Sängerknaben gelegt, indem er ausdrücklich befahl, dass sich unter den Musikern sechs Knaben befinden sollten. Seit mehr als einem halben Jahrtausend wird von dem aus den k.u.k. Hofsängerknaben entstandenen Chor die Kunst des Knabengesangs weitergegeben. Die nötigen Techniken erlernen die Kinder und Jugendlichen in den täglichen Proben. Besonders wichtig ist die Stimmbildung: Je besser jeder Einzelne die Techniken beherrscht, desto mehr von sich kann er oder sie einbringen, desto besser der Chorklang. Jedem der Chöre ist ein Kapellmeister als Dirigent zugeordnet, der das Repertoire einstudiert und die Kinder und Jugendlichen musikalisch bildet: Schülerinnen und Schüler der Wiener Sängerknaben sollen lernen, sich in Musik auszudrücken.