Affenzirkus in der Stadthalle

Österreich-Premiere für die britische Comic-Band Gorillaz: Am 2. November wird das virtuelle Rock- und Electronic-Quartett den heimischen Fans gehörig einheizen. Lange mussten wir warten, doch jetzt meldet sich die von Blur-Sänger Damon Albarn und Cartoonist Jamie Hewlett erfundene Band ­lautstark zurück. Mit ihrem neuen Album „Humanz“ tourt das Quartett derzeit durch die Lande.

Grammy und Rekorde

Gorillaz ist der Name einer 1998 gegründeten britischen Musikgruppe, bestehend aus den vier Comicfiguren 2D (Leadgesang und Keyboard), Murdoc Niccals (E-Bass), Noodle (Leadgitarre und Hintergrundgesang) und Russel Hobbs (Schlagzeug und Perkussion). Das Debütalbum „Gorillaz“ (2001) verkaufte sich sieben Millionen Mal und brachte der Band einen Eintrag im Guinnessbuch der Rekorde als „erfolgreichste virtuelle Band“. Mit dem zweiten Album „Demon Days“ (2005) erreichten die Gorillaz die Spitzenposition der britischen Charts, in Deutschland den zweiten Platz und den sechsten in den USA. Es verkaufte sich weltweit sechs Millionen Mal und gewann einen Grammy Award. Im Frühjahr 2010 stellte die Band mit „Plastic Beach“ ihr drittes Studio­album vor, Ende 2010 folgte mit „The Fall“ das vierte Studioalbum. Nach sieben Jahren Pause veröffentlichten die Gorillaz nun im Frühjahr 2017 ihr neues Studioalbum „Humanz“. Live-Auftritte der Formation sind eher eine Seltenheit – umso mehr darf man gespannt sein, sobald die Gorillaz die Bühne der Stadthalle betreten werden.

Blur-Sänger Damon Albarn © Bill Ebbesen

Bürger gestalten ihre Grünoasen

Sicherheit, Bäume und Wasser wünschen sich Bewohner in den Parks der Wohnumgebung. Der kleine Sechterpark wird nach ­Ankauf eines angren­zenden Grundstücks durch die Stadt beträchtlich erweitert. Bereits im Mai lud Bezirksvorsteherin Gab­riele Votava zu einem ­Bürgerforum vor Ort und stellte mit Unterstützung der Gebietsbetreuung eine ­Grobplanung vor.

Ruhe bevorzugt

Die Anrainer brachten zahlreiche Ideen und Wünsche ein. Das Ergebnis wurde nun präsentiert und die MA 42 (Stadtgärten) mit der Planung beauftragt. Mit einer Investition von € 400.000 werden ein Zaun errichtet, Wasserspender aufgestellt und zusätz­lich acht schattenspendende Bäume ­gepflanzt.

Erstmals in Meidling wird in einem Park auch ein Spielplatz errichtet, der für Kinder mit eingeschränkter Beweglichkeit geeignet ist. Regen Zuspruch fanden auch die geplan­ten Nachbarschafts­gärten. Anfang 2018 plant die BV eine Bürgerbeteiligung zum Vivenotpark, der in erster Linie eine Grün- und ­­Ruhezone werden soll.

Parkanlagen im Zweiten werden neu ausgestattet

Dass Jugendliche in den Bezirken über die Einrichtung von Parks bestimmen können, ist angewandte Demokratie-Schulung. „Word Up!“ heißt dieses Jugend­parlament, dessen Beschlüsse letztlich den Bezirksvertretern zur Bewilligung vorgelegt werden. In der Leopoldstadt hatten die Jugendlichen ein Budget von 70.000 Euro zu verteilen. Erstgereiht wurde die Idee, im Max-Winter-Park ein ­Salettl zu errichten, um ­überdacht sitzen zu können. ­Weiters werden im Prater ­Fitnessgeräte im Freien in­stalliert, und der Ballspielplatz am Volkertplatz erhält eine Absperrung, damit der Ball nicht auf die Straße ­fallen kann. Gerade noch in den Budgetrahmen hineingerutscht sind neue Bodenmarkierungen für den Dianapark.  Nun steht die Umsetzung an.

© Eva Mühlbacher

Eine Praxis für ­Ausgeglichenheit

Ihren Herzenswunsch hat Barbara Baumann mit der Eröffnung ihrer „Praxis für Physiotherapie, Tanztherapie & Pilates“ in der Anastasius-Grün-Gasse 21/6 umgesetzt. Unter dem Motto „Therapie bewegt“ verfolgt sie einen ganzheitlichen Ansatz und lädt in einen Begegnungsraum mit komplementären Therapiemethoden. „Im Fokus steht das Ziel, dass die Menschen, die wir betreuen und behandeln, in einer vertrauensvollen und professionellen Umgebung zu ihrer physischen
und psychischen Balance und Gesundheit finden können“, so Baumann zum WIENER ­BEZIRKSBLATT. In diesem Sinne erwartet die Patienten in der neu eröffneten Praxis ein umfassendes Angebot aus individuellen Einzelbehandlungen sowie Seminaren, Kursen und Workshops.

Tanz und Pilates

Als Wahl-Physiotherapeutin bietet Baumann sowohl einzeltherapeutische Behandlungen vor Ort als auch Hausbesuche an. Ihre therapeutischen ­Tätigkeiten werden erweitert durch Angebote aus der tanzspezifischen Physiotherapie für den Hobby- und Profi-Tanzbereich, da sie selbst als Bühnentänzerin und Tanz­pädagogin tätig war. Weiters ­arbeitet Baumann als Tanztherapeutin und Pilates-Trainerin in der Prävention sowie Rehabilitation und bietet ­Einzeltherapie-Stunden und Kleingruppen-Kurse an. „In meiner therapeutischen Tätigkeit schätze ich das Arbeiten mit und am Menschen sowie die Befähigung, menschliche Funktionen und Fertigkeiten zu analysieren, zu therapieren und optimieren“, erklärt ­Barbara Baumann.

Infos und Kontakt: www.therapiebewegt.at

Todesfalle in der ­Grinzinger Allee

Kerzen, Blumen und ein Bund Rosen an jenem Verkehrszeichen, welches die heranrasenden Autofahrer auf einen Schutzweg aufmerksam machen sollte. Das ist die Erin­nerung an eine 79-jährige Döblingerin, die hier mit ihrem Hund die Fahrbahn der Grinzinger Allee in Höhe der Huschkagasse überqueren wollte. Ein 78-jähriger Autolenker mit einem Promi-Kennzeichen hat weder den Schutzweg noch das ständig blinkende Gefahrensignal „Achtung Kinder“ beachtet. Und er hat die Frau mit ihrem Hund übersehen, die offenbar dem Hund nach­laufen wollte.

Überrollt

Wenige Meter dahinter mussten der Ehemann der Frau und die Tochter den Unfall mit ansehen. Das Auto des bekann­ten Fotografen erfass­te die Frau und schleuderte sie auf die Gegenfahrbahn. Ein Fahrzeug, das aus Grinzing zur Kreuzung fuhr, war offenbar auch zu schnell unterwegs und konnte nicht mehr anhalten. Auch dieses Fahrzeug überrollte nach Angaben der Polizei die Frau, die noch an der Unfallstelle verstarb; genau­so wie ihr Dackel. Für beide kam jede Hilfe zu spät.

Gefahr

Eine Anrainerin ist über den Vorfall entsetzt: „In den vergangenen 20 Jahren ereigneten sich genau an dieser Stelle zahlreiche Unfälle mit Personenschaden und vier Toten.“ Betroffen ist man auch im ­Bezirk über den Unfall. Vorsteher Adolf Tiller bedauert: „Wir haben hier alle Möglichkeiten ausgeschöpft, um die Kreuzung zu entschärfen! Mehr geht hier nicht!“

Familien forsten selbst auf

Am 21. Oktober sind alle Freunde der Natur samt Kindern zur Aufforstungsaktion der MA 49 in die Leopoldau eingeladen: Bäume pflanzen, Steckerlbrot essen und Papierdrachen basteln.

Insgesamt werden es 10.500 junge Bäume sein, die am Samstag, dem 21. Oktober, ­gepflanzt werden. Treffpunkt ist in der Petritschgasse 30 (U1 Leopoldau), dann geht’s entweder zu Fuß weiter oder ab 9.45 Uhr mit dem Bummelzug. Von 10 bis 16 Uhr können alle, die Lust haben, unter fachkundiger Anleitung von Förstern der Stadt Wien beim Einpflanzen mitmachen. „Die vielen Grünflächen in Wien machen über 50 Prozent der Gesamtfläche aus und machen die Stadt besonders lebenswert. Ich freue mich, dass sie durch die Hilfe junger Wiener weiter wachsen“, zeigt sich Umweltstadträtin Ulli Sima begeistert.

Lagerfeuer

Das Programm ist bunt ­gefächert. Es reicht von Papierdrachen und Windräder basteln über Filzen mit Alpakawolle und Kürbisse schnitzen bis zum Betrachten von Fundstücken aus der Natur und Bodenproben durch das Mikroskop. Der Abfallberatungsbus unterhält mit einem Mülltrennspiel, und am Lagerfeuer werden Steckerlbrot und von den Kindern gebackene ­Weckerln zubereitet.

© Dietrich

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Ein Paradies für Leseratten

Seit zwei Jahren gibt es im Bruno-Kreisky-Hof eine hauseigene Bibliothek, initiiert von engagierten ­Bewohnern und begleitet von „Wohnpartner“. Romane, Kinderbücher, Spiele, CDs oder DVDs können die Bewohner, aber auch interessierte Hernalser im ehemaligen Hobbyraum der Stiege 17 in der Hernalser Hauptstraße 230 ausborgen. Und auch die Möglichkeit für nachbarschaftliche Kontakte ist gegeben. Die Initiatoren des Projekts wollen zudem aufzeigen, dass es eine gute Alternative zum Kauf neuer Sachen gibt. Jeden Donnerstag zwischen 18 und 20 Uhr lockt die ­Bibliothek zum Schmökern, Ausborgen, Abgeben und Tauschen. Infos: www.wohnpartner-wien.at

Neue Wohnungen an der Grenze

Mit Verzögerung entsteht in ­unmittelbarer Nähe zum Kongresspark auf dem früheren Güter-Entladeplatz der Bahn in der Heigerleinstraße die neue ARWAG-Wohnhausanlage „Frauenfeld-­Terrassen“ des ­Bauträgers MIGRA. Die ­geförderte Anlage an der Grenze zum 17. Bezirk bietet eine hervorragende Infrastruktur mit Supermarkt, Öffi-Anbindung, Bad und Parkflächen. Es entstehen 79 geförderte Mietwohnungen, davon 26 Smart-Wohnungen, und 46 Eigentumswohnungen. Beim Spatenstich dabei BV Prokop, Pfeffer und MIGRA-GF Petritz (Bild).

Hilfe im Zeichen des Regenbogens

Die Trennung der ­geliebten ­Eltern, der Verlust eines nahen Verwandten, von Mama oder Papa – Situationen, mit denen Kinder und Jugendliche nicht umgehen können. Die sie traurig und einsam ­machen. Und wo der Verein Rainbows mit Sitz am Richard-Wagner-Platz 3 und Gruppen in vielen Bezirken wichtig wird. Denn er hilft, Krisen zu bewältigen. Mit Oktober haben die neuen Rainbows-Trennungs-/Scheidungsgruppen für Kinder zwischen vier und 17 Jahren begonnen. Wobei wichtig ist: Finanzielle Unterstützung für den Kostenbeitrag ist nach Absprache möglich. Rainbows will nicht, dass die Unterstützung am Geld scheitert.

Bei Interesse E-Mail an wien@rainbows.at, Telefon-Nr. 01/907 37 33 oder www.rainbows.at

Ein neues Zentrum für den Kampfsport

Nicht nur die professionelle Young-Ung-Taekwondo-Schule auf der Mariahilfer Straße ist seit Jahren erfolgreich. Rudolfsheim-Fünfhaus hat seit Anfang September einen weiteren Kampfsport-Schwerpunkt. Im ASKÖ-WAT-Bewegungszentrum auf der Schmelz wurde der Verein „Dojang“ eröffnet.

Zentrum für alle

Obmann César Valentim konnte sich damit einen ­Lebenstraum erfüllen. „Wir verstehen uns als Bewegungszentrum für alle. Ob alt oder jung, ob gesund oder beeinträchtigt, hier findet jeder seinen Platz“, betont Valentim. Beim Eröffnungsfest machte nicht nur ASKÖ Wien-Präsident Johnny Schweiger seine Aufwartung, sondern auch ein Taekwondo-Team aus Tschechien zeigte sein Können. „Es war eine tolle, bunt gemischte Eröffnung“, erzählt der Vereinsobmann.

Mehr Infos: www.wientaekwondo.com | www.facebook.com/wientaekwondo | Tel. 0676/424 91 38

Markt-Gastro bleibt!

Seit zwei Jahren kämpft der Bezirk darum, den Schwendermarkt bei der Mariahilfer Straße wiederzubeleben. Und vieles ist gelungen: „Wir verfolgen die langfristige Vision, den Schwendermarkt als Genusszone zu positionieren, in der gesunde Lebensmittel verkauft werden“, gibt Bezirksvorsteher Gerhard Zatlokal die Linie vor. In der alltäglichen Praxis setzt Marktko­ordinator Willi Haberl die ­Vorgaben engagiert um.

Ausnahme erreicht

Doch immer wieder türmen sich überraschende Hürden auf. Wie zuletzt das vieldiskutierte „Gastronomieverbot für neue Marktstandler“ vulgo „Nebenrechte-Verbot“. „Das wäre der Todesstoß, da die Marktstandler ohne die ­Gastronomie nicht überleben können“, ist Zatlokal überzeugt. Gemeinsam mit Haberl hat er das Gespräch mit der zuständigen Stadträtin Ulli Sima gesucht. Und für den Schwendermarkt die Zusicherung bekommen, dass die ­bestehenden Nebenrechte auch bei Standübergabe nicht ­verloren gehen.

Neuer Stationsname

Damit nicht genug, wurde in den Rathaus-Gesprächen auch noch ein lang gehegter Wunsch erreicht. Nämlich die Umbenennung der Straßenbahn-Station Rustengasse in „Rustengasse/Schwendermarkt“. Das betrifft die ­Linien 52 und 58.

Bordell: Der Bezirk probt den Aufstand

Seit kurzem ist der Betrieb als Laufhaus bei der Polizei eingereicht. Jedenfalls ist sich der Bezirk diesmal einig: Das nehmen wir nicht hin! Nur sechs Grüne sind ausgeschert – alle anderen 47 Parteienvertreter haben in der Bezirksvertretung klar gesagt: Nein zum geplanten Laufhaus Ecke Linzer Straße/Pachmanngasse neben einer Schule, einem Spielplatz, einem Kindergarten und einer Pfarre! „Ich stehe voll hinter den Bürgern, die dagegen protestieren. Der Standort ist mehr als ungeschickt, um es vorsichtig zu formulieren“, so Bezirksvorsteherin ­Andrea Kalchbrenner (SPÖ).

Eine Provokation

Schärfer formuliert es ÖVP-Bezirksrätin Elisabeth Kohl: „Das geplante Prostitutionslokal ist schlicht als Provokation zu bezeichnen! Auf einer Skala von 1 bis 10 der ungeeignetsten Örtlichkeiten ­erhält es eine glatte 10.“ Wobei die Besitzerin des ­Ecklokals auch noch ein ­anderes Bordell betreibt – und jetzt den Standort Linzer Straße 226 betreiben möchte. Umgebaut wird schon länger, auch Schilder wurden schon angebracht. Nach der Einreichung liegt der Ball jetzt beim Landespolizeikommando – bis Redaktionsschluss gab es keine Entscheidung. „Wir haben als Bezirk ja ­keinerlei Handhabe“, betont dazu die Bezirkschefin. 

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Turnsäle für Kurse öffnen

Bei Neubauten von Turnsälen und Sportstätten soll künftig auch an die Inte­gration von außerschulischen Angeboten durch Vereine gedacht werden. Beispielsweise im neuen Schulzentrum in der Mittelgasse, wo gerade ein Turnsaal gebaut wird. Das schlägt die Bezirksvorstehung Mariahilf vor. Im Turnsaal der VS St. Marien in der Liniengasse gibt es bereits jetzt exter­ne Judo-Kurse (siehe Bild oben).

Sicherheitspakt für Parks gefordert

Medienberichte über eine ­Jugendbande mit 20 Mit­gliedern, die im Währinger Park ­Kinder und deren ­Eltern tyrannisieren, haben Währings Politiker aktiviert. Den Banden müsse sofort ­Einhalt geboten werden, fordert etwa FPÖ-Bezirks­obmann Udo Guggen­bichler.

Runder Tisch

In eine ganz ähnliche Kerbe schlägt ein VP-Antrag, der die Einberufung eines runden Tisches für Sicherheitsfragen verlangt. Die Straßen- und Parkbeleuchtungen bei sogenannten Angsträumen müssen verbessert werden, Notrufsäulen für rasche Hilfe durch die Polizei sorgen und eine bessere Überwachung der Parks sollte mehr Sicherheit ­bringen. In diesem Sinn arbeitet seit einiger Zeit die ­Polizei auch in der Aktion „Gemeinsam.Sicher“ mit Schulen, Bürgerinitiativen und Anrainern zusammen. Die Bezirksblauen fordern nun zusätzlich, dass ein ­Sicherheitspakt geschlossen werden soll. Das Problem sei, dass die Polizei aufgrund der Gesetzeslage erst aktiv ­werden kann, wenn etwas passiert ist.

Antrag

Der Währinger FPÖ-Klub­obmann Georg Köckeis hat in der Bezirksvertretung nun einen Antrag gestellt, in dem die Bezirksvorsteherin Silvia Nossek aufgefordert wird, mit den Organen der Exekutive, der zuständigen Stadträtin Ulli Sima und der MA 42 Kontakt aufzunehmen, um einen solchen Sicherheitspakt zu konzipieren. Die Währinger Grün­oasen müssen für die ­Familien erhalten werden und dürfen nicht zu „No-go-­Zonen“ verkommen.

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Besser unterwegs mit Kinderwagen und Co.

Bereits seit mehreren Jahren werden die Stationen entlang der U6 (der ehemaligen Stadtbahn) von den Wiener Linien saniert. Die Aufgabe ist nicht immer einfach, stellen doch alte Bausubstanz und Auflagen des Denkmalschutzes besondere Herausforderungen dar. Heuer wurde die Station Währinger Straße saniert, nächstes Jahr sind die Instandsetzungs­arbeiten bei der Nußdorfer Straße geplant. Josefstädter und Alser Straße wurden ­bereits fertiggestellt.

Besserer Zugang

Auch die Generalsanierung der Gumpendorfer Straße steht bevor. „Heute ist es für Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind oder einen Kinderwagen mithaben, eine Herausforderung ins ­Gebäude zu kommen“, ­beschreibt Bezirksvorsteher Markus Rumelhart die Situation und weiß: „Alleine die Schwingtüren sind für viele ein Hindernis.“ Der Mariahilfer Bezirkschef möchte daher sicherstellen, dass nach der Sanierung der Zugang mit Kinderwagen, Rollstuhl und Co. leichter möglich ist. Auch der Wartebereich für Bus- und Bim-Verkehr müsse adap­tiert werden. Ein dementsprechender Antrag wurde im Bezirks­parlament eingebracht.