Behütet und eingecremt

Der Sommer ist da. Und mit ihm die Sonne und die hohen Tempera­turen – wie es sich gehört. Damit der Genuss auch ein ungetrübter wird, sind einige simple Vorsichtsmaßnahmen zu treffen. Seit Jahrzehnten von Medizinern gepredigt, aber immer wieder vernachlässigt: viel Flüssigkeit zu sich nehmen. Zwei bis drei Liter sollten es pro Tag sein, vorzugsweise Wasser und – vor allem bei starker Hitze – wenig Alkohol.

Ordentlich eincremen
Wer sich gerne in der prallen Sonne aufhält, sollte sich eincremen: je heller der Teint, umso höher der Sonnenschutzfaktor. Kleinkinder sind auch hier besonders sensibel. Der Kopf will gut behütet sein – egal ob Borsalino oder Käppchen, Haupt­sache, ­bedeckt.

Schatten aufsuchen
Ab und zu für eine Weile den Schatten aufzu­suchen, schadet keinesfalls. Und, ­obwohl ohne­hin immer wieder davor gewarnt wird: Nach einer Mahlzeit sollte man eine Pause einlegen, ehe man ins kühle Nass springt.

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Eltern-Wunsch wird nun erfüllt

Nach dem Sommer dürfen sich Kinder und Eltern des Kindergartens in der Arnethgasse 30 freuen: Sie bekommen „direkt“ auf der Straße mehr Platz, können Kinderwagen, Räder oder Scooter abstellen und steigen anderen nicht mehr auf die Zehen.

Aktive Eltern

Die Errichtung des neuen Vorplatzes war auf Elterninitiative zurückgegangen – an vorderster Front Florian Heiler. Auch Kindergarten-Leiterin Marion Schmid ist froh: „Der neue Vorplatz hilft uns auf jeden Fall weiter.“

Zwei Parkplätze müssen für den etwa zwei Meter tiefen Platz weichen. „Eine gute Lösung“, nickt Bezirkschef Franz Prokop, „auch Fahrrad- und Scooter-­Abstellbügel werden nun errichtet.“ Nur der Wunsch nach Bäumen ist nicht erfüllbar, da sich unter dem Gehsteig zu viele Kabel und Rohre ­befinden.

Zwei Großbaustellen prägen den Sommer

Sommerzeit ist Baustellenzeit, das ist nicht neu. Und während in der Wattgasse fertiggebaut wird und am Johann-Nepomuk-Berger-Platz aufs Bau-Tempo gedrückt wird, geht es am Flötzersteig am 10. Juli los. Sicher ist: An beiden Bezirks­enden staubt’s – und es ist mit erheblichen Behinde­rungen zu rechnen.

Eine Autospur weniger

Am Flötzersteig wird während der Arbeiten, die bis Oktober dauern, ein Fahrstreifen pro Richtung frei bleiben. Auf 1,5 Kilometer Länge wird zwischen Tinterstraße und Flötzersteig-Steg ein zumindest 1,5 Meter breiter Radweg errichtet – in erster Linie auf Penzinger Seite. Auf ­Ottakringer Gebiet ist die Veränderung ähnlich bedeutend: Ab der Kreuzung mit der Schinaweisgasse stadteinwärts wird um eine Kfz-Fahrspur reduziert. Im Bereich der Einmündung auf Höhe Ameisbachzeile wird ein 60 Meter langer Einordnungsstreifen geschaffen und die Fahrbahn für den Radweg angehoben.

Neue Bims

Schon gehämmert wird am Johann-Nepomuk-Berger-Platz. Durch den Tausch der westlichen Strecken­äste der Linien 2 und 44 müssen im Bereich der Otta­kringer Straße neue Schienen verlegt werden. Erst durch die Bim-Änderungen ist es möglich, die zwei Parkflächen zusammenzuführen und ein riesiges Grün-Areal entstehen zu lassen. Die Parkgestaltung, bei der die Anrainer mitreden, wird erst 2018 umgesetzt – die neue Linien­führung gilt ab Schulbeginn.

Flötzersteig Radweg © Hans Steiner

Hoher Schutzfaktor für Kinderhaut

Kinder sollten in heißen Tagen wie diesen besonder aufpassen, denn ihre Haut ist besonders empfindlich. Sie hat nur einen schwach ausgeprägten Eigenschutz, die Produktion des Hautfarbstoffs Melanin ist noch sehr gering.

„Da die Haut von Babys und Kindern dünner und empfindlicher ist als die Erwachsener, empfiehlt es sich, einen hohen Lichtschutz­faktor, also 50 oder höher zu wählen“, ­erklärt  Hautarzt Dr. Dr. Gerald Rehor.

Wichtig sei auch, dass eine Kinder-Sonnencreme keine zusätzlichen Konservierungsstoffe und unnötigen Zusatzstoffe enthalten sollte, die das Allergiepotenzial erhöhen können, so Rehor.

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Die Fledermaus mit Batman & Superman!

Klar, wenn in Otta­kring das 125-Jahre-Jubiläum gefeiert wird, dann rennt der Schmäh. Mit genau diesem „erschlug“ WBB-Autor ­Dieter Chmelar förmlich das ­Publikum, als er frohlockte: „Lauter Erz-Ottakringer. Unser Bezirk hat ja die Form einer Fledermaus. Insofern ist der Bezirksvorsteher der Batman. Und der Bürgermeister ist der Superman …“

„Wan net …“

Viel wurde gesungen, ­gelacht und getratscht. Joesi Prokopetz, noch so ein Erz-Otta­kringer, meinte: „Dem Herrn Prokop fehlt ja nur das ‚etz‘!“ Wienerlied-Gigant Horst Chmelar huldigte dem Bürgermeister mit sehr persönlichen Worten: „Ich bin an deiner Seite. Wenn du willst, sing ich dir was: Wan net, mei Klana! Danke für alles, Herr Bürgermeister!“

© Stefan Diesner

Achtung vor Gewittern in den Bergen

Viele Wiener zieht es im Sommer in die Berge. Doch so schön und gesund das auch ist, so gefährlich können die Berge  sein. Speziell bei Schlechtwetter. Das WBB hat für die Wiener Bergfexe ein paar  Tipps von den Naturfreunden eingeholt:

  • Über Smartphones und Tablets möglichst oft den Wetterbericht einholen.
  • Möglichst früh am Tag mit Wander- und Bergsteig-Touren beginnen. Am Nachmittag steigt die Gewittergefahr.
  • Bei Gefahr von Frontgewittern/Kaltfront kurze Touren mit schneller Abbruchmöglichkeit genau planen.
  • Berghütten und Häuser mit Blitzableitern bieten den besten Schutz.
  • Wer keinen festen Unterschlupft findet, sollte eine hockende, zusammengekauerte Haltung mit geschlossenen Beinen im Freien einnehmen.
  • Möglichst großen Abstand zu Bäumen oder Baumgruppen halten.
  • Mitglieder von Gruppen sollten sich weit verteilen.

Weitere praktische Tipps finden Sie auf http://www.naturfreunde.at
Ausführliche Wetterprognosen für den Alpenraum auf http://www.naturfreunde.at/wetter

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Udos Weg in diesem ehrenwerten Park

Der große Entertainer bekommt, was er verdient! Er hält bis heute den Stadthallen-Rekord. Mit 33 Solo-Konzerten seit 1970 und 300.000 Besuchern begeisterte Udo Jürgens mehrere Generationen. „Daher freut es mich sehr, dass eine Million Besucher auf dem Weg zu ihren Stars künftig über die Udo-Jürgens-Promenade ­direkt zur Stadthalle kommen“, freut sich Geschäftsführer Wolfgang Fischer über das Happy End.

Breiter Hauptweg

In einer Causa, die clowneske Züge aufwies. Lange war hin- und hergestritten worden, ob es für Udo ein „Denkmal“ geben soll. Bezirks­vorsteher Gerald Zatlokal war immer dafür: „Ich bin sehr froh, dass die Stadt eine Lösung gefunden hat. So wird dem Künstler eine angemessene Ehre zuerkannt.“ In Form des Hauptwegs durch den Märzpark, der die Wurzbachgasse mit dem Roland-Rainer-Platz verbindet. Der Beschluss im Rathaus erfolgte übrigens einstimmig.

© PID/ Kromus

Unser heißestes Doppel!

Die Spannung steigt, nur mehr wenige Tage bis zum Start der Beachvolleyball-WM in Wien. Von 28. Juli bis 6. August werden die besten Beacher um Gold, Silber und Bronze spielen.

Aus rot-weiß-roter Sicht haben Clemens Doppler und Alex Horst die größten Chancen. Sie bereiten sich seit Monaten im Maxx-Sportcenter in Großjedlersdorf (21. Bezirk) auf das Karriere-Highlight vor und sind gut in Schuss. Erstes WM-Match der beiden ist am 28. Juli um 16 Uhr gegen das iranische Duo Raoufi/Salemi.

http://www.BeachVienna.com

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Sein Degen führt zu Bronze, sein Leben glänzt wie Gold

Atemlos! Dieser Hit von Helene Fischer hat mit der Wohnung von Günter Hayek so gar nichts gemein. Hier ist viel eher Barockmusik von Bach oder klassische Gitarrenmusik zu hören. Und trotzdem kommt die blonde Deutsche dem Autor als Erstes in den Sinn: „Atemlos“ macht diese Wohnung auf der Linzer Straße in Hörweite zum Weststadion.

Im Namen der Saiten

Gitarre reiht sich an Gitarre. Pokale blitzen hervor. Alte Holzbilder, antiquierte Bücher und eine Legion von histo­rischen Skiern prägen das 180-Quadratmeter-Refugium. „Ja, ich bin schon ein bisschen ein Sammler“, schmunzelt der Hausherr ob des Autorenblickes. „Ich restauriere gerne alte Gitarren und spiele auch ­darauf … Wenn es meine Zeit zulässt.“

Von dieser hat Hayek nicht sehr viel. Seit 37 Jahren trainiert der Jurist, erst mit Florett, dann mit Degen. „Wobei ich mit dem Degen erfolgreicher bin.“ Heißt: Vor zwei Jahren war er Staatsmeister in der allgemeinen Klasse, zum dritten Mal. Nicht schlecht. Aber nichts gegen den jüngsten ­Erfolg in der „Veteranen-Klasse“: Da holte Günter Hayek EM-Bronze. „Ein Tag, an dem einfach alles aufgegangen ist. Ein Traum.“

Der nach jahrzehntelangem beinharten Training („Früher täglich, heute nur mehr ein- bis zweimal pro Woche, da hilft meine Routine.“) weitergehen soll. „Übernächstes Jahr, mit 50, kann ich auch bei der Veteranen-WM fechten. Da möchte ich noch eine Medaille.“

Er kam, sah und siegte

Zuzutrauen ist es dem hochgewachsenen, schlanken ­Tausendsassa mit der weißen Randbrille sicher. Wobei: „Die Dichte beim Degenfechten ist sehr hoch, da gibt es viele ­Favoriten.“ Egal, sein inter­nationales Edelmetall hat er schon. Die sportliche Krönung: „Viel zu verdanken habe ich meinem langjährigen Trainer Anatol Richter, der einst eine junge, schlagkräftige Truppe gebildet hat. Die ­interne Konkurrenz hat uns nach vorne gepusht, wir haben Tag und Nacht trainiert – da gab es kein Fortgehen.“ Dafür kann er heute, mit der Routine und Gelassenheit des Alters, sein Leben genießen. Inmitten seiner einzigartigen Museumswohnung in ­Hütteldorf.

© Judith Mareich/ Rene Wallentin

WSC-Platz steht vor Sanierung

Lange vier Jahre wurde ­verhandelt. Beteiligte waren den Tränen nahe, wollten die Hoffnung auf eine Einigung schon aufgeben. Jetzt ist die Sanierung des Sportclub-Platzes in der Alszeile (Hernals) aber doch gelungen.

Nach Weststadion und Aus­tria-Arena ist der WSC-Platz das dritte Fußball-Sanierungsgroßprojekt innerhalb kurzer Zeit. „Ich bin froh, dass wir die große Lösung zusammenbringen“, sagt Tromayer, der kurz nach der Einigung sein Amt niederlegen musste. Grund: Die Wiedervereinigung der WSC-Sektion mit dem Sportklub.

Jetzt geht’s los
Um 5,7 Millionen Euro wird nun saniert. Folgende Änderungen sind stufenweise vorgesehen: Neubau von Haupttribüne und Katakomben, Sanierung des Spielfeldes, der Sanitär- und der Lichtanlagen sowie der Neubau der dann leicht versetzten Tribüne Kainzgasse (siehe Plan, wie der WSC-Plan künftig aussehen soll).

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Dauerhafte Haarentfernung bei Aestomed

In der heutigen Zeit wünschen sich viele Frauen und Männer eine zarte, makellose und vor allem haarlose Haut. Doch zwischen Wachsstreifen, Rasierapparat und Epiliergerät sind Verzweiflung und Schmerz oftmals recht groß. Dabei ist das Ziel makelloser Beine, perfekter Bikinizone, glatter Gesichtshaut und haarloser Rücken nur einen kleinen Schritt entfernt. Das Zauberwort lautet dauerhafte Haarentfernung. Im Aestomed Ambulatorium in Wien wird dauerhafte Haarentfernung von speziell geschulten Ärzten mit dem Light Sheer Dioden-Laser durchgeführt.

Wie läuft die Behandlung genau ab?

Die Behandlung ist schmerzarm, zuverlässig und ohne Nebenwirkungen – einfach optimal für schön und glatte Haut. Das Problem im wahrsten Sinne des Wortes an der Wurzel gepackt. In Sekundenbruchteilen dringt das gepulste Licht in die Haarwurzel ein und verödet so die Haarfollikel in der Wachstumsphase. Es sind immer 15-25 % der Haarfollikel in der Wachstumsphase. Daraus ergibt sich die Behandlungsanzahl. Dank dem Kühlsystem des Handstückes bemerken Patienten lediglich ein kleines Ziepen – die Hautoberfläche selbst wird nicht geschädigt. Die Anzahl und der Abstand zwischen den Behandlungen ist von der Körperregion abhängig. Je nach Körperareal dauert eine Sitzung zwischen 10 Minuten und 2 Stunden.


Kosten

ab 69€ pro Behandlung
Die Preise gestalten sich je nach Größe der Region. Für die Kombination von mehreren Regionen in einer Behandlungssitzung bietet Aestomed seinen Patienten günstige Paketpreise.

Mehr Infos finden Sie unter www.aestomed.at

Aestomed Laserambulatorium
3., Rennweg 9
Tel.: +43 1 718 29 29
E-Mail: info@aestomed.at

Blumen des Herzens

Eine kreative Idee, um das Flüchtlingsprojekt IGOR zu unterstützen. Für jede Pfingstrose vor der Volkshochschule (Ecke Hofwiesengasse/Feldkellergasse) kann eine Patenschaft übernommen werden, deren Reinerlös den Flüchtlingen in den vier Pavillons des ehemaligen Geriatrie­zentrums zugutekommt.

Gemeinsames Schild

IGOR kümmert sich um Werkstättenbetrieb im Asylzentrum, um Computer- und ­Deuschkurse. „Das ist Hilfe, die sofort ankommt“, betont VHS-Geschäftsführer Herbert Schweiger. Auch als Antwort auf einige ­unseriöse Kommentare im Netz, es werde „nur Geld für IGOR geschnorrt“. Das Gegenteil ist der Fall – um nur 50 Euro kann jeder freiwillig helfen und bekommt ein Schild auf der Pfingstrose mit ­seinem Namen sowie jenem des Flüchtlings, der sich um die Pflanze kümmert. Unterstützung kommt dabei von Gartentherapeut Fritz Neuhauser.

Piotr sucht die Liebe

Seit kurzem streift ein Russe durch das wilde Gehege von Schönbrunn. Piotr aus Moskau ist das neue Amurleoparden-Männchen – und soll mit dem Weibchen Ida für Nachwuchs sorgen. Der Amurleopard ist akut vom Aussterben bedroht – es gibt nur mehr 25 Tiere weltweit.

Habichtkäuze im Anflug!

Kleine Vögel mit großer Mission: 30 junge Habichtskäuze werden heuer im Rahmen des Wiederansiedelungsprojektes in Österreich ins Freiland entlassen. Zwei Tiere kamen am Freitag per Sonderflug aus der Schweiz am Flughafen Wien-Schwechat an. Deutlich kürzer war die Reise für die drei Habichtskäuze aus dem Tiergarten Schönbrunn. Die kleinen Eulen werden nun von  Forschern der Vetmeduni Vienna auf das Leben in den Wäldern vorbereitet.

© Vetmeduni Vienna/Georg Mair

Die Wiederkehr der Zwerge

Das große Comeback der kleinen, bunten, kitschigen Zipfelmützen-Gesellen kommt dem Flower-Artist Andreas Bamesberger der Zweigstelle Florale Konzepte & Store gerade recht. Der Dekorationsausstatter „Zweigstelle“ bietet die größte Auswahl an Gartenzwergen, von klein bis groß und von günstig bis kostbar. Bamesberger schafft es, mit den idyllischen kleinen Männchen Kitsch mit außergewöhnlichem Design zu verbinden. Die Arbeit des Künstlers ist durch unkonventionelle Kreativität gekennzeichnet und bedient mit den außergewöhnlichen Dekorationen sowohl den privaten Wohnbereich als auch die Eventszene.


Adresse
9., Porzellangasse 4

Öffnungszeiten im Sommer
Montag – Freitag: 9-18 Uhr
Samstag: 9-13 Uhr

Flower-Artist Andreas Bamesberger © Helmreich