Gastspiel des Norwegischen Nationalballetts

Das Norwegische Nationalballett gilt mit seinem umfangreichen Repertoire aus Klassikern, Arbeiten internationaler Meister und neuen Werken als eines der interessantesten Ensembles Europas. Im Rahmen des OsterKlang-Festivals stehen die Tänzer im April begleitet vom Wiener KammerOrchester mit „Gespenster“ und „Carmen“ im Theater an der Wien auf der Bühne. Dies wird das erste Mal sein, dass die Kompanie in Wien zu sehen ist.

Wie viele Lügen verträgt ein Mensch? Das ist die Frage, die im Zentrum von Henrik Ibsens Drama „Gespenster“ steht. In dem Stück tanzen Gestalten der Vergangenheit und der Gegenwart Seite an Seite. Es geht um eine große Lebenslüge und die Aufdeckung der Geheimnisse, die auf der Familie lasten.

Für die kompromisslose Carmen, die darauf besteht, zu lieben, wen sie will, wird die Begegnung mit Don José verhängnisvoll. Dennoch will Choreograf Liam Scarlett die Liebe zwischen den Figuren zeigen und was sie antreibt. Er hat die Handlung in das Spanien der 1930er Jahre, kurz vor Ausbruch des Bürgerkriegs, verlegt.

Wir verlosen 6×2 Tickets!

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Termine:
„Gespenster“: 4. April, 19.30 Uhr
„Carmen“: 11. April, 19 Uhr


Einsendeschluss der Gewinnspielteilnahme: 30.3.2017

Größerer Parkpickerl-Bereich wirkt

Seit 1. März ist der größere Parkpickerl-­Bereich zwischen den Nachbarbezirken Ottakring und Penzing in Kraft. Und die ersten Erfahrungen der Anrainer sind sehr gut. „Ich bin sehr froh, dass ich jetzt zum Otto-Wagner-Spital, aber auch zum Baumgartner Friedhof fahren kann, ohne für das Parken zahlen zu müssen“, so eine 48-jährige Ottakringerin.

Die neue Überlappungszone ­betrifft folgende ­Bereiche: Heschweg, Johann-Staud-Straße, Thaliastraße (bis zu Paltaufgasse), Kendlerstraße mit Sporckplatz, Hütteldorfer Straße, Waidhausenstraße, Flötzersteig, Raimannstraße, Baumgartner Höhe, Sanatoriumstraße bis zum Heschweg.

Damit sind nun inkludiert: Hanusch-Krankenhaus, Otto-Wagner-Spital, Baumgartner Friedhof, Wilhelminen-Spital und Ottakringer Friedhof.

Messiah im Stephansdom

Prunkvoll, bewegend, tröstlich. Der Weltbürger Händel wurde 1685, im gleichen Jahr wie J. S. Bach, geboren. Seine Musik in ihren großen, klaren Linien vermittelt einen Zug ins Großartige, Weltweite, Prunkhafte, so auch sein berühmtestes Oratorium „Messiah“. Das Werk gehört bis heute zu den populärsten Beispielen geistlicher Musik des christlichen Abendlandes. Es umfasst in drei Teilen die christliche Heilsgeschichte, beginnend mit den alttestamentlichen Prophezeiungen von Propheten, das Leben Jesu, der als Erfüllung der Prophezeiungen gesehen wird, seine Geburt, seinen Tod am Kreuz und sein erhofftes Wiederkommen.

Die große englische Chortradition bot Händel wesentliche Anregungen in der Chorbehandlung und so trägt auch hier der Chor den Hauptanteil im Geschehen, wogegen Arien und Rezitative eher zurücktreten. Die gewaltige Steigerung des Hallelujas wurde zu einem wirklichen sakralen „Gassenhauer“ und bewegt noch heute jeden Hörer wie bei der ersten Aufführung 1742 in Dublin.

Der „City of Bimingham Choir“ wird unter der Leitung von Adrian Lucas mit seiner Musik das Publikum begeistern und gleichzeitig für die Erhaltung des Stephansdomes beitragen. Gemeinsam mit dem Wiener Domorchester werden sie dieses Werk im Stephansdom musizieren.

Wir verlosen 2×2 Tickets!

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Wann: Freitag, 21. April 2017 | 20.30 Uhr
Tickets: Kunst & Kultur – ohne Grenzen | Tel.: 01  581 86 40 | tickets@kunstkultur.com
Infoswww.kunstkultur.com


Einsendeschluss für die Gewinnspielteilnahme: 5.4.2017

Jetzt schlägt’s aber 13!

Zu einer historischen Lesung der besonderen Art laden VHS 13 und Grätzelbuchhandlung Lainz ein. Am 23. März wird ab 19 Uhr in der Hofwiesengasse 48 in Hietzing vorgetragen.

VHS-Direktor Streibel liest aus der 140-Seiten-Erzählung „BORA“ von Louis Mahrer. Sie spielt im Jahr 1947 am Balkan und schildert, wie zwei Wehrmachtssoldaten den Partisanen durch Übermittlung von Funkcodes geholfen haben. Damit soll deutlich werden, dass längst nicht alle Soldaten der Wehrmacht die Mörderbefehle der Nazis blind befolgt haben.

Am Bild zu sehen: VHS-Direktor Robert Streibel und Petra Hofer von der Grätzelbuchhandlung Lainz.

Themenabend „Nie wieder Sodbrennen“

Am 30. März geben Medizin-Experten am Themenabend „Nie wieder Sodbrennen!“ Ratschläge, wie man als Betroffener Lebensqualität und Freude am Essen zurückgewinnt. Rund 1,5 Mio. Österreicher sind  von der Reflux-Krankheit betroffen. Dazu zählen nicht nur Sodbrennen, saures Aufstoßen und Brustschmerz, sondern oft auch Schluckbeschwerden, hartnäckiges Halskratzen, Heiserkeit und trockener Husten. Reflux ist ein ernst zu nehmendes Leiden: Durch den ständigen Reiz des sauren Rückflusses kann sich auch die Schleimhaut der Speiseröhre mit der Zeit krankhaft verändern und eine Vorstufe zum Speiseröhrenkrebs entwickeln. Betroffene haben laut neueren Studien auch ein doppelt so hohes Risiko, Vorstufen von Darmkrebs, nämlich Dickdarmpolypen, zu bekommen. Hauptursache der Reflux Krankheit ist der heutige Lebensstil: Wir essen zu unregelmäßig, zu hastig und dann meist zu süß oder zu fett. Permanenter Stress und zu wenig Bewegung wirken dann noch als Turboschub.

Am 30. März bietet sich nun die Gelegenheit, sich von erfahrenen Spezialisten über wichtige Untersuchungen und bewährte, ganzheitliche Behandlungen informieren zu lassen. Es referieren u.a.: Univ.-Doz. Dr. Martin Riegler, ärztlicher Leiter des Reflux Medical Zentrums in Wien 9,            Univ.-Prof. Dr. Senta Graf, Fachärztin für Innere Medizin und Kardiologie und  Dr. Vinia Herscovici, Allgemeinmedizinerin und Reflux-Expertin. Besuchern des Themenabends wird auch die Möglichkeit geboten, sich praktische Tipps im Gespräch mit den referierenden Spezialisten zu holen. Anschließend stehen Kostproben von Lebensmitteln bereit, die der Speiseröhre gut tun und unangenehme Reflux Beschwerden lindern.

 

Themenabend „Sodbrennen endlich im Griff“

Ort: Reflux Medical Zentrum, 1090 Wien, Mariannengasse 10 / Vortragssaal im EG

Zeit: Donnerstag, 30. März, Beginn: 17:00 Uhr

Freier Eintritt, Anmeldung unbedingt erforderlich unter 01/336 65 65

Wiener Sängerknaben gehören nun zum Weltkulturerbe

Die Ausbildungs- und Chortradition der Wiener Sängerknaben wurde ins Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes in Österreich aufgenommen. Gerald Wirth, Präsident der Wiener Sängerknaben und der berühmteste Knabenchor der Welt selbst zeigten sich überglücklich: „Es ist eine Ehre, und es freut mich besonders, dass mit dieser Auszeichnung die musikalische Besonderheit und die einzigartige Ausbildung der Wiener Sängerknaben gewissermaßen geadelt wurden. Uns geht es darum, Kinder auf das Leben in sozialer und kultureller Hinsicht bestmöglich vorzubereiten. Wir wollen ihnen etwas mitgeben, mit dem sie die Gesellschaft positiv beeinflussen können: Musik.“ Schulsprecherin Johanna Bichel, 17: „Es ist ein tolles Gefühl, Teil einer solchen Tradition zu sein.” Auch Sängerknabe Philipp, 12, fühlt sich geehrt und „ziemlich historisch.”

Die Wurzeln der Wiener Sängerknaben reichen mehr als 500 Jahre weit zurück. Die Knaben in der Hofkapelle Kaiser Maximilians musizierten zunächst für den Hof. Jeden Tag wurde ein Gottesdienst gesungen. Dieser ursprünglichen Funktion kommen die Wiener Sängerknaben bei den sonntäglichen Messen in der Wiener Hofburgkapelle noch heute nach. Heute gehören Konzerte und Tourneen in alle Welt zum Alltag des Traditionschors, dessen Campus inzwischen um eine Volksschule und ein Oberstufengymnasium erweitert wurde: So ist die Ausbildung auch Mädchen zugänglich. Die etwa hundert aktiven Wiener Sängerknaben im Alter von zehn bis vierzehn Jahren sind aufgeteilt auf vier gleich große Chöre. Dazu kommen ein Mädchenchor, der Elevenchor der Volksschule, der Kammerchor der Oberstufe und der Chorus Juventus, in dem die 100 Schülerinnern und Schüler des Oberstufenrealgymnasiums singen. Die künstlerische Tradition zeichnet sich durch eine spezielle technische Ausbildung und die Weitergabe des typischen Chorklangs aus. Begleitet wird die Ausbildung von identitätsstiftenden Ritualen, wie der Übergabe der Uniform an die Eleven am Ende der 4. Klasse Volksschule und der feierlichen Verabschiedung.

Mit der Verlegung seiner Hofmusik von Innsbruck nach Wien hat Kaiser Maximilian Ende des 15. Jahrhunderts den Grundstein für die lange Tradition der Wiener Sängerknaben gelegt, indem er ausdrücklich befahl, dass sich unter den Musikern sechs Knaben befinden sollten. Seit mehr als einem halben Jahrtausend wird von dem aus den k.u.k. Hofsängerknaben entstandenen Chor die Kunst des Knabengesangs weitergegeben. Die nötigen Techniken erlernen die Kinder und Jugendlichen in den täglichen Proben. Besonders wichtig ist die Stimmbildung: Je besser jeder Einzelne die Techniken beherrscht, desto mehr von sich kann er oder sie einbringen, desto besser der Chorklang. Jedem der Chöre ist ein Kapellmeister als Dirigent zugeordnet, der das Repertoire einstudiert und die Kinder und Jugendlichen musikalisch bildet: Schülerinnen und Schüler der Wiener Sängerknaben sollen lernen, sich in Musik auszudrücken.

Rumpelpiste bleibt noch länger

Nicht nur für Autos, sondern auch für Zweiräder ist die Sanatoriumstraße zwischen Steinhofer Mauer und Steinhofer Park eine Zumutung. Uneben, abschüssig, rumpelig – ein Fahrgefühl fast wie auf einer Schotterpiste …

Fleckerlteppich
Das stört manche mehr als das nahe, nunmehr begonnene Gesiba-Bauvorhaben auf den Otto-Wagner-­Spitalsgründen. Eine (lautstarke) Bürgerinitiative ist es dann doch nicht wert. Zumal von der MA 28 (Straßenverwaltung) zu hören ist, dass die Straße laufend ausgebessert werde. Womit sie aber eben zu dem erwähnten, höchst unruhigen Fleckerlteppich wird.

Sanierung 2018
Bezirksvorsteherin Andrea Kalchbrenner betont dazu: „Wir werden mit der Sanierung der Straße aus heutiger Sicht erst nach Fertigstellung des Bauvorhabens beginnen.“ Das hieße 2018.

Taschen-Ausstellung im Bezirksmuseum Donaustadt

Das Bezirksmuseum Donaustadt präsentiert ab 19. März, dem Langen Tag der Bezirksmuseen, zwei Ausstellungen. Die eine ist dem Thema „Taschen“ gewidmet. Hier spannt sich der Bogen von Hand- und Geldtaschen über Petit Point -, Theater- und Balltaschen bis zu Kindergarten-und  Badetaschen, Einkaufshelfer und Reisebegleiter sowie die dazugehörigen modischen Accessoires. Die andere Ausstellung beleuchtet das Rote Wien, insbesondere die Gemeindebauten der Donaustadt: Wann wurden sie gebaut und wo stehen sie?
Die beiden Ausstellungen bis 22. Oktober.

 

Öffnungszeiten: Sonntag 10 – 12 Uhr, Mittwoch 17 – 19 Uhr

Adresse: 22., Am Kagraner Platz 53 und 54 (Altes Feuerwehrhaus)

Großbaustelle in Penzing

Der erste Teil der Ameisgasse von der Dreyhausenstraße bis inklusive Plateau Goldschlagstraße ist frisch saniert (siehe Bild), der Flüster­asphalt macht den Verkehrsteilnehmern Freude.

Jetzt sind aber noch die Abschnitte zwischen Goldschlagstraße und Karlingergasse sowie zwischen Hütteldorfer Straße und Dreyhausenstraße ausständig. Diese Bereiche werden gemeinsam mit der Baustelle der Wiener Linien (Gleiswechsel) in den Osterferien durch­geführt. Am 3. April soll gestartet werden, mit einer Dauer von neun Wochen und einigen Umleitungen ist zu rechnen.

Der WAT feiert, tanzt und lacht

„Wir versprechen einen bunten Abend mit viel Sport, Musik und guter Unterhaltung“, lädt WAT-Brigittenau-­Obmann Kurt Emersberger alle Wiener zur großen Sportschau am 25. März ein. In der Sporthalle Hopsagasse 7 soll es rundgehen – mit wilden Zumba- und Akrobatik-Einlagen ebenso wie mit den Überfliegern am Trampolin (Bild), Ballspielen (Volleyball, Inline-Hockey) und tollen Kindervorführungen. „Für Alt und Jung ist einiges dabei“, ­verspricht Emersberger.

Rhönrad & Co
Auch selten zu sehende Sportarten wie Rhönrad, Airtrack usw. können live erlebt werden. Um 18.30 Uhr geht es an diesem Samstag los, Erwachsene ­zahlen 9 Euro Eintritt. Mehr Infos auf www.wat20.at oder unter Tel.: 01/332 51 88.

Vienna Blues Spring bis 30. April

Der Vienna Blues Spring – das längste Bluesfestival der Welt – geht heuer bereits in seine 13. Auflage und präsentiert wieder internationale und nationale Bluesgrößen sowie spannende Neuentdeckungen. Zu den absoluten Topstars des Festivals zählen heuer „Mungo Jerry“, die „Hamburg Blues Band“ (mit Maggie Bell, Krissy Mathwes und Clem Clemson) sowie der „RUF Blues Caravan“ in Topbesetzung und „Miller Anderson“ (die Woodstock-Legende diesmal mit eigener Band).  Insgesamt werden rund 300 Musiker aus dreizehn Nationen erwartet. Der Anteil an starken „Bluesfrauen“ ist besonders hoch. Der erste Abend im Reigen unterstreicht das: zehn Musikerinnen – die „Viennies Ladys“ – gastieren hier mit dem „Tribute to Etta James“. Außerdem gibt es heuer am Samstag, den 1. April, den ersten Tanzabend beim Vienna Blues Spring mit „Lea’s Shuffle Gangsters & The Juke Joint Royals“. Neben dem Reigen, dem Theater Akzent und dem Radiokulturhaus sind auch die beiden Wien Holding-Museen Haus der Musik und Mozarthaus Vienna wieder Spielstätten des Vienna Blues Spring.

„Der Vienna Blues Spring ist jedes Jahr ein kulturelles Highlight im Veranstaltungskalender und verwandelt die Stadt sechs Wochen lang in eine Hochburg des Blues. Es freut mich sehr, dass mit dem Mozarthaus Vienna und dem Haus der Musik wieder zwei Museen der Wien Holding den nationalen und internationalen Blues-Größen als Bühne dienen dürfen“, so Peter Hanke, Geschäftsführer der Wien Holding. Der Reigen bleibt mit 33 Konzertabenden auch heuer wieder der „Hauptstützpunkt“ des Vienna Blues Spring und bietet wieder ein dichtes, abwechslungsreiches und vielschichtiges Programm mit Stars wie „King King“ (Dienstag, 21.03.), dem Gitarren-Genie „Eric Steckel“ (Dienstag, 4.04.), „RUF Blues Caravan“ (Montag, 24.04.) oder „Sari Schorr“ (Mittwoch, 26.04.). Die heimische Blues-Szene ist unter anderem mit der „Kutschers Blues Band“ (Donnerstag, 27.04.) vertreten.

Im Radiokulturhaus findet am Mittwoch, den 29. März, die „Boogie Night“ mit den beiden Tastenvirtuosen Martin Pyrker und Joachim Palden statt. Dieses Jahr treten auch zwei Herren mit ihren Saxofonen zum Battle an: Tom Müller und Martin Winning, der für diese Gala eigens aus England anreist. Für das Glanzlicht des Abends sorgt die einzigartige Dana Gillespie! Im Theater Akzent können BesucherInnen am Sonntag, den 9. April nicht nur den Klängen der „Mojo Blues Band & friends“ lauschen, sondern auch der „voice of the blues“ Gisele Jackson. Die stimmgewaltige und charismatische Allrounderin konnte bereits auf den verschiedensten musikalischen Ebenen große Erfolge verbuchen und ist live ein Erlebnis der Superlative.

Auch das Mozarthaus Vienna in der Domgasse 5 ist heuer wieder ein unverzichtbarer Bestandteil des Vienna Blues Spring 2017. Im gemauerten Kellergeschoss dieses baulichen Juwels gleich hinter dem Stephansdom befindet sich ein intimer Konzertsaal, der bestens geeignet ist, den Blues in besonders gemütlicher Atmosphäre zur Geltung kommen zu lassen. Drei Termine stehen hier am Programm: Am Donnerstag, den 30.03. sind „16 Tons“ mit Andreas Fasching, Mandana Nikou & Benji Hösel zu hören. Das Trio spielt einen von Folk-, Blues- und Country Music abgeleiteten Musikstil, der die Verbindung europäischer und afrikanischer Traditionen in der amerikanischen Musik aufgreift. Am Donnerstag, den 20.04., präsentiert Jürgen Posch sein neues Album „The Living Room Project“. Als Special Guest des Abends wird kein geringerer als „Sir Oliver Mally“ erwartet. Er gilt seit Jahrzehnten als eine der schillerndsten Figuren der nationalen und internationalen Bluesszene. Am Donnerstag, den 25.04. steht Katarina Pejak auf der Bühne des Mozarthaus Vienna. Sie beweist, dass der Blues durchaus lebendig und „heutig“ ist. In ihren eigenen Songs beschreibt sie das Leben und die Probleme ihrer Generation, ist aber beim klassischen Songbook des Blues und Jazz genauso sattelfest.

Der Vienna Blues Spring ist mit sechs Wochen Spielzeit das längste Bluesfestival der Welt. Neben dem „klassischen“ Blues sind auch Swing, Jump, Boogie, Funk oder Rock zu hören, denn all diese Musikrichtungen kommen letztlich aus dem Blues.

Tickets
Der Festivalpass für alle Konzerte im Reigen ist um EUR 220,– erhältlich, bestellbar per E-Mail unter kulturverein@reigen.at, telefonisch unter +43 (01) 894 00 94 oder direkt im Reigen. Inhaber eines Festivalpasses erhalten 50 Prozent Ermäßigung auf alle Eintrittskarten für Veranstaltungen im Rahmen des Vienna Blues Spring 2016 im Radiokulturhaus, dem Theater Akzent, dem Mozarthaus Vienna und dem Haus der Musik. Einzel-Tickets für alle Vienna Blues Spring-Locations sind jederzeit auf www.viennabluesspring.org buchbar, für das Radiokulturhaus auf www.radiokulturhaus.orf.at, für das Theater Akzent auf www.akzent.at. Ein Pass mit sechs Konzerten nach Wahl ist um EUR 100,– ebenfalls erhältlich.

300. Geburtstag: Ausstellungen über Maria Theresia

Alles Maria, oder was? Die Jubiläumsausstellung zum 300. Geburtstag von Maria Theresia beleuchtet Leben und Werk der „Kaiserin“. Die Mega-Schau geht bis 29. November an vier Standorten in Wien und Niederösterreich über die Bühne: Hofmobiliendepot (7., Andreasgasse 7), Kaiserliche Wagenburg (13., Schloss Schönbrunn), Schloss Niederweiden in Engelhartstetten und Schloss Hof in Schloßhof. Die Ausstellung präsentiert die Regentin und ihre Rolle in Österreich und Europa. Ihre politischen Erfolge und Krisen kommen dabei ebenso zur Sprache wie die kulturellen Errungenschaften ihrer Ära. Unter anderem wird ein der Monarchin gewidmeter Prachtband aus 1740 zu sehen sein. Ausstellungen gibt’s auch in der Nationalbibliothek, im Belvedere, im Kunsthistorischen Museum und im Porzellanmuseum. Hinzu kommen neue Bücher.

Maria Theresia von Österreich (* 13. Mai 1717 in Wien; † 29. November 1780 in Wien) war eine Fürstin aus dem Hause Habsburg. Die regierende Erzherzogin von Österreich und Königin u. a. von Ungarn (mit Kroatien) und Böhmen (1740–1780) zählte zu den prägenden Monarchen der Ära des aufgeklärten Absolutismus. Nach dem Tod des Wittelsbachers Karl VII. 1745 erreichte sie die Wahl und Krönung ihres Gatten Franz I. Stephan zum römisch-deutschen Kaiser. Ohne eigene Hausmacht und ohne nennenswerte militärische oder politische Begabung widmete sich Franz Stephan vor allem der finanziellen Absicherung der kaiserlichen Familie – womit er sehr erfolgreich war. Die Regierungsgeschäfte der Habsburgermonarchie führte seine Frau allein.

Wie jede Gattin eines Kaisers wurde sie, obwohl nicht selbst gekrönt, als Kaiserin tituliert.  Maria Theresia musste unmittelbar nach Antritt der Herrschaft den Österreichischen Erbfolgekrieg bestehen. Zwar büßte sie den größten Teil Schlesiens und die Grafschaft Glatz an Friedrich II. von Preußen ein, konnte aber alle weiteren Habsburger Besitzungen wahren. In der Folge betrieb sie eine umfassende Reformpolitik in verschiedenen Bereichen. Dazu gehörten die Staatsorganisation, das Justiz- und das Bildungswesen. In der Wirtschaftspolitik verfolgte sie eine neuere Form des Merkantilismus.

Im Sinne des aufgeklärten Absolutismus wurde die Bedeutung der Stände und partikularen Kräfte zurückgedrängt und dadurch der Zentralstaat gestärkt. Außenpolitisch suchte Maria Theresia den Ausgleich mit Frankreich. Nach dem Siebenjährigen Krieg musste sie endgültig auf Schlesien verzichten. Im Zuge der Ersten Polnischen Teilung erwarb sie Galizien.  Nach dem Tod ihres Ehemannes 1765 machte sie ihren Sohn Joseph II., der wie sein Vater zum römisch-deutschen Kaiser gekrönt wurde, zum Mitregenten in den habsburgischen Erblanden. Allerdings erwies sich aufgrund unterschiedlicher politischer Vorstellungen die Zusammenarbeit zwischen Mutter und Sohn als relativ schwierig. Joseph II. war der erste Monarch des Hauses Habsburg-Lothringen, das bis 1918 regierte.

Saisonstart der Liliputbahn

Die legendäre Liliputbahn im Wiener Prater steht in den Startlöchern und die ganze Welt der Liliputbahnfamilie von der Liliputbahn, über die Praterattraktionen Dizzy Mouse und Aquagaudi bis zur Donauparkbahn laden zum Vergnügen und Erholen ein. Am Rande des Wurstelpraters entlang vorbei an Schweizerhaus und Luftburg geht es in den Auwald Richtung Stadion. Mit der Eröffnung des Praters lädt die Liliputbahn nur heute zur 1+1 Fahrt (1 Fahrt zahlen, 1 Fahrt gratis) ein!

Das Alter auf die leichte Schulter nehmen

Was machen eigentlich Staatsanwälte im Ruhestand? Wie sieht die Sturm- und Harndrangphase aus? Ist ein Arbeitssimulator das richtige Geschenk zur Pensionierung? Und warum werden manche Menschen 278 Jahre alt? Diese und andere Fragen werden in der Ausstellung „Cartoons zum Ruhestand“ beantwortet. Bis zum 23. April zeigt die Galerie der Komischen Künste im MuseumsQuartier (Q21) Bilder von Marco Finkenstein, Dorthe Landschulz, Johann Mayr, Ari Plikat, Schilling & Blum, Miriam Wurster, Martin Zak und vielen mehr. Der Eintritt ist frei!

Elvis-Show in der Stadthalle

Elvis in concert: The King live on Screen! Seine Stimme, die zugehörigen Original-Filmaufnahmen seiner bekanntesten Rock’n’Roll-Songs und schönsten Balladen auf der großen Leinwand und ein klassisches Orchester in einer spektakulären neuen Produktion von Elvis Presley Enterprises: Unter dem Titel „The Wonder of You“ geht das Elvis-Konzertereignis mit Stargast Priscilla Presley zum ersten Mal auf Tournee – und gastiert am 22.5. in der Wiener Stadthalle.

Mit dem Album „If I Can Dream“, das mit dem Londoner Royal Philharmonic Orchestra im letzten Jahr erschien, ging posthum einer von Elvis‘ größten Wünschen in Erfüllung: gemeinsam mit einem großen Orchester zu singen. Das Projekt feierte weltweit sensationelle Erfolge und erreichte in Großbritannien nach nur zehn Wochen sogar dreifachen Platinstatus.

„If I Can Dream“ und die jetzt erscheinende Fortsetzung „The Wonder Of You“ bilden das Fundament für eine neue Konzertproduktion, in der sich zu Elvis‘ Stimme und dem Orchestersound mit Original-Filmaufnahmen der Songs von Konzert- und Fernsehauftritten eine dritte, visuelle Ebene hinzufügt. „Ich empfinde es als eine große Ehre, an der Produktion und Präsentation dieser Konzertreihe mitzuwirken, die aus diesen beiden gelungenen und erfolgreichen Alben und der Zusammenarbeit mit einem hochkarätigen Symphonieorchester hervorgeht“, sagt Priscilla Presley. Sie wird es sich nicht nehmen lassen, auf dieser besonderen Tournee mitzureisen, um dem Publikum aus ihrem gemeinsamen Leben mit Elvis und von seinem künstlerischen Erbe zu erzählen.

Einblicke in Elvis‘ Privatleben gibt es bis heute nur bis zu einem bestimmten Grad. Mit dem Namen Elvis Presley sind bis heute eine Flut von Geschichten, Spekulationen und hunderte von sensationellen Rock’ n Roll Songs untrennbar verbunden.