Florale Freude

Der Muttertags-Klassiker: Welche Frau freut sich nicht über einen farbenfrohen, wohlriechenden Strauß Blumen? Wenn Sie am 13. Mai auf der Suche nach einer Aufmerksamkeit für Mama sind, ist Blumen B&B genau das Richtige. Das Sortiment erstreckt sich von Schnittblumen, Grünpflanzen, Fertigsträußen über Dekoration bis hin zu Gestecken und Kränzen. Geschulte Floristen beraten gerne und helfen bei der Auswahl der vielfältigen Pflanzen.

Infos: www.blumen-bb.at

Wir verlosen je einen 150-, 100- & 50-Euro Gutschein von Blumen B&B!

Wiener Bäder eröffnen bereits am 28. April

Durch das rechtzeitige Ende der Kaltwetterlage Anfang April wird die Eröffnung der Freibäder auf den 28. April vorverlegt. An diesem Tag öffnen 17 Wiener Sommerbäder wieder ihre Pforten. Da Bäderstadtrat Jürgen Czernohorszky mehr Bewusstsein bei den Eltern schaffen will, bieten die Wiener Sommerbäder 27 verschiedene Schwimmkurse an. Die Kurse werden in ausgewählten Schwimmbädern, jeweils am Samstag und Sonntag um 10 oder 11 Uhr abgehalten und dauern neun Einheiten. Der Start für alle Kurse ist am 12. Mai und geht bis Ferienbeginn. Ein Kurs kostet jeweils 100 Euro. In den Ferien werden in elf Hallenbädern dreiwöchige Blockkurse angeboten. Bäderchef Hubert Teubenbacher ersucht alle Eltern ihre Kinder nie unbeaufsichtigt zu lassen und will das Kleinkinder so früh wie möglich schwimmen lernen. Dennoch werden rund 40 besonders ausgebildete Sicherheitsfachkräfte in den Freibädern im Einsatz sein.

Für die Leute die Sport in den Freibädern machen wollen, bieten die Freibäder eine große Anzahl an Möglichkeiten an, wie zum Beispiel Fußballplätze. Von Montag bis Freitag werden Trainerinnen von 15 bis 18 Uhr in den Sommerbädern Hietzing, Kongreßbad, Schafbergbad, Krapfenwaldlbad, Gänsehäufel und Höpflerbad sein. Damit sie das Gänsehäufel leicht erreichen können, fährt wie jeden Sommer ein Shuttlebus von der U1-Station Kaisermühlen bis zu den Kassen des Bades. Der Shuttlebus wird vom 26. Mai bis zum 2. September in 10-Minuten-Abschnitten ins Gänsehäufel fahren. Die Badesaison wird am 16. September enden.

Infos zu Bädern und Schwimmkursen: www.wien.gv.at

„Gemischter Satz“ im Konzerthaus

Ein Festival für Musik, Literatur, Kunst und Wein: „Gemischter Satz“ geht von 3. bis 5. Mai bereits zum vierten Mal in allen Sälen, zahlreichen Foyers, Buffets und Stiegenhäusern des Wiener Konzerthauses über die sprich- und wortwörtliche Bühne. Die Kulturveranstaltung verbindet verschiedene künstlerische Sparten zu einem großen Ganzen, bricht dabei das klassische Konzertformat auf und lässt das Publikum das Konzerthaus ganz neu erleben. Für den kulinarischen Teil sorgen die WienWein-Winzer und den Part der bildenden Kunst übernimmt heuer das Künstlerkollektiv Steinbrener/Dempf & Huber, das eindrucksvolle Kulissen für die musikalischen und literarischen Darbietungen schafft. 

Mehr Infos & Programm: konzerthaus.at/gemischter-satz

© Stephan Mussil

Mit der Wiener Städtischen zum Maifest!

Party, Spaß und viel Musik – der Countdown für eines der größten Open-Air-Events der Stadt läuft auf Hochtouren! Am 1. Mai geht auf der Kaiserwiese im Prater wieder das große Maifest über die Bühne: Sieben Top-Acts werden ab 13 Uhr tausenden Besuchern unter freiem Himmel und bei freiem Eintritt einheizen. Headliner ist Austro-Rocker Boris Bukowski, der mit Hits wie „Kokain“, „Fandango“ und „Trag meine Liebe wie einen Mantel“ heimische ­Musikgeschichte schrieb.

Fetziges Feuerwerk

Weitere Fixpunkte im heurigen Live-Programm sind Folkshilfe, Kiss Forever, Coffeeshock Company, Weanviertler, Jay Bow und New West. Zum Abschluss gibt’s wieder ein spektakuläres Feuerwerk, gespendet vom Praterverband. Hinzu kommen Ermäßigungen bei ­vielen Vergnügungsbetrieben im ­Prater.

Infos zum Programm: www.praterwien.com

Wir verlosen zusammen mit der Wiener Städtischen 2 x 2 VIP-Tickets inkl. Essen & Trinken!

Folkshilfe

Nach 28 Jahren: Dank an „Frau Katja“, die treue Seele

Zu einem richtigen ­Familienfest wurde die Abschiedsfeier für eine wahrlich treue Seele im Weinort Neustift am Walde. Frau Katarina Sklepic, die bei den Heurigengästen überaus beliebt ist und sich stets durch ihr freundliches und ehrliches Engagement ausgezeichnet hat, ist nach 28 Jahren im Heurigenbetrieb „Fuhrgassl-Huber“ in den wohlverdienten Ruhestand getreten.

Tränen der Rührung

Zum Abschied hat sich das gesamte Team des Traditionsbetriebes versammelt, um „Frau Katja“ den Dank für ihre Tätigkeit auszusprechen. Dabei ist auch so manche Träne vergossen worden – nicht nur von der Geehrten. Ein wichtiger Stammgast durfte auch nicht fehlen: ­Bezirksvorsteher-Vize Daniel Resch überreichte der treuen Seele eine Dankesurkunde zur Erinnerung an die schöne Zeit in Neustift.

Frühlings-Motto: 
Lasst uns fröhlich garteln!

Die Zeit für „grüne Daumen“ ist wieder angebrochen! Wer viel Freude an der Blumen- und Gartenarbeit hat, wird bei der Stadt fündig. Das Büro der ­Gebietsbetreuung für die ­Bezirke 6, 12, 13, 14, 15 und 23 (15., Sechshauser Straße 23) bietet jede Menge Veranstaltungen und Workshops an. Bisher wurden schon 640 Baumscheiben begrünt, viele davon in den Westbezirken und 48 im 14. Bezirk. 
Wer Fragen oder Wünsche hat, kann sich an Daniel Dutkowski von der GB* wenden, Tel.: 01/93 66 57, E-Mail: daniel.dutkowski@gbstern.at

Kurkonditorei Oberlaa auf dem Zentralfriedhof eröffnet

Jahr für Jahr besuchen mehrere hunderttausend Menschen den Zentralfriedhof im 11. Bezirk, darunter auch viele Touristen. Da das rund 2,5 km2 große Areal neben der Gedenkstätte auch ein wichtiges Kulturgut der Stadt darstellt, war es also umso wichtiger, das Angebot für die Besucher zu erweitern.

Wiener Tradition

Seit Anfang des Monats beher­bergt das neu renovierte, denkmalgeschützte Gebäude beim Tor 2 eine Filia­le der Kurkonditorei Oberlaa sowie einen top­modernen Infopoint des Friedhofs. „Das Café steht nach einem Friedhofsbesuch, aber auch für ein Zusammensein nach einer Trauerfeier offen und komplettiert unser Angebot“, so Markus Pinter, Geschäftsführer der Bestattung und Friedhöfe GmbH.

Bunte Vielfalt beim Diversity Ball

Schillernd, ausgelassen und einmal ganz was anderes: Der Diversity Ball im Kursalon Wien steht für Buntheit, Lebensfreude und das barrierefreie Miteinander von Menschen– mit allen ihren Unterschieden. Am 5. Mai geht die Ballnacht zum elften Mal über die Bühne und steht diesmal unter dem Motto „Your time is now“. Der Kursalon wird an diesem Abend zur Zeitmaschine, welche die Gäste durch die Vergangenheit bis ins Jetzt führt. Jeder ist willkommen, ohne Frage nach Geschlecht, Alter, sexueller Orientierung, Behinderung, Herkunft oder Religion.

Wir verlosen 3 x 2 Tickets!

Tickets & Infos: www.diversityball.at

Sorgen um Biotop

Das „Naturdenkmal 753“, ein Feuchtbiotop, das ganz seltenen Tier- und Pflanzenarten bisher das Überleben ermöglicht hat, sei durch die Bauarbeiten für ein ansehnliches Kleingartenhaus offensichtlich gefährdet, wie Anrainer befürchten. „Als Kinder war es uns immer verboten, das Gebiet auch nur zu betre­ten oder über den Zaun zu klettern“, weiß eine umwelt­bewusste Hernalserin zu berichten. Jetzt allerdings sei der Zaun weg und im Feuchtbiotop wären Baggerschaufeln ­dominant. Sofort nach den ersten Beschwerden war die MA 22 (Umweltschutz) auch zur Baustelle unterwegs. Sie stellte fest, dass die Bauarbeiten genehmigt waren, und ledig­lich „am Rand des Feuchtbiotops“ ein Kanal für einen genehmigten Hausbau ­errichtet werde. Dass damit auch die Gefahr verbunden sei, die Quelle des Feuchtbiotops zu „kanalisieren“, hat man bei der MA 22 nicht erhoben. Man wolle dies jedenfalls genau kontrollieren. Das WIENER BEZIRKS­BLATT wird das Versprechen der MA 22 ebenso genau kontrollieren.


Die Post ist auf Quartier-Suche

Die BAWAG und die Post gehen ­bald getrennte Wege. 2019 ­müssen 72 Postämter in ganz Österreich aus den BAWAG-­Filialen ausge­zogen sein. In Wien sind 42 ­Postämter betroffen.

Bald geht’s los

In Rudolfsheim-Fünfhaus wird längst an Lösungen ­gearbeitet, da die Bank-Filialen in der Lugner City und der Hütteldorfer Straße 64 schließen sollen. In Hernals sind alle vier Postämter in Filialen untergebracht. In Währing sind drei Filialen betroffen und in Döbling sind es ebenfalls vier. In Kürze werden mehrere Geschäftsstellen der Post verlassen, das sei „fix“, ­meldet Postsprecher David Weichselbaum. Ziel sei es aber, dass noch heuer der Großteil der geschlossenen Filialen durch neue, eigene Standorte der Post oder durch Post-Partner ersetzt wird. Es wird jedoch ­geprüft, ob sich ein neuer Standort überhaupt rechnet. Einen neuen Bankpartner will die Post bis Jahresende gefunden haben. Im ­Gespräch ist man mit den Volksbanken. Übrigens: Der Post-Standort in der Gersthofer Straße 65 ist seinerzeit in die BAWAG-Filiale verlegt worden. Das Postamt in der posteigenen Schöffelgasse steht seither leer.

SXSW 2018: Am Puls der Zeit

Die Reise zum Mars und neue Gemeinschaften standen im Fokus der Debate bei SXSW 2018.

Zehntausende Menschen aus allen Ecken der Welt kamen Mitte März wieder im texanischen Austin zusammen, um über Technologie und Trends der Zukunft zu sprechen. Bei der 32. Auflage von South by Southwest Conference and Festivals (kurz SXSW) wurde nicht nur über die Möglichkeiten, sondern auch die Gefahren diskutiert, die mit den technologischen Sprüngen der nächsten Monate und Jahre einhergehen.

Veränderungen und Marsbürger

Nicht zuletzt im Bezug auf die aktuelle Diskussion um den Datenskandal bei Facebook war auch die Rolle der sozialen Netzwerke und die Art und Weise, wie sie das Zusammenleben verändert haben, im Fokus. Neben dem neu entfachten Wettlauf Richtung Weltraum war dabei die Dezentralisierung vieler Lebensbereiche zentrales Gesprächsthema in der traditionell liberalen Stadt im konservativen Texas. Mit zweistelligen Bevölkerungswachstums­raten und vielen Technologiefirmen, die in die City an den Colorado River ziehen, ist Austin nicht nur während SXSW am Puls der Zeit. Marsbürger Einer der vielen Höhepunkte der heurigen Konferenz war der Auftritt von Elon Musk, Gründer von Tesla und SpaceX, innovativer Vor­denker und Multimilliardär. Seine Mission, eine Million Menschen in den nächsten Jahren auf den Mars zu bringen, ist bei weitem keine ­Zukunftsmusik mehr. Auch ­andere Superreiche wie etwa Amazon-Gründer Jeff Bezos, mit über 100 Milliarden Dollar Vermögen reichster Mann der Welt, drängen ins All. Und auch bei den traditionellen, staatlichen Raumfahrt­behörden gibt es wieder Pioniergeist für Marsmissionen und darüber hinaus.

Die Kette im Block

Abseits der Reise in unendliche Weiten passiert direkt auf der Erde Bahnbrechendes. Die Blockchain-Technologie, bei der unabhängig von zentralen Instanzen der Austausch von Geld, Informationen und Wissen möglich wird, ist bezeichnend für den Zug hin zur Dezentralisierung. Statt großer zentraler Instanzen wie Facebook, Google und Co. soll künftig mehr direkt zwischen einzelnen Gemeinschaften interagiert werden, so der Tenor in Austin. Auf diesen Zug des „Web 3.0“ steigen auch immer mehr ­etablierte Institutionen auf. Die Vernetzung in lokalen Gemeinschaften – von der Bio-Lebensmittel-Gruppe über Initiativen zur Nach­barschaftshilfe bis hin zum ­Wissensaustausch – erlebt einen neuen Boom.

Rot-Weiß-Rot vor Ort

Neben den neuesten Anwendungen für Blockchain oder künstlicher Intelligenz war auch die Verknüpfung von wissenschaftlichen Inhalten mit virtueller, augmentierter oder „gemischter Realität“ ein großes Thema. Etwa Wissenschaftler, die mithilfe einer Brille direkt in ein DNA-Modell oder Ähnliches eintauchen können. Auch eine Delegation von österreichischen und Wiener Organisationen und Unternehmern hatte die Reise nach Austin gemacht und präsentierte Produkte, Ideen und Köpfe. Auf Initiative von Advantage Austria (Wirtschaftskammer) und OSTA (Office of Science and Technology, österreichische Botschaft) gab es mehrere Vorträge, Podiumsdiskussionen, Aufführungen und Präsentationen mit rot-weiß-roter Beteiligung. Gerade aus der Musik- und Gesundheitsbranche (Gitarren-Lern-App Fretello, Gesundheitsinku­bator Health Wildcatters u. v. m.) gibt es viele erfolg­reiche Start-ups und Platt­formen mit Wurzeln in der Alpen­republik. Weitere Infor­ma­tionen zu Konferenz und ­Fes­tival sowie zu den Orga­­ni­sationen aus Österreich: www.ostaustria.org, www.advantage­austria.com und www.sxsw.com

 

Den Feierabend bei Ströck genießen

Jeden Tag Feierabend! Seit über vier Jahren zeigt Ströck-Feierabend in der Landstraßer Hauptstraße 82, dass eine Bäckerei zugleich ein Restaurant mit herausragender Küche, außerordentlichen Weinen, ausgesuchten Drinks und Bio-Gemüse aus dem eigenen Garten sein kann. Wegen der großen Nachfrage werden nun die Öffnungszeiten ausgeweitet und das Service aufgestockt. Jetzt steht das Frühstücksangebot nicht nur am Wochenende, sondern auch unter der Woche zur Verfügung.

Neben gutem Brot, Feingebäck und süßen Verführungen können sich die Gäste über nachhaltigen Kaffeegenuss und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis freuen. Auf der Speisekarte stehen aufgefallene Sandwiches wie Grilled‐Cheese, Bánh Mi und Tafelspitz‐Sandwiches sowie Beef Tartar, geschmorter Römersalat mit Ziegenfrischkäse und Schokostriezelkuchen.


Die neuen Öffnungszeiten:

  • Montag bis Samstag: 7 bis 22 Uhr
  • Sonntag: 7 bis 18 Uhr
  • Feiertag: 8 bis 18 Uhr

Tafelspitz‐Sandwich © Ströck/ Lukas Lorenz

Für die Männergesundheit

Die Österreichische Krebshilfe und die Österreichische Gesellschaft für Urologie luden zum dritten „Loose Tie Club“ in die „Spelunke“, wo mit gelockerter Krawatte an die Prostatakrebs-Früherkennung erinnert wurde. „Weil’s einfach nicht sein kann, dass wir Männer zu faul oder feig sind, uns untersuchen zu lassen“, brachte es Gerald Fleischhacker, Kabrettist und Moderator des Abends, auf den Punkt. Die Promi-Schar mit Ö3-Mikromann Tom Walek, Star-Figaro Josef  Winkler, DJ Alex List, ATV-Bauernverkupplerin Arabella Kiesbauer, Thaibox-Legende Fadi Merza, Multitalent Alexander Goebel und viele mehr konnte nur zustimmen.

Meisterwerke von Aki Kaurismäki im Filmmuseum und auf DVD

Das Filmmuseum in der Inneren Stadt widmet bis 3. Mai einem der großen Gegenwartsregisseure, dem Finnen Aki Kaurismäki, eine große Retrospektive. Im Programm stehen sowohl Frühwerke als auch das neueste Kaurismäki-Werk „Die andere Seite der Hoffnung“ (2017). Weitere Highlights: „Leningrad Cowboys go America“ (1989), „Schatten im Paradies“ (1986), „Das Mädchen aus der Streichholzfabrik“ (1990), „I Hired a Contract Killer“ (1990), „Wolken ziehen worüber“ (1996) und „Le Havre“ (2011) sowie vieles mehr. Ein Muss für alle Kaurismäki-Fans!

Kaurismäki (*1957) etablierte sich in den 1980er Jahren mit Werken wie dem lakonischen Road Movie „Ariel“ auch jenseits der Landesgrenzen als Ausnahmetalent, das zum internationalen Publikumsliebling wurde. Von Anfang an zeigte sich dabei seine Handschrift sowohl im unverwechselbaren minimalistischen Stil wie im humanistischen Zugang, der trockenen, oft mürrischen Humor mit einer Gefühlstiefe verband, die gerade durch Understatement zur vollen Entfaltung kam: Es ist die Größe der Bescheidenheit, die Kaurismäkis Kino den gelassenen wie unwiderstehlichen Drive gibt.

Im Beharren auf klassenkämpferische Erzählungen über Außenseiter und Sozialverlierer – meist vom Kapitalismus aus der Bahn geworfene Proletarier – ist Kaurismäki zudem ein politischer Regisseur, der nicht thesenhaft argumentiert, sondern über das grundlegende Verständnis für menschliche Würde und Anstand. Insbesondere im Spätwerk erzählt Kaurismäki von einer gesellschaftlichen Solidarität, die unter wirtschaftlichem Druck und ideologischer Verhärtung zusehends ins Wanken gerät. Dabei argumentiert Kaurismäki (auch in den stimmigen Milieudetails) stets praktisch: Trotz konsequenter Untertreibung und liebenswürdiger Exzentrik sind es populäre Geschichten mit Witz und Sentiment – ein Kino der Herzensbildung.

Ein Tipp für Heimkino-Fans: Die „Aki Kaurismäki Collection“ (ab 53,99 Euro, Pandora Film) bietet alle Kinofilme bis 2011 sowie vier Musik-Kurzfilme und eine Konzertdoku der finnischen Regie-Legende auf zehn DVDs in einer Box. Alle Filme wurden unter Aki Kaurismäkis Aufsicht neu gemastert und überzeugen durch perfekte Bildqualität!

Posted from Wien, Vienna, Austria.

Performance im 7. Bezirk über Tina Modotti

Leben und Werk der Fotografin, Schauspielerin und Revolutionärin Tina Modotti (1896 bis 1942) steht im Mittelpunkt der neuen Performance „dal bianco al nero“ von Monica Giovinazzi im Alberi Kulturbau (7., Kirchengasse 33) – zu sehen am Freitag, 20. April. Texte und szenische Aktionen des Abends, der im Rahmen von „Primavera teatrale in Italiano“ stattfindet, sind von einigen der wichtigsten Aufnahmen Modottis inspiriert. Die Performance findet in italienischer Sprache statt, ein Programmheft auf Deutsch liegt auf. Beginn ist um 20 Uhr.

Reservierungen erbeten: info@rotehaare.at

 

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