20. August 2012 Mangelnde Sicherheit in der Sigmund Freud Universität

In der SFU in Wien Landstraße, die sich stolz auch „offene Universität“ nennt bleibt allerdings dadurch die Sicherheit auf der Strecke. Täglich (auch Sonn- & Feiertag!) ist das Gebäude von 07:00 bis 22:00 Uhr für Jeden zugänglich.
Darüber hinaus kann man das Gebäude relativ leicht über eine Auffahrrampe, die nicht selten offen steht erreichen. Darüber hinaus stehen diverse Türen rund um die Uhr offen, welche sei hier nicht erwähnt, um nicht weitere die Sicherheit zu gefährden, obwohl der Redaktion bekannt.

Das Gebäude ist ein Teil des ehemaligen Bundesamtes für Zivilluftfahrt in der Schnirchgasse. Lange stand das Gebäude leer, entsprechend ist auch der Zustand. So auch der Zustand der Türen und Schließanlagen. Wer also ins Gebäude will, kommt da auch rein, da es keinerlei Sicherheitsmaßnahmen gibt.
Gerade im Erdgeschoß etwas abseits des Haupteinganges befindet sich das Simulations- & Schulungszentrum der Austrocontrol, dem Nachfolger des BAfZ.! Dieser Bereich ist gesichert wie Fort Knox, was jedoch keinerlei Auswirkung auf den Zugang in die SFU hat. Denn die Türe der Austrocontrol ist Kameraüberwacht, die allerdings nicht in Richtung Aufzug weißt sondern nur auf den Zugang zum Schulungszentrum. Dieser Bereich ist der Einzige, welcher wirklich sicher ist. Darüber hinaus gibt es im daneben liegenden Gebäude welches ebenfalls zur Austrocontrol gehört einen Wachdienst, der jedoch nicht mal am Rundgang das Gebäude der SFU kontrolliert, weil eben nur ein Zugang zum Schulungszentrum, welcher natürlich wie erwähnt elektronisch gesichert ist.
Ansonsten gibt es keinerlei Sicherheitstechnik in dem Gebäudeteilen, welche die SFU nützt!?

Der Direktor der SFU ist der Meinung, dass keine Sicherheitsprobleme vorliegen und das obwohl bei einem Kongress unserem Fotografen die gesamte Fotoausrüstung des Nachts entwendet wurde. Kunststück wenn sogar Studenten im Haus wohnen und die auch Gäste haben, also sich oft Hausfremde im Gebäude befinden. Dazu eben die meist offen zugänglichen Räume und Büros, so auch im Spätherbst dieses Jahres.
Die Security des Kongresses hatte am Samstag Abend gegen 22:15 Uhr ordnungsgemäß alles abgeschlossen. Am Morgen gegen 08:00 beim Erscheinen der Security zusammen mit den Kongressverantwortlichen war alles offen!?
Dann der Schock, die Fotoausrüstung des Kongressfotografen, der auch für uns und die Security tätig war, war weg.

Sofort verständigte der Dienstführende die Polizei, die allerdings nach deren Eintreffen keinen Eifer an den Tag legte die entwendete Fotoausrüstung zu suchen. Dies obwohl es sogar mit einem Hausbewohner einen Tatverdächtigen gab, zumal dieser auch Schlüssel zu den Kongressräumen hatte. Doch man war der Meinung, dass dies Aufgabe der Kriminalpolizei sei und nicht ihre Aufgabe.
Sollte nun der Hausbewohner der Täter gewesen sein (es gilt die Unschuldsvermutung), so hätte doch die Möglichkeit bestanden die Fotoausrüstung bei hm noch vorzufinden. Da begründeter Tatverdacht bestand auch ohne Durchsuchungsbefehl! Welcher jedoch jederzeit vom Journalrichter beim Landesgericht Wien auch vorerst mündlich ohne Zweifel erteilt worden währe.
Eine Aufforderung des natürlich soweit rechtskundigen Dienstführenden Securitys in diese Richtung verhallte bzw. wurde mit den Worten: „dafür zahlt man uns zu wenig“ quittiert!?
Man nahm die Daten auf und verschwand ohne etwas getan zu haben!

Auch mehrere Nachfragen durch Security Dienstführung und Österreichmagazin sowie Aufforderungen endlich ordentlich zu ermitteln blieben erfolglos. Bei der BPD Wien war man einfach der Meinung, dass man nicht mehr tun könne.
Einvernahmen fanden gar nicht statt oder erst Wochen später, also war wohl die Ergebnislosigkeit vorprogrammiert. Es gab keine Zeitnahen Hausdurchsuchungen, keine wirklich eindringliche Einvernahmen des Verdächtigen und die Security bzw. die Kongressverantwortlichen wurden erst gar nicht befragt, ebenso wenig wie der Bestohlene selbst!?

Der Rektor äußerte sich auch negativ und wollte bis Dato keinerlei Verantwortung für den Diebstahl der rund 2000,– €uro teuren Fotoausrüstung übernehmen. Dabei gibt es sicher eine entsprechende Versicherung, die für den Schaden sicher anstandslos aufkommen würde. Für die sind 2000,– € Peanuts, doch für unseren Fotografen stand lange seine Existenz auf dem Spiel, denn ein Pressefotograf ohne Fotoausrüstung…….

Inzwischen hat unser Fotograf mit unser Hilfe sowie der von Freunden eine neue Fotoausrüstung, doch was bleibt ist der Frust über die Mangelhafte Ermittlungstätigkeit der Polizei und der Uneinsichtigkeit des Rektors der Sigmund Freud Universität!
Angebote der Security beratend tätig zu werden in Sachen Sicherungsmaßnahmen der SFU wurden wortlos zur Kenntnis genommen und damit ausgeschlagen!?

Da wird sich wohl jeder potenzieller Veranstalter, der die von der SFU angebotenen Räume Mieten kann überlegen ob er das auch tun wird, bei der mangelhaften Sicherheit im Gebäude und der Uneinsichtigkeit des Rektorates in Sachen Gebäudesicherheit.
Auch Patienten, insbes. die welche Psychotherapie benötigen bzw. sonstige Hilfe und damit auch Sicherheit, sind nicht begeistert von den fragwürdigen Vorgängen bei der SFU Wien!

E. Weber / H. Dohnal

  • Adresse: Schnirchgasse, 1030 Wien

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