284 Schweine und 500 Autobusse

Die Stadt Wien hat das Statistische Jahrbuch 2010 veröffentlicht – Inhalt: unzählige Daten 

Wie genau kennst du eigentlich deinen Bezirk bzw. deine Stadt? Für alle, die gern mit punktuellem Wissen der skurrilen Art auftrumpfen, hat das WIENER BEZIRKSBLATT die interessan­testen Details aus dem neuen Statistischen Jahrbuch der Stadt Wien zusammengestellt.

So lag die Bundeshauptstadt mit einer Ernte von fast 65 Tonnen Gemüse im Jahr 2009 öster­reichweit an dritter Stelle bei der ­Gemüseproduktion. Bei Fruchtgemüse (Gurken, Paprika, Pfefferoni, Zuckermais etc.) war Wien mit einem Anteil von 33,4 % an der Gesamternte sogar Spitzenreiter Österreichs. Außerdem wurden in Wien 102 Ziegen, 297 Schafe, 284 Schweine und immerhin 113 Rinder gehalten. Der Bestand an Schweinen hat sich übrigens in den letzten zwanzig Jahren drastisch reduziert?– 1991 wurden noch 1.473 Schweine gezählt.
Das wichtigste Exportland für Wien war im Jahr 2009 China?– etwa 400 Millionen Euro nahmen Unternehmen mit Sitz in Wien durch den Waren­außenhandel mit der Volksrepublik ein. Am meisten eingeführt wurde aus Deutschland – Waren im Wert von 7 Milliarden Euro wurden unseren Nachbarn abgekauft. Um gleich bei Deutschland zu bleiben – mit 855.711 Übernachtungen haben Deutsche mit Abstand am häufigsten Wien als Touristen besucht.

Hier hätten sie feststellen können, dass die meisten Wiener aus Favoriten sind – mit dem Stichtag 1. 1. 2010 wurden hier 175.209 Bewohner gezählt, dicht gefolgt vom 22., in dem 155.913 Menschen leben. Laut Statistik wird es im Jahr 2050 bereits 212.489 Favoritner und 211.971 Donaustädter geben?– das Rennen um den bevölkerungsreichsten Bezirk bleibt also spannend. Heiratswillige Wiener geben einander übrigens immer später das Jawort. Während 1961 das Erstheiratsalter bei Männern ca. 25 Jahre und bei Frauen 23 Jahre war, betrug es 2009 beim Durchschnittsbräutigam 31 und bei der Braut durchschnittlich 29 Jahre.

Meidling in Zahlen (Stand 2010)

In Meidling leben 44.829 Männer und 43.004 Frauen. 20.186 Meidlinger sind zwischen 30 und 44 Jahre alt, das ist – gemessen am Alter – die mit Abstand größte Bevölkerungsgruppe im "Zwölften". 2009 sind 8.873 Menschen aus dem Bezirk weggezogen, 9.386 haben eine Wohnung in Meidling neu bezogen. Rechnet man noch Geburten- und Sterbefälle in diese Statistik hinein, ist die Wohnbevölkerung gegenüber dem Vorjahr um 611 Personen gestiegen.

26.600 Meidlinger waren im Jahresschnitt erwerbstätig, 4.753 waren arbeitslos gemeldet. Das durchschnittliche Jahresbruttoeinkommen lag bei 22.995 Euro und damit 6 % unter dem wien­weiten Schnitt. Besser geht es Meidlings Pensionisten, deren Jahresbezug "nur" drei Prozent unterhalb des Durchschnitts lag. Im Jahr 2009 übernachteten 211.988 Touristen in Meidling, es gab 1.545 Feuerwehreinsätze, 344 infolge eines Brandes, in 266 Fällen wurden Tiere oder Menschen gerettet.

284 Schweine und 500 Autobusse

Wie genau kennst du eigentlich deinen Bezirk bzw. deine Stadt?  Für alle, die gerne mit punktuellem Wissen der skurrilen Art auftrumpfen, hat das WIENER BEZIRKSBLATT die interessan­testen Details aus dem neuen Statistischen Jahrbuch der Stadt Wien zusammengestellt.

So ist die Bundeshauptstadt mit einer Ernte von fast 65 Tonnen Gemüse im Jahr 2009 öster­reichweit an 3. Stelle bei der ­Gemüseproduktion. Bei Fruchtgemüse (Gurken, Paprika, Pfefferoni, Zuckermais usw.) ist Wien mit einem Anteil von 33,4 % an der Gesamternte sogar Spitzenreiter Österreichs. Außerdem wurden in Wien 102 Ziegen, 297 Schafe, 284 Schweine und immerhin 113 Rinder gehalten. Der Bestand an Schweinen hat sich übrigens in den letzten zwanzig Jahren drastisch reduziert?– 1991 wurden noch 1.473 Schweine gezählt.

Das wichtigste Exportland für Wien war im Jahr 2009 China?– etwa 400 Millionen Euro nahmen Unternehmen mit Sitz in Wien durch den Waren­außenhandel mit der Volksrepublik ein. Am meisten eingeführt wurde aus Deutschland – Waren im Wert von 7 Milliarden Euro wurden unseren Nachbarn abgekauft.

Um gleich bei Deutschland zu bleiben – mit 855.711 Übernachtungen haben Deutsche mit Abstand am häufigsten Wien als Touristen besucht. Hier hätten sie feststellen können, dass die meisten Wiener aus Favoriten sind – mit dem Stichtag 1. 1. 2010 wurden hier 175.209 Bewohner gezählt,  dicht gefolgt vom 22., in dem 155.913 Menschen leben. Laut Statistik wird es im Jahr 2050 bereits 212.489 Favoritner und 211.971 Donaustädter geben?– das Rennen um den bevölkerungsreichsten Bezirk bleibt also spannend. Heiratswillige Wiener geben sich übrigens immer später das Jawort. Während 1961 das Erstheiratsalter bei Männern ca. 25 Jahre und bei Frauen 23 Jahre betrug, war 2009 der Durchschnittsbräutigam 31 und die durchschnittliche Braut 29 Jahre alt.

Margareten in Zahlen (Stand 2010)

In Margareten leben 25.562 Männer und 27.122 Frauen. Der männliche Durchschnittsverdiener kommt auf 1.400 netto monatlich, Frauen müssen sich mit ca. 1.200 Euro netto begnügen. Im 5. Hieb am stärksten ver­treten ist die Altersgruppe der 25- bis 64-Jährigen.

Derzeit leben etwa 6.700 Kinder im Alter von 0 bis 14 in Margareten, von denen ca. 3.400 entweder einen Kindergarten oder die Schule besuchen. 41,5 % gehen in eine BHS/BMS (berufsbildende höhere/mittlere Schule), 18 % in die AHS, 11,4 in die Hauptschule und 17,4 % besuchen die Volksschule.

Typisch für einen Gründerzeitbezirk ist: 1.273 der insgesamt 2.138 Gebäude wurden vor 1919 erbaut. Insgesamt gibt es in Margareten 28.072 Wohnungen, die im Schnitt von 1,9 Personen bewohnt werden, wobei immerhin 51 % dem wienweiten Trend folgend einen Singlehaushalt führen. Lediglich 4 % leben in einem Haushalt mit fünf oder mehr Personen.

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