4.500 Euro für die Ärmsten der Armen

Nicht einverstanden mit den Budgetkürzungen für Entwicklungshilfe 

Am Anfang stand der Ärger: "So wie der Finanzminister von mir zu Recht verlangt, dass ich meine Steuern zahle, so erwarte ich von der Regierung, dass sie ­internationale Zu­sagen einhält", so Gottfried Kerndler. Hat sie aber nicht, sondern das ohnehin geringe Entwicklungshilfebudget weiter gekürzt. "Damit bin ich nicht einverstanden und möchte diese Einschnitte zumindest ein klein wenig korrigieren."

Oberarzt ist in Afrika engagiert

Zumal der Betreiber der Firma bestNet über seinen Schulfreund sensibilisiert wurde. Das ist Dr. Karl Rigal, Oberarzt im Hanusch-Krankenhaus und als Augenarzt auch Vorstandsmitglied von "Licht für die Welt": "Durch ihn weiß ich über die Hilfsprojekte Bescheid und bin sicher, dass die Spenden effizient und zweckgerecht eingesetzt werden", betont Kerndler. In Summe sammelte er in der Zeit vor Weihnachten 4.500 Euro. Das kam so zustande: Er bot über bestNet günstige Werbeeinschaltungen an und verknüpfte sie mit der Zusage, für jede Bestellung 30 Euro an "Licht für die Welt" zu überweisen. 150 Kunden nahmen an.

Ähnlich ist übrigens das Charity-Konzept beim Vienna Night Run: Ein Teil des Startgeldes kommt jedes Jahr "Licht für die Welt" zugute. So konnten zehntausende Menschen am grauen Star operiert werden.

  • Adresse: Heinrich-Collin-Straße 30, 1140 Wien

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