60er fährt ab Herbst auf neuen Schienen

"Es wird eine Großbaustelle und äußerst schwierig, weil die Geßlgasse sehr eng ist", befürchtet Bezirks­vorsteher Manfred Wurm. Dennoch: Die Erneuerung der Gleise der Straßenbahnlinie 60 ist nötig und bringt für die Zukunft viel ­Positives.

Was soll geschehen?

Neben den Gleisen werden der Unterbau und die Betonfundamente entfernt und erneuert. Neu dabei ist, dass zwischen dem Beton und der Gleisanlage eine dicke Gummimatte angebracht wird. Durch die fehlende (feste) Verbindung zum Untergrund und zum umgebenden Straßenbereich werden die Vibrationen und somit die Lärmentwicklung durch die Straßenbahnen wesentlich reduziert.
Gleichzeitig werden dann auch Restflächen der Fahrbahn und die Gehsteige, wo es nötig ist, saniert.

Wo wird gearbeitet?

Zwischen der Endresstraße und der Ölzeltgasse wird bereits ab 11. Juni unter laufenden Betrieb der Straßenbahngearbeitet. Im engeren Bereich, zwischen Ölzeltgasse und Maurer ­Lange Gasse, beginnen die Arbeiten erst nach Schulschluss, Anfang Juli. Während dieser Zeit muss nämlich ein Schienenersatzverkehr für den 60er zwischen Rodaun und Speising eingerichtet werden.

Wann gibt es Informationen?

Am Freitag, dem 27. Mai werden die Wiener Linien im Zuge der Langen Maurer Einkaufsnacht mit einem Infostand vertreten sein und Auskunft darüber geben, wann genau in welchem Bereich der Gasse gearbeitet wird. Zu finden ist der Wiener-Linien-Infostand zwischen 17 und 20 Uhr Uhr im Bereich der Kreuzung Geßlgasse/Maurer Hauptplatz.
Mit Schulbeginn im September sollen alle Arbeiten abgeschlossen sein.

  • Adresse: Geßlgasse, 1230 Wien

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