Grabungen

7.000 Jahre alte Funde

Im Rahmen der Bauarbeiten zur neuen Postzentrale in der Rasumofskygasse haben Archäologen ein 7.000 Jahre altes Zeitfenster geöffnet. Dabei wurden Entdeckungen aus mehreren Abschnitten der Geschichte gemacht, die ältesten stammen aus der Jungsteinzeit, also etwa von 5000 vor Christus.

Der spektakulärste Fund stammt aber aus einer späteren Zeit. Grubenhäuser, Brunnen und Öfen – zum ersten Mal wurden spätkeltische Siedlungen zusammen mit römischen Relikten, wie Schreibgeräten, Keramik und Amphoren, entdeckt. Die Archäologen datieren die Funde auf die Mitte des ersten Jahrhunderts und damit als die ältesten römischen Grabungen in ganz Wien. Auch aus dem Mittelalter wurde Einzigartiges gefunden – ein Erdstall mit einer großen Menge an Keramik aus dem 13. und 14. Jahrhundert.

  • Web: http://
  • Adresse: Rasumovskygasse 29, 1030 Wien

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