Aktion scharf in Penzing

Als "wichtiges und starkes Signal an alle ausführenden Firmen“, bezeichnet Wohnbaustadtrat Michael Ludwig die "Aktion scharf“ auf den Baustellen im Westgürtel. Der erste Haus­mauer-Einsturz war Ende Juli in einem Gründerzeithaus in der Kendlerstraße, dann krachte es zweimal in Ottakring. Die sofort aufgetauchte Frage, ob Wiens Altbauten unsicher seien, war schnell ausgeräumt. "Bei all diesen Fällen war eine mangelnde Bauausführung verantwortlich“, so Ludwig. Kurz nach dem letzten Einsturz startete die verstärkte Überprüfung in den West-Bezirken, auch Baustellen in Penzing wurden von der MA 37 (Baupolizei) und anderen Dienststellen wie Finanz und Arbeitsinspektorat unter die Lupe genommen. Insgesamt gab es in zehn Prozent "nennenswerte Beanstandungen“ oder Schließungen.
Die Althaus-Sanierung geht unterdessen weiter. Derzeit laufen 426 durch die Wiener Wohnbauförderung unterstützte Sanierungsprojekte. Kosten: 615 Millionen Euro, davon 410 Millionen gefördert.

  • Adresse: Kendlerstraße, 1140 Wien

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