Am 1. Juli eröffnet der „Markt mit Herz“

Was den meisten Menschen undenkbar erscheint, ist fu?r die 204.000 Wiener, die als armutsgefährdet gelten, tägliche Realität: Gegen Ende des Monats reicht das Geld im Börsel nicht mehr fu?r Alltäglichkeiten wie Brot, Milch oder gar eine Aufmerksamkeit fu?r das eigene Kind.

Große Freude am kleinen Einkauf

Einen der (wenigen) Sozialmärkte, wie sie sich seit gut einem Jahr in den inneren Bezirken bewähren, gab es links der Donau bislang nicht. „Nach reiflicher Überlegung haben wir uns entschieden, das Konzept des Sozialmarkts aufzugreifen und geeignete Räumlichkeiten in der Frömmlgasse 31 dafu?r anzumieten", erklärt Dr. Siegfried Sellitsch, Präsident des Samariterbundes Wien.

Auf 200 Quadratmetern werden hier Grundnahrungsmittel, Obst, Gemu?se und Hygieneartikel gut ein Drittel unter den Diskonterpreisen angeboten. Alkoholische Getränke sind wie in jedem Wiener Sozialmarkt tabu. Als Besonderheit zeigt der Samariterbund jedoch sein „Herz fu?r Kinder" und will Spielzeug und Kinderbekleidung anbieten (Partner aus der Wirtschaft werden noch gesucht). Ebenfalls einzigartig ist die „Kommunikations-Ecke", die als Jausenstation in angenehmem Ambiente dient. „Hierfu?r suchen wir noch Gastronomen und Möbelfirmen, die uns mit Ausstattung unterstu?tzen können", erklärt ASBÖ 21/22-Geschäftsfu?hrer Alexander Prischl.

Die große Eröffnung findet am 1. Juli in der Frömmlgasse 31 statt.

  • Adresse: Frömmlgasse 31, 1210 Wien

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