Am Anfang war die Au

Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts war der heutige 20. Bezirk eine Aulandschaft. Im Zuge von Rodungen ab 1846 und durch die Donauregulierung 1870 bis 1875 setzte ein Wandel ein: Am Donaukanal siedelten sich holzverarbeitende Betriebe wie Zimmereien, Tischlereien und ­Holzhändler an. Es folgten Getreidemühlen, Gerbereien, Sägen und Schmieden.

Kleinarbeit

Die Entwicklung der heutigen Brigittenau zum Standort von Handels-, Gewerbe- und Industriebetrieben dokumentiert eine Ausstellung im ­Bezirksmuseum. Ernst Schättle hat in monatelanger Kleinarbeit bei Firmen, Bewohnern und in Archiven recherchiert und die Schau ­liebevoll zusammengestellt. Insgesamt ist eine Zeitreise durch die wirtschaftliche ­Entwicklung des 20. Bezirks entstanden. Dabei ergibt sich das Bild von der Brigittenau als Hort innovativer Unternehmen. Im Bezirk einen ­Gewerbebetrieb zu errichten, hatte etliche Vorteile für die Eigen­tümer: Einerseits waren damals Grundstücke günstig zu haben und die Arbeitskräfte billig, andererseits spielten die Lage am Wasser und die Nähe zur Bahn eine große Rolle für die Transportwege. Die Ausstellung ist als ­Dauerausstellung geplant und wird auch die Inhalte wechseln. Zu sehen: donnerstags von 17 bis 19 Uhr und sonntags von 10 bis 12 Uhr.

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