Am Naschmarkt wird verteilt statt vernichtet

"Verteilen statt vernichten" heißt es seit Kurzem auch am Wiener Naschmarkt: Im Rahmen des neuen Pilotprojektes arbeiten die ehrenamtlichen Mitarbeiter der Wiener Tafel intensiv mit den Standlern, der IG-Naschmarkt und dem Marktamt (MA 59), zusammen.

Frisches Obst und Gemüse wird gesammelt

Frische und einwandfreie Lebensmittel, die nicht verkauft werden, landen
nicht im Müll, sondern werden für Armutsbetroffene gesammelt: Jeweils
am Mittwoch und am Samstag machen die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen
der Wiener Tafel am Naschmarkt ihre Tour.

Umweltgerechte Anlieferung

Anschließend liefern sie die wertvollen Warenspenden direkt und
unmittelbar an die Sozialeinrichtungen. Erleichtert wird die Umsetzung
durch das neue Wiener Tafel-Lieferfahrzeug: Der vierte Lieferwagen der
Wiener Tafel-Flotte ist ein umweltschonender Erdgas betriebener Mercedes
Sprinter mit Kühlfunktion.

Gelebte Solidarität

Die für die Wiener Märkte zuständige
Stadträtin Sandra Frauenberger freut sich sehr über dieses Projekt:
"Solidarität ist die Grundlage einer menschlichen und sozial gerechten
Gesellschaft und kann als Wert nicht hoch genug gehalten werden. Die
Marktstandler, aber auch die ehrenamtlichen Mitarbeiter der
Wiener Tafel, liefern uns hier ein wunderbares Beispiel gelebter
Solidarität mit von Armut betroffenen Menschen. Das Projekt ist aber
auch zu begrüßen, weil es ein Gegenmodell zu den Auswüchsen unserer
Wegwerfgesellschaft ist, deren Überfluss den Armen dieser Welt
geschuldet ist", so die Wiener Stadträtin.

1 Antwort
  1. Monika Schneider says:

    Ich finde die Leistungen der Wiener Tafel einfach toll und vorallem, daß sich auch einige Gewerbetreibende dazu bereit erklären, Waren abzugeben. DIE WIENER TAFEL LEISTET EINZIGARTIGES! Vielen Dank an die vielen EHRENAMTLICHEN MITARBEITEN, die hier Ihre Arbeit verrichten. Ich habe so maches schon bei der Frühstücksausgabe im “Vinzenz Gwölb” bei den Barherzigen Schwestern gesehen, wo ich auch ehrenamtlich tätig war, bis ich krank geworden bin, sofern es mir gut geht helfe ich auch weiterhin mit, aber die Armut vor der eigenen Haustür zu sehen, Afrika ist auch arm, ABER ICH WOHNE IN WIEN UND DA BRAUCHEN GENUNG MENSCHEN HILFE. Ich habe auch schon Essen vom KH BHS 1060 in die Gruft mit einer Ordensschwester gebracht, die leisten dort auch viel. DANKE AN EUCH! MONIKA SCHNEIDER

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