Amalienbad wieder eröffnet

Planmäßiger Ablauf

Die Sanierung hat funktioniert und auch der Kostenrahmen sowie der Zeitplan wurden eingehalten: Anders als beim Stadthallenbad gingen die Arbeiten reibungslos über die Bühne. Wasserfilter und Wärmepumpen wurden ausgetauscht, Heizung und Lüftung modernisiert, barrierefreie Zugänge und Aufzüge geschaffen und die Beleuchtung wird auf LED-Technik umgestellt. Das Bad war deswegen seit Juni geschlossen.

Energiesparend und Kosteneffizient

Durch die Sanierung sollen in Zukunft Energiekosten von rund 1,1 Millionen Euro pro Jahr eingespart werden. Zusätzlich wurden Aufzüge und Zugänge barrierefrei umgebaut. Die Arbeiten haben wie geplant ein halbes Jahr gedauert, auch die veranschlagten Kosten von 10,3 Millionen Euro konnten eingehalten werden. Die letzte große Generalsanierung in dem zum Teil denkmalgeschützten Schwimmbad fand in den 1980-er Jahren statt.

Eines der größten Bäder seiner Zeit

Die Badeanstalt wurde in den Jahren 1923 bis 1926 nach Plänen der Architekten Karl Schmalhofer und Otto Nadel erbaut. Den Namen erhielt die Anlage nach der im Jahr 1926 verstorbenen Gemeinderätin Amalie Pölzer. Bei seiner Eröffnung zählte das Amalienbad zu den größten Bädern Europas.

Wie im alten Rom

Heute ist das Gebäude für seine einzigartige Innenausstattung bekannt, die unter Denkmalschutz steht. Zu bewundern sind Art-Deco-Stilelemente und verflieste Flächen mit Mosaikmustern – etwa im römisch anmutenden Warmwasserbecken im Saunabereich.

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