Wiener Andreas Waldmann Weltspitze beim Mountainbike-Orienteering

Mountainbike-Orienteering, kurz MBO, MTBO oder Bike-O, stellt eine Kombination aus Mountainbiking (Radbeherrschung) und dem Orientieren (Orientierungslauf) in unbekannten Gelände dar.

Dank der guten Vorbereitung über den Winter konnte Andreas Waldmann, bereits Juniorenweltmeister und Staffelweltmeister, auch in die neue Saison mit einer Spitzenplatzierung starten. Die erste Weltcuprunde fand in Mulhouse in Frankreich statt. Ausgetragen wurde eine Lang- und eine Mitteldistanz sowie ein Staffelbewerb. Auf der „Langen“ konnte Waldmann mit Platz 28 bereits Weltcuppunkte einheimsen.

Weltspitze auf der Mitteldistanz

Der große Coup gelang ihm jedoch auf der Mitteldistanz, bei dem er mit einem Traumrennen den 3.Platz belegte. „Mir gelang es heute meine Taktik voll umzusetzen und vom ersten bis zum letzten Meter technisch sauber und körperlich am Limit zu fahren!“, erzählt er nach dem Rennen. Im Staffelbewerb gab es noch einen 4. Platz für die österreichische Mannschaft mit Waldmann.

Am 11.Juni gingen in Grafenschlag im Waldviertel die österreichischen Staatsmeisterschaften auf der Mitteldistanz über die Bühne, wo Waldmann die Silbermedaille gewinnen konnte.
Am darauffolgenden Tag stand eine Langdistanz auf dem Programm. Dieses Rennen hatte, wie schon am Vortag, World-Ranking-Event Status wodurch viele starke Fahrer unter anderem aus Tschechien, Russland, Deutschland und Italien am Start waren. Waldmann gelang ein sehr gutes Rennen, er konnte gewinnen und einige Punkte für die Weltrangliste sammeln.

Bereit für die kommenden Rennen

Die weiteren Saisonhöhepunkte des Liesingers sind die Weltmeisterschaft in Portugal im Juli und die abschließende Weltcuprunde in Litauen Ende September.

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