Anti-Aging für den “Bauch von Wien”

Auf dem Naschmarkt befinden sich rund 120 Marktstände, die 1910 bis 1916 errichtet wurden. Seit 1919 gibt es den Markt in der heutigen Form. Nach 100 Jahren war eine Generalsanierung unabdingbar. Sämtliche Wasser- und Stromleitungen werden erneuert. Auch die Kanalisation und der Regenwasserabfluss werden saniert.
Für alle Standlbetreiber, die unmittelbar von den Adaptierungsarbeiten betroffen sind, wird es Container geben. Manche Wirtschaftstreibende nützen den Umbau gleich für Erneuerungen ihrer Marktstände. Fix ist auch, dass während der Arbeiten die Marktgebühren nicht ange­hoben werden. Wichtig ist, dass der Marktbetrieb weitergeht. "Ein Totalsperre hätte für den Markt das Aus bedeutet“, erklärt Alexander Hengl vom Marktamt.

Der internationale Charme bleibt

"Der 'Bauch von Wien‘ wird einem Anti-Aging-Programm unterzogen, damit er die Wiener auch in den nächsten 100 Jahren mit frischen Köstlichkeiten versorgen kann“, erklärte Konsu­mentenschutzstadträtin Sandra Frauenberger beim Spatenstich. Mariahilfs Bezirkschefin Renate ­Kaufmann ergänzte: "Bei der technischen Aufrüstung achten wir darauf, den beliebten Charme und das internationale Flair des Naschmarkts zu bewahren.“
Interessant sind auch die ­Zahlen, Daten und Fakten rund um die Sanierung: Es werden 2.050 Meter ­Kanal-, 950 Meter Wasser- und 5.750 Meter Stromleitungen verlegt. Insgesamt werden 1.400 Quadratmeter Beton­steine entfernt, und es fallen 15.047 Tonnen Abbruchmaterial an.

  • Adresse: Naschmarkt, 1060 Wien

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