Auch Schüler haben Rechte

Auf der Wieden hat im Februar, erstmals in diesem Jahr, das Schülerparlament getagt 

Grundsätzlich geht es bei Schülerparlamenten darum, Vertreter mehrerer Schulen einer Region zu versammeln, um politische Themen zu diskutieren, über Projekte zu informieren und Erfahrungen auszutauschen. Das Schülerparlament soll den Anliegen der Schüler eine stärkere Stimme und größere Medienpräsenz bringen. Teilgenommen haben daran die dritten und vierten Klassen der Volksschulen sowie die ersten und zweiten Jahrgänge der KMS.

Der Schwerpunkt liegt meistens bei bildungspolitischen oder zumindest jugendpolitischen Themen. "Bei uns ist es so, dass die Kinder ihre Anliegen formulieren, und die Wünsche werden in weiterer Folge vom Bezirk auf ihre Machbarkeit geprüft und wenn möglich auch umgesetzt werden", erklärt Bezirksvorsteher Leopold Plasch im Gespräch mit dem WIENER BEZIRKSBLATT. Auf der Wieden wünschen sich die engagierten Schüler unter anderem eine rasche Renovierung des Spielplatzes im Resselpark. Dabei stehen eine Kletterwand, mehr Blumen und Bäume sowie für mehr Sauberkeit zusätzliche Mistkübel und Hundekotsackerlautomaten sowie ein sauberes WC oder auch ein Mobilklo im Vordergrund.

Spielgeräte und Umweltschutz

Angeregt wurde auch eine Hundezone vor dem neuen Technikgebäude und dem project space Karlsplatz.
Im Draschepark wünschen sich die Schüler eine Renovierung des Baumhauses, die Beseitigung des Hundekots auf der Spielwiese, ein im Boden versenktes Trampolin, mehr blühende Pflanzen sowie ein Schachbrett mit großen Figuren.

Für den Rubenspark wurde ein neues Karussell verlangt.Doch auch bei der Ausstattung an den Schulen herrscht nach Meinung der Schüler Handlungsbedarf. So werden in der Volksschule Phorusgasse ein weicherer Bodenbelag im Schulhof, Korb- oder Nestschaukel, Sitzgarnitur, mobile Fußballtore und Sträucher oder Blumen für den grauen Schulhof gefordert.

Für die Volksschule in der Schäffergasse 3 wünschen sich die Schüler Blumentröge auf dem Vorplatz der Schule, verschließbare Spinde in der Garderobe sowie die Renovierung der Klassenräume.
Neue Ampeln an der Kreuzung Margaretenstraße/Press­gasse sowie in der Belvederegasse
sollen für mehr Sicherheit sorgen. Weiters sollen Zebrastreifen beim U-Bahn-Ausgang Taubstummengasse sowie in der Mommsen- und Belvederegasse die Autofahrer vom "Durchrasen" abhalten.

  • Adresse: Schäffergasse 3, 1040 Wien

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