Auf Dauer unfinanzierbar

In Sachen Hernalser Sozialmarkt sorgt ein Interview mit Betreiber Alexander Schiel für mehr Klarheit. Der ehemalige BZÖ-Bezirksrat räumte dabei ein, bei der Eröffnung des Sozialmarkts in der Kalvarienberggasse "ein bisschen naiv“ gewesen zu sein: Hohe Betriebskosten und geringe Lagerkapazitäten machen die Filiale auf Dauer unfinanzierbar. Ein Weiterbestehen könne er, laut Medienberichten, nur noch bis Jahresende garantieren. Schiel hofft, das Überleben der Einrichtung mit öffentlichen Fördermitteln oder einem privaten Sponsor sichern zu können. Öffentliche Förderungen erhält allerdings kein einziger der acht bestehenden Sozialmärkte in Wien, obwohl die meisten hohe Personalkosten haben, da sie ihre Mitarbeiter anstellen. In Hernals sind 17 Ehrenamtliche am Werk. Künftig will Schiel übrigens in seinen Sozialmärkten im 10. und 17. Bezirk Infoecken einrichten, bei denen sich Kunden über kostengünstige Handy-, Internet- oder Stromanbieter schlaumachen können.

  • Adresse: Kalverienberggasse, 1170 Wien

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