Auf die Plätze, fertig, los: Wiens Mobilität im Test!

Kosten, Umweltbelastung, Stress, Sportlichkeit, Komfort und Sicherheit waren die Kriterien, auf die wir E-Rad, Cityroller, Motorrad, Öffis, Auto, Citybike und die eigenen Beine getestet haben. Die Ergebnisse waren sehr unterschiedlich. – Die große Überraschung:

In puncto Schnelligkeit gab es – zumindest auf unserer Teststrecke – keine großen Unterschiede, selbst die „Fußgängerin" war schnell am Ziel. Sieger war das Elektrorad*, bei dem man aufgrund des Motors leicht bergauf kommt. Gefolgt vom Cityroller, der allerdings mit in die Öffis genommen wurde.

Hier das Ergebnis in richtiger Reihenfolge absteigend!

Mit 16 Minuten vom Rathausplatz (1. Bezirk) zum Türkenschanzpark (18. Bezirk) klarer Sieger das E-Rad!
Am 2. Platz der Cityroller (23 Minuten). Ex aequo das Motorrad und die Öffis (24 Minuten). Ein bissl länger gebraucht haben das Citybike und das Auto (je 25 Minuten). Wenig verwunderlich, aber von der Zeit her auch nicht schlecht: die Fußgängerin (37 Minuten).

Bewertung im umgekehrten Schulnotensystem – von 1 (nicht genügend) bis 5 (sehr gut).

Mobilitätstest_E-Rad

"Das E-Rad spielt in der Stadt alle Stu?ckln: Ob am Radweg, auf der Straße oder auch gegen die Einbahn. Flexibilität pur mit wenig Anstrengung!"
Daniel Benyes

 Mobilitätstest_Cityroller

"Der Cityroller ist praktisch und flexibel. Ohne die Öffis wäre die Route aber viel zu anstrengend."
Ludwig Schedl


Mobilitätstest_Motorrad

"Bei Nässe spielt das Motorrad keine Vorteile aus. Trotzdem steh ich aufs Image
und Gratisparken!"

M.-Ju?rgen Brunner

Mobilitätstest_Öffis

"Dank einem kurzen Sprint zum Bus und der tollen Anbindung mit dem 40A war
ich schnell am Ziel."

Catharina Gruidl

 Mobilitätstest_Citybike

"Wer sportlich sein will, der sollte sich aufs Rad schwingen, und die Geldbörse
schont es auch."

Romina Colerus

 Mobilitätstest_Auto

"In puncto Komfort ist das Auto unschlagbar, ich bin als Einzige trocken angekommen. Im innerstädtischen Bereich ist es aber unnötig."
Gabi Edelmann

Mobilitätstest_zu Fuss

"Zu Fuß bin ich ungebunden und flexibel, aber Fußgänger-Ampeln, die ewig
lang rot sind, ärgern."

Barbara Sorge


Außerdem …

Segway.

Das moderne Fortbewegungsmittel, das vor allem bei Touristen ein Renner ist, fällt auf jeden Fall auf. An unserem Test wollte der Verleih aber nicht teilnehmen.
www.segway-vienna.at

Faxi.

In dreirädrigen Fahrradrikschas können zwei Personen plus Handgepäck die Stadt auf umweltfreundliche Weise erkunden.
www.faxi.at

Fiaker.

Das urtypischste aller Wiener Fortbewegungsmittel fällt
in der Praxis natu?rlich durch. Bei Schönwetter aber auch fu?r Wiener mal eine nette Möglichkeit, die Stadt
zu erkunden.
z. B.: www.fiaker-wien.at

Wassertaxi.

Ab dem nächsten Jahr wird ein Wassertaxi auf dem Donaukanal von der Salztorbru?cke nach Nussdorf unterwegs sein.

* Das E-Rad ist erhältlich bei Wendelin Fortner & Florian Fortner ELEKTROBIKER LTD. & Co. KG.
Tel. 0664/210 41 22, www.elektrobiker.com

  • Adresse: Rathausplatz -, 1010 Wien

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