Auf die Plätze, fertig… LESEN!!

32.500 Schüler waren dabei

Vergangene Woche traten rund 32.500 Schüler zum ersten Wiener Lesetest an. Am 5. April waren rund 15.400 Schüler der vierten Klasse Volksschule dran, am 6. April folgten 8.300 Schüler der vierten Klasse Hauptschule und 8.800 Jugendliche in der vierten Klasse AHS.

PISA-Test war eine
echte Warnung
 

Die Tests sollen zeigen, wo die Schwächen der einzelnen Schüler liegen, damit ihre Lehrer sie gezielt fördern können. Der Bezirksschulinspektor für Hernals, Rupert Corazza, ist mitverantwortlich für das Zustandekommen des Lesetests: „Mit dem PISA-Test haben wir eine echte Warnung erhalten. Und meine Aufgabe ist es nun, diese Warnung ernst zu nehmen“, erklärt Corazza.
 

Der Leiter der "SOKO-Lesen"

Seit Jänner leitet der 47-jährige Bezirksschulinspektor die vom Stadtschulrat gegründete „SOKO Lesen“. Angesichts der eher traurigen Ergebnisse der PISA-Studie hat die Stadt Wien beschlossen, in die Offensive zu gehen. Immerhin, so ergab die letzte Überprüfung, kann beinahe jeder dritte 14- bis 15-Jährige in Österreich nicht sinnerfassend lesen. „Deshalb brauchen wir jetzt Echtdaten. Eine Stichprobe wie beim PISA-Test genügt uns nicht mehr“, sagt Corazza. „Ich will auf die Nasenspitze genau wissen, welches Kind Probleme beim Lesen hat. Nur so können die Schulen die Kinder im nächsten Jahr auch gezielt fördern“, so Corazza. 

Ergebnisse für Juni erwartet

Die Stadt Wien investiert 100.000 Euro in diese Maßnahme. Die Ergebnisse sollen bis 17. Juni – jedenfalls rechtzeitig vor Beginn des nächsten Schuljahres – vorliegen. 

  • Adresse: Kindermanngasse 1, 1170 Wien

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