Aus Brandruine wird Bezirksjuwel

Mehr als zehn Jahre lang lag das Areal in der Marxergasse 17 brach, aber nun gehen die Renovierungsarbeiten los! Aus der Brandruine Sofiensa?le soll bis 2013 ein neuer Kulturtreffpunkt und ein Wohnzentrum werden.

Die Stadt Wien unterstu?tzt die Renovierung der denkmalgeschu?tzten Teile, die der O?ffentlichkeit zuga?nglich ge- macht werden: „Die Erhaltung der denkmalgeschu?tzten Teile der Sofiensa?le ist von o?ffentlichem Interesse", so Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny. „Ich bin sicher, dass dieser Ort nach seiner Renovierung in einer ver- a?nderten, modernen Form an seine legenda?re Vergangenheit und herausragende Stellung im Bezirk anschließen wird." Die ifa AG (ein Unter- nehmen der Soravia Group) hat die Sofiensa?le, die 2001 durch einen Brand schwer bescha?digt wurden, im Sommer 2010 gekauft. Nun beginnen die Bauarbeiten fu?r die fast 3,5 Mio. Euro teure Renovierung – mit Fo?rderungen der Stadt Wien in der Ho?he von 2 Mio. Euro.

„Jeder Cent der Fo?rderung wird fu?r den Denkmalschutz verwendet", stellt der Bezirksvorsteher- Stellvertreter der Landstraße Rudolf Zabrana, klar. Der Bezirk werde peinlich genau darauf achten, dass der zugesagte Betrag fu?r die notwendigen denkmalschu?tzerischen und ku?nstlerischen Aufwendungen der Revitalisierung der Sofiensa?le genutzt werde. Folgende Renovierungsmaßnahmen sind geplant: Der kulturgeschichtlich bedeutende, 600 m2 große Saal mit den herrlichen Verzierungen wird in allen Details reno- viert, u?berdacht und als Ausstellungshalle fu?r jeden Besucher offen stehen. Der alte Trakt hinter der dann restaurierten Fassade wird o?ffentlich zuga?ngliche Teile wie einen Gastronomiebe- trieb und eine Galerie beherbergen. Außerdem geplant: eine universita?re Einrichtung und ein Nahversorger.

Das Gesamtinvestitionsvolumen betra?gt 46 Mio. Euro, die Fertigstellung soll 2013 erfolgen, also 12 Jahre nach dem Brand, der damals die Deckenkonstruktion zum Einsturz brachte und den Innenraum des großen Saales zum Teil zersto?rt hat.

  • Adresse: marxergasse, 1030 Wien

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