Aus für Profi Volleyball in Wien!

Dem 18-fachen österreichischen Volleyball-Meister hotVolleys stehen offenbar bittere Zeiten bevor. Laut einem Bericht der „Kronen Zeitung“ (Donnerstag-Ausgabe) muss der Verein den Gürtel in Zukunft deutlich enger schnallen und den Profibetrieb einstellen.

„Wir sind pleite“, wird Clubchef Peter Kleinmann in der „Krone“ zitiert. „Wir müssen nach 22 Jahren von Profi- auf Amateurbetrieb umstellen.“ Ein geplatzter Sponsorvertrag habe den Verein vor zwei Jahren eine halbe Million Euro gekostet, nach dem Absprung des langjährigen Hauptsponsors Telekom Austria gehe es nun nicht mehr in der bisherigen Tonart weiter.

„Das können wir nicht verkraften. Ich habe Absagen von 100 Firmen“, so Kleinmann. „Es ist meine Schuld, mir gelingt es nicht, das nötige Geld aufzutreiben.“ In die kommende Woche beginnende Meisterschaft wollen die hotVolleys nun mit der U21-Mannschaft gehen.

Von der am Wochenende zu Ende gegangenen Heim-EM hatte sich der ÖVV-Präsident mehr Nachhaltigkeit für Volleyball in Österreich erhofft. Die jetzige Hiobsbotschaft lässt aber einen Weg in die andere Richtung erwarten. Das sieht auch Hannes Kronthaler von Meister Hypo Tirol so: „Das ist ein schwarzer Tag für Volleyball.“

Quelle: sport.orf.at

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