Baby-Milch im Test

Wenn Mütter nicht stillen können, ist Fertigmilch die einzige Alternative. Aber bekommt ein Baby tatsächlich alle Nährstoffe, die es braucht, wenn es mit Babymilch anstatt Muttermilch gefüttert wird? Für die zehn geprüften Produkte konnten die Tester diese Frage mit „ja“ beantworten. Alle Pulver enthielten die notwendigen – und vorgeschriebenen – Nährstoffe. Allerdings: Die neuesten wissenschaftlichen Empfehlungen (z.B. in Hinblick auf langkettige Fettsäuren) wurden von den meisten Herstellern noch nicht vollständig umgesetzt.

Genau geregelt ist aber nicht nur, was in Fertigmilch enthalten sein muss, sondern auch, welche Stoffe dort nicht zu finden sein sollten. Vollständig vermeiden lassen sich gewisse Substanzen derzeit nicht, zumindest die Menge kann jedoch reduziert werden. Bedenklich sind dabei vor allem Stoffe wie 3-MCPD-Ester, die während der Fettraffination entstehen können. Mit einem vergleichsweise hohen Wert fiel hier die Babymilch von Hipp auf. In der Anfangsnahrung von dm wiederum wurde ein erhöhter Gehalt an Chlorat festgestellt. Beide Produkte erzielten daher am Ende nur eine „durchschnittliche“ Gesamtnote.  Insgesamt erzielten sechs von 10 Produkten im Test eine „gute“ Gesamtbewertung. Bei vier reichte es nur für ein „durchschnittlich“.

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