Kurz & schwungvoll!

Am 11. 11. um 11.11 Uhr wurde die Ballsaison eröffnet. Im Dreiviertel-takt wird bis Mitte Februar gefeiert, gelacht und Geld ausgegeben. Es wartet eine rekordverdächtige Saison, denn sie ist besonders kurz, dafür umso schwungvoller, versprechen die Obleute der Wirtschaftskammer Markus Grießler (Tourismus und Freizeitwirtschaft) und Maria Smodics-Neumann (Gewerbe und Handwerk). Rekordverdächtig auch, weil stolze 505.000 Besucher in den Ballsälen erwartet werden, die 139 Millionen Euro ausgeben. Laut Umfrage rechnet jeder Ballbesucher mit Ausgaben rund um die 275 Euro. Dass der Wiener Walzer seit 9. 11. von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt ist, wird auch nicht schaden.

Kurze Saison

Mit dem Elmayer-Kränzchen am 13. Februar ist die Ballsaison wieder vorbei. Generell sind die Ballkarten moderat teurer geworden, weil sie inklusive der Garderobengebühr aufgelegt wurden. Der Grund: Probleme mit der Registrierkassen-Verordnung! Im Schnitt werden die Karten inklusive Tischreservierung um etwa 95 Euro angeboten. Im Ranking der beliebtesten Bälle führt der Zuckerbäckerball (11. 1.) vor dem Kaffeesiederball (18. 1.). An der dritten Stelle liegt der ­Jägerball (29. 1.). Die Ball­saison ist auch ein Tourismus-Hit. 55.000 Touristen reisen eigens nach Wien.

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