Bauen ist keine Schikane

In der Josefstadt wird gebaut. Das führt mitunter zu Aufregung. Erlaubt ist aber nicht alles.  

Wenn die Baukräne stehen, ist es für die Aufregung der Anrainer zu spät. Man kann schon viel früher mitreden. Denn für ganz Wien gibt es ganz genaue Flächenwidmungs- und Bebauungspläne. Sie bestimmen die Regeln, nach denen gebaut werden darf, aber auch die Pflichten, die damit verbunden sind – wie zum Beispiel das Recht zu bauen und die damit verbundene Verpflichtung, die notwendigen Autoabstellplätze zu schaffen. Sie sind aber in der Sprache und mit den Zeichen von Experten abgefasst. Deshalb ist es gar nicht so leicht zu verstehen, was der Flächenwidmungsplan in der Umgebung erlaubt.

Fest steht: Häuser und Aufbauten werden nicht gebaut, weil „die da oben“ gerade wieder Lust haben, ein paar Bewohnerinnen und Bewohner zu schikanieren. Die Stadtplanung soll helfen, Entwicklungen zu lenken und zu regulieren. Sie will die Voraussetzungen dafür schaffen, dass diese Stadt für möglichst viele Bewohnerinnen und Bewohner "funktioniert". Sie haben das Recht mitzureden. Wenn die Bauarbeiten beginnen, ist es aber zu spät. Bei der Bauverhandlung können nur mehr die Eigentümerinnen und Eigentümer der benachbarten Liegenschaften, nicht aber Mieterinnen und Mieter mitreden.

Bedenken gegen das, was in der näheren Umgebung gebaut werden darf, muss man schon während der öffentlichen Auflage vorbringen. Bei speziellen Fragen stehen Ihnen die Beraterinnen und Berater in der Abteilung Stadtteilplanung und Flächennutzung Innen-West (MA 21A) sowie in der Planungsauskunft Wien für ein Gespräch zur Verfügung.

Die Öffnungszeiten der Planungsauskunft sind Montag, Mittwoch und Freitag von 8 bis 12.30 Uhr, Dienstag und Donnerstag von 8 bis 17.30 Uhr. Die Adresse der nützlichen Helfer: Wiener Stadtplanungshaus, Rathausstraße 14–16., 1. Stock, Top 116. Infos unter Telefon: 4000-8840, E-Mail: planauskunft@ma21a.wien.gv.at

Bauen ist keine Schikane

In der Josefstadt wird gebaut. Das führt mitunter zu Aufregung. Erlaubt ist aber nicht alles.  

Wenn die Baukräne stehen, ist es für die Aufregung der Anrainer zu spät. Man kann schon viel früher mitreden. Denn für ganz Wien gibt es ganz genaue Flächenwidmungs- und Bebauungspläne. Sie bestimmen die Regeln, nach denen gebaut werden darf, aber auch die Pflichten, die damit verbunden sind – wie zum Beispiel das Recht zu bauen und die damit verbundene Verpflichtung, die notwendigen Autoabstellplätze zu schaffen. Sie sind aber in der Sprache und mit den Zeichen von Experten abgefasst. Deshalb ist es gar nicht so leicht zu verstehen, was der Flächenwidmungsplan in der Umgebung erlaubt.

Fest steht: Häuser und Aufbauten werden nicht gebaut, weil „die da oben“ gerade wieder Lust haben, ein paar Bewohnerinnen und Bewohner zu schikanieren. Die Stadtplanung soll helfen, Entwicklungen zu lenken und zu regulieren. Sie will die Voraussetzungen dafür schaffen, dass diese Stadt für möglichst viele Bewohnerinnen und Bewohner "funktioniert". Sie haben das Recht mitzureden. Wenn die Bauarbeiten beginnen, ist es aber zu spät. Bei der Bauverhandlung können nur mehr die Eigentümerinnen und Eigentümer der benachbarten Liegenschaften, nicht aber Mieterinnen und Mieter mitreden.

Bedenken gegen das, was in der näheren Umgebung gebaut werden darf, muss man schon während der öffentlichen Auflage vorbringen. Bei speziellen Fragen stehen Ihnen die Beraterinnen und Berater in der Abteilung Stadtteilplanung und Flächennutzung Innen-West (MA 21A) sowie in der Planungsauskunft Wien für ein Gespräch zur Verfügung.

Die Öffnungszeiten der Planungsauskunft sind Montag, Mittwoch und Freitag von 8 bis 12.30 Uhr, Dienstag und Donnerstag von 8 bis 17.30 Uhr. Die Adresse der nützlichen Helfer: Wiener Stadtplanungshaus, Rathausstraße 14–16., 1. Stock, Top 116. Infos unter Telefon: 4000-8840, E-Mail: planauskunft@ma21a.wien.gv.at

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