Baustellen im Sommer

Die ersten Abschnitte werden jene des
Döblinger (bis 23. Juli) bzw. Währinger Gürtels (bis 6. August) sein.
Gearbeitet wird bei Tag – dort, wo mindestens zwei Fahrstreifen freigehalten werden können. An
manchen Stellen ist das nicht möglich, da wird zwischen 22 und 5 Uhr
Früh bzw. am Wochenende erneuert. 

Aktueller
Report zu Wiener Baustellen-"Hot Spots"

Der "heiße" Beginn des diesjährigen Baustellensommers stellt die Geduld
vieler Autofahrer auf eine harte Probe. Vor allem die
notwendigen Straßenbelagssanierungen in 2., Obere/Untere Donaustraße, die
Gleisbauarbeiten der Wiener Linien in 14., Linzer Straße sowie eine Reihe von
Straßenbaustellen im 22. Bezirk im Bereich Erzherzog-Karl-Straße,
Kaisermühlenstraße und Langobardenstraße, führen besonders in der Früh- und Abendspitze
zu Verzögerungen im Verkehrsablauf. Bei diesen Baustellen gibt es leider keine Umleitungsstrecke, die den gesamten Verkehr aufnehmen könnte.

Die Baustellen-Teams der
Verkehrsabteilungen sind permanent in Wien unterwegs. Dort, wo es bautechnisch
möglich ist und sich der Verkehrsfluss nicht wie vorhergesehen entwickelt,
werden die Verkehrsmaßnahmen nachjustiert, um die Situation zu verbessern.

2., Obere Donaustraße von Aspernbrückengasse bis Lilienbrunngasse


Seit 6. Juli wird in der Oberen/Unteren Donaustraße zwischen der
Aspernbrückengasse und der Lilienbrunngasse sowohl ein Zwei-Richtungs-Radweg
errichtet, als auch der bereits sanierungsbedürftige Fahrbahnbelag erneuert.
Damit werden zwei Projekte zu einem zusammengefasst, um die Beeinträchtigungen
für alle Verkehrsteilnehmer kürzer und einmalig zu
halten. Die neue Betondecke bedeutet vor allem für den Kfz-Verkehr, dass
langfristig gesehen in diesem Abschnitt keine Baustelle mehr eingerichtet
werden muss.

Ein Problem: viele Autofahrer fahren derzeit auch noch
bei „dunkelgelb" in die Kreuzung Untere Donaustraße/Aspernbrücke und behindern
damit den Querverkehr. Dadurch staut es über die Aspernbrücke zum
Franz-Josefs-Kai zurück. Eine Änderung der Ampelphasen soll hier Abhilfe
schaffen.

14., Linzer Straße

Eine Änderung der Ampelphasen hat die Verkehrssituation an der Kreuzung
Linzer Straße / Hüttelbergstraße verbessert. Der Kfz-Verkehr von der
Amundsenstraße kommend, aber auch der Umleitungsverkehr für die Linzer Straße
in Richtung stadteinwärts über Bergmillergasse – Keißlergasse –
Deutschordenstraße, kann dadurch nun besser abgewickelt werden.

Bedingt durch die Umleitungsstrecke für die Baustelle der Wiener Linien
in der Linzer Straße, musste der Linksabbiege-Streifen in der Westeinfahrt auf
die Brauhausbrücke gesperrt werden. Dies wurde vorbeugend eingerichtet, um
mögliche Konfliktsituationen an der Kreuzung Bergmillergasse / Keißlergasse zu
vermeiden. Durch diese Sperre kommt es aber immer wieder zu Verzögerungen in
der Wientalstraße vor der Brauhausbrücke. Ein großer Störfaktor sind dabei
illegale Linksabbieger, die vor allem auf der mittleren Fahrspur künstlich
einen Rückstau erzeugen. Derzeit wird an einer Optimierung der Beschilderung
und Abschrankung gearbeitet, um dies künftig zu unterbinden.

22., Kaisermühlenstraße, Langobardenstraße, Erzherzog-Karl-Straße

Zehntausende Menschen im 22. Bezirk werden mit der Eröffnung der U2-Verlängerung
bis zur Aspernstraße direkt an das leistungsfähige Wiener U-Bahnnetz
angebunden. Damit im Zusammenhang muss aber über den Sommer die gesamte
Straßenoberfläche neu gestaltet und an die neuen Erfordernisse angepasst
werden. Die deutlich eingeschränkten Möglichkeiten den Verkehr, lokal
umzuleiten führen vor allem zu Stoßzeiten wiederholt zu Verzögerungen.

Weitere Informationen inkl. wöchentlicher
Baustellenvorankündigung: www.baustellen.wien.at

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