Befragung zur Mahü gestartet

Seit Montag (17. 2.) sind die Fragebögen zur Umgestaltung der Mariahilfer Straße auf dem Postweg. Jetzt sind die Mariahilfer und Neubauer aufgerufen, bis 7. März ihr Votum abzugeben.

Eine echte Premiere

Bei der Befragung handelt es sich um eine Premiere: Die Zukunft der Mariahilfer Straße wird nämlich weder durch eine Volksbefragung noch durch eine Bezirksabstimmung, sondern durch eine „BürgerInnen-Umfrage“ erhoben, die es in dieser Form noch nie gab. Bei dieser überregionalen, weil zwei Bezirke betreffenden Befragung sind auch EU-Bürger teilnahme­berechtigt, das wä­ren sie bei einer „richtigen“ Volksbefragung nicht.

Autofahrer in der Minderheit

Für alle Leser des WIENER BEZIRKSBLATTs, die sich nicht sicher sind, wie sie abstimmen sollen, haben wir ein paar Fakten zur Mariahilfer Straße zusammengestellt: Ein großer Teil der Straße war für parkende Autos reserviert, obwohl lediglich 8 Prozent der Besucher mit dem Pkw in die Mahü gefahren sind. Von den 25.000 bis 70.000 Passanten täglich kommen die meisten mit den Öffis oder zu Fuß.

Halbleere Garagen

Wer trotzdem auf sein Auto nicht verzichten will: Die Hälfte aller Garagenplätze im Bereich der Mariahilfer Straße standen und ­stehen leer. Die Zufahrt zu Garagenplätzen und Hauseinfahrten bleibt möglich. Auch für Zulieferer hätte eine Fußgängerzone Vorteile: Durch den Wegfall von Parkplätzen und Fließverkehr würde die Zufahrt sogar ­erleichtert.
 

  • Adresse: Mariahilfer Straße, 1060 Wien