Bekommt Döbling ein regionales Pickerl?

„Jetzt kommt endlich Bewegung in die Sache!“ So urteilen die Vertreter einer Bürgerinitiative um den Döblinger Juraj Necpal, der sich für die Einführung eines Grätzel-Parkpickerls stark macht. Hunderte Unterschriften hat man schon gesammelt, um dazu eine Petition im Rathaus einzubringen.

Seltene Einigkeit

In der letzten Sitzung des ­Bezirksparlaments kam es nun zu einem weiteren positiven Beschluss in Richtung Park­pickerl. Gemeinsam brachten Grüne, SPÖ und FPÖ Anträge zu einer Parkraum­bewirtschaftung für die völlig überparkten Regionen des Bezirks ein. Und siehe da, alle Anträge wurden einstimmig der Verkehrskommission zugewiesen. Die Redner aller Fraktionen – auch die der ÖVP und der NEOS – ließen keinen Zweifel daran, dass man es diesmal ernst meint und endlich eine Kompromisslösung gefunden werden muss.

Die Problem-Viertel

Bis zum 14. Dezember soll die Verkehrskommission einen Vorschlag unterbreiten, wie man die Probleme im Pantzerviertel in Heiligenstadt und im völlig verparkten Villenviertel mit einem Regional-­Pickerl lösen will. Bei der bezirksweiten Befragung hatte sich zwar die Mehrheit der Döblinger gegen das gebührenpflichtige Parken ausgesprochen, in dicht verparkten Gebieten war die Mehrheit aber dafür gewesen.

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