Betonfertigteilindustrie trotzt Krise mit innovativen Produkten

Hatten die Hersteller von Betonbauteilen im vergangenem Jahr 2009 mit der folgen der Wirtschaftskrise schwer zu kämpfen, so lässt sich laut einer aktuellen Umfrage, durchgeführt vom Verband Österreichischer Beton- und Fertigteilwerke (VÖB) ein vorsichtiger Optimismus in der Branche erkennen. Wenigstens 70 Prozent der befragten Mitgliedsbetriebe konnten weiteren massiven Umsatzeinbrüchen in ihren Unternehmen erfolgreich entgegenwirken. Dennoch bleibt abzuwarten, ob diese leichte Erholung nachhaltig ist. Die Erwartungen der Unternehmen deuten aufgrund der dramatischen Einbrüche von Bauinvestitionen jedenfalls nicht darauf hin: So sind, für rund 23 Prozent der befragten Unternehmen, weitere Umsatzrückgänge von bis zu 10 Prozent vorstellbar.

„Die Stimmung ist weiterhin nur sehr vorsichtig optimistisch, die Lage ist immer noch kritisch. Das Tal dürfte aber fast erreicht sein“, fasst der VÖB-Präsident Dr. Bernd Wolschner die Ergebnisse des aktuellen Konjunkturbarometers für das 1. Halbjahr 2010 zusammen. „Grundsätzlich zeigt sich wieder eine weniger negative Haltung in der Beton- und Fertigteilbranche“, zeigt sich Wolschner weiterhin vorsichtig. „Ob diese Erholung nachhaltig ist, bleibt abzuwarten. Die Investitionsbereitschaft in den Wirtschafts- und Wohnbau geht nach wie vor stark zurück. Wir erwarten einen dramatischen Rückgang an Baubewilligungen in den nächsten Jahren. Dabei ist es gerade jetzt wichtig, dass der stotternde Konjunkturmotor endlich voll ins Laufen kommt“, so Wolschner. Er fordert für die Belebung der Bautätigkeit weitere Anreize für Gemeinden, Gewerbe, Industrie und Dienstleistungen zu schaffen und zusätzliche Mittel für die Sanierung bereit zu stellen. Darüber hinaus müsse die Wohnbauförderung weiter gesichert und vor allem wieder von den Bundesländern zweckgewidmet zweckgewidmet werden. Für die Sanierung müssen weitere Mittel bereit gestellt werden.

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