Breitere Radwege anstatt Grünstreifen

Die Praterstraße könnte bald anders aussehen als heute. Unter Moderation der Gebietsbetreuung läuft derzeit ein Bürgerbeteiligungsverfahren zu einer Neugestaltung, das hohes Interesse auf sich gezogen hat.

Bezirksvorsteherin Ursula Lichtenegger sprach sich im Vorfeld bereits für eine Eindämmung des Autoverkehrs und breitere Radfahrstreifen aus. Anrainer befürchten aller­dings, dass eine Verkehrsberuhigung in der Praterstraße zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen in den Nebenstraßen und noch mehr Stau in der Praterstraße führen werde.

Debatte um Radler

In der Diskussion wurde etwa beklagt, dass Radfahrer auf die Gehsteige ausweichen: Die Schnellfahrer unter ihnen fühlen sich durch ihrer Meinung nach zu langsam radelnde Familien „blockiert“. Allerdings war eine Verringerung der Gehsteigflächen kein Thema.

Eine Variante, um beide Seiten zufriedenzustellen, könnte etwa die Verbreiterung der Fahrradwege bei gleichzeitigem Verzicht auf den grünen Mittelstreifen zwischen den Autospuren sein. Andrea Mann von der Gebietsbetreuung: „Im Herbst werden die Wünsche der Anrainer zusammengefasst und der Bezirksvorstehung übergeben.“

 

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