Besser sehen beim Autofahren im Herbst

Autofahren fordert unseren Augen einiges ab. Doch im Herbst bei Regen, Nebel und früher Dämmerung wird unser Sehsinn noch einmal zusätzlich beansprucht. Das Fahren wird dadurch anstrengend, unangenehm und kann im schlimmsten Fall sogar die eigene Sicherheit gefährden.

Schlechtes Licht oder tiefstehende Sonne, Nebel, durch Regen spiegelnde Fahrbahn oder Dämmerung – der Herbst macht das Autofahren zu einer besonderen Anstrengung für unsere Augen. Hinzu kommen Blendungen durch entgegenkommende Fahrzeuge oder die Vielzahl an Schildern und Informationen, die es zu beachten gilt. Ein Großteil der Autofahrer fühlt sich dadurch unsicher, unbehaglich oder gestresst. Man muss sich so stark konzentrieren, dass man schnell Kopf- und Augenschmerzen bekommt. Außerdem blinzelt man oft weniger ohne es zu merken.

Sehschwächen als Sicherheitsrisiko

Ein weiteres, gravierendes Problem kann sich durch eine Fehlsichtigkeit ergeben, die durch das kontrastarme, dämmrige Licht im Herbst noch zusätzlich verstärkt wird. Untersuchungen haben gezeigt, dass viele Autofahrer zu schlecht sehen. Wenn gerade noch die Mindestanforderungen an das Sehen für den Erhalt des Führerscheins erreicht werden oder die Brille zu schwach geworden ist, dann wird die Zeitspanne vom Erkennen einer Gefahr bis zum (möglichen) Unfall logischer Weise drastisch verkürzt – eine Hauptursache für unzählige Verkehrsunfälle und ein Risiko, dass jeder Autofahrer mit geringem Aufwand reduzieren kann. Wer das Gefühl hat, schlecht zu sehen und ohne Korrektion einen Unfall verursacht, den trifft in jedem Fall mindestens eine Mitschuld. Vor allem während der dunklen Jahreszeit, wenn die Sonne immer früher untergeht, gefährden unentdeckte oder nicht korrigierte Sehschwächen die Sicherheit, dazu gehören etwa auch Nachtkurzsichtigkeit oder ein eingeschränktes Dämmerungssehen.

Die richtige Brille fürs Autofahren

Der richtige und scharfe Durchblick beim Autofahren ist von verschiedenen Faktoren abhängig: blendfrei sehen, ohne Reflexionen und auch bei Nacht klar und kontrastreich. Gleichzeitig ist auch die richtige Brillenfassung wichtig, um den Blick nicht einzuschränken. Ab dem 40. Lebensjahr muss man außerdem die sich entwickelnde Altersweitsichtigkeit mitbedenken. Spezielle Autofahr-Brillengläser reduzieren daher mit einer eigenen Beschichtung bzw. Veredelung diesen Blauanteil des durchfallenden Lichts auf ein Minimum. Außerdem sollte man möglichst rechts an dem entgegenkommenden Fahrzeug vorbeischauen und den Blick auf das Fahrzeug vor einem konzentrieren, um einer Blendung zusätzlich zu entgehen.

Brillenfassung

Mit der richtigen Brillenfassung kann das Sehen beim Autofahren noch einmal zusätzlich erleichtert werden. So sollten Fassung und Bügel idealerweise möglichst schmal sein, um das Blickfeld nicht einzuschränken. Möglichst große Brillengläser sorgen außerdem dafür, dass man jegliches Geschehen im Außen- und Rückspiegel schon mit kleinsten Kopfbewegungen überblicken kann. Mit gebogenen Brillengläsern kann man außerdem störenden seitlichen Lichteinfall reduzieren. Übrigens können spezielle Autofahr-Brillen auch genauso im Alltag verwendet werden. Die Beschichtung sorgt hier für keinerlei Beeinträchtigung.

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