Buddha findet sein Glück im Bezirk

Der erste buddhistische Tempel-Neubau

Bei der Eröffnungszeremonie wurde die große Buddhastatue aus weißer Jade feierlich enthüllt. Neben dem Meister Hsin-ting vom Stammkloster hielten Prof. Johann Figl, Religionswissenschafter der Univ. Wien und Bezirksvorsteher Gerhard Zatlokal die Eröffnungsreden. Mit einer Fläche von 1.337 m2 auf insgesamt 5 Etagen übertrifft er alle anderen buddhistischen Sakralbauten Österreichs. Es ist zugleich der erste buddhistische Tempel-Neubau in Österreich. Im Schreinraum, der sich über zwei Ebenen erstreckt, steht eine 5.000 kg schwere Buddhastatue aus weißer Jade.

Meditieren über den Dächern Wiens

Eine Meditationshalle im obersten Stock gewährt einen großartigen Blick über Wien, ebenso der Steingarten auf dem Dach. Eine Gedächtnishalle, Bibliothek, Seminarräume, Speisesaal, Großküche, Gästezimmer und Empfangsraum stehen ebenfalls zur Verfügung. Der Tempel wurde von einem österreichischen und taiwanesischen Architekten geplant und enthält zahlreiche buddhistische Symbolik. Die Vorderfront ist einem meditierenden Mönch nachempfunden, der grauschwarze Fußboden erinnert an die Roben der Mönche und Nonnen. Die großzügigen Fensterflächen zeigen die buddhistische Offenheit gegenüber allen Menschen. Der Tempelbau wurde ausschließlich aus Spenden finanziert. Erbauer ist der buddhistsche Orden Fo Guang Shan aus Taiwan, der weltweit über eine Million Mitglieder zählt.  

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