Causa Lobautunnel könnte nun entschieden werden

Schön langsam könnte sich der jahrelange Konflikt um den ­Lobautunnel einem Ende zuneigen. Mitte Jänner wurden vor dem Bundesverwaltungsgericht (BVwG) die letzten offenen Kapitel – Lärm, Schallschutz und Umweltmedizin – abgearbeitet.

Zeitschiene offen

„Es gibt keine weiteren Verbesserungsaufträge, die Sache ist nun theoretisch entscheidungsreif“, heißt es seitens des Gerichts. Im Klartext: Die Richter erarbeiten eine Entscheidung – dabei könnten noch Arbeitsaufträge an die Parteien notwendig werden. Unvorhersehbar ist allerdings, wann die Entscheidung des BVwG vorliegen wird. Verkehrsstadträtin Maria ­Vassilakou spricht sich nach wie vor gegen den Tunnel aus. Sie drängt auf den Ausbau der Öffis und ein Parkpickerl für ganz Wien. Donaustadt-Chef Ernst ­Nevrivy hat hier einen klaren Standpunkt: „Zuerst kommt die Stadtstraße, dann muss im Tunnel gefahren werden und dann kann man mit mir über einen Öffi-Ausbau reden.“ Das wird kaum
vor 2025 der Fall sein.

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