Christoph & Lollo entschuldigen sich

Am 25. Februar erscheint das neue Album mit dem vielsagenden Titel "Tschuldigung." Was dahintersteckt, fragte WIENER BEZIRKSBLATT-Redakteurin Barbara Sorge nach. Im Café Stumpf in Döbling, gleich ums Eck vom Studio, in dem sie das Album aufgenommen haben, sitzen die beiden bei Kakao (Christoph) und Melange mit Schokocroissant (Lollo) und erzählen über ihr Tun. 

WIENER BEZIRKSBLATT: Tschuldigung. Wofür eigentlich?

Christoph: Es gibt Passagen in den Liedern auf dieser CD,
bei denen sich der eine oder andere vielleicht beleidigt fühlen könnte. Wir
entschuldigen uns auch für unsere musikalischen Unzulänglichkeiten. Und
überhaupt entschuldigen wir uns auch auf der Bühne dauernd. Da hat sich dieser
Titel angeboten.

Ihr habt euch bei dieser CD viel Zeit gelassen. 

Lollo: Insgesamt waren es 20 Tage zwischen August und Oktober,
die wir im Studio verbracht haben. Interessanterweise erscheinen CDs immer am
Freitag. Das macht eigentlich keinen Sinn, aber es ist so.

Christoph: Das Angenehme an den Arbeiten war dieses Mal, dass wir nicht gefragt wurden, wie wirs denn gerne hätten. Ich höre keinen Unterschied bei den Abmischungen. Dieses Mal ist es einfach entschieden worden, das war gut so.

"Karl-Heinz" ist auch auf der CD drauf – was meint ihr: Wann kommt der "Karl-Heinz" in den Häf'n?
Christoph: Ich glaub, nie.
Lollo: Das wäre auch blöd, dann wäre das Lied ja obsolet.

Was sind eure Lieblingslieder auf der neuen CD?
Lollo: "Burschen", das ist originell von den Harmonien.
Christoph: "Schatz", ein Schmusesong, klingt einfach schön.
Und "Diese Stadt" – berührend, bedrückend, mit einem sehr einprägsamen Gepfeife.

Ihr habt dieses Mal auch andere Musiker dabei (z. B. Lelo Brossmann – Kreisky, HP Falkner – Attwenger).
Lollo: Wir haben Geld vom Österreichischen Musikfonds
bekommen, da haben wir es uns leisten können, auch andere Musiker einzuladen
und das eine oder andere Lied (z.B. Internetforenposter) aufzupeppen. Im
Gegenzug haben wir jetzt das Logo vom Musikfonds überall drauf.

Warum seid ihr weggegangen von den Schispringerliedern?
Lollo: Nach den Schispringerliedern haben wir Lieder über
Feiertage gemacht. Weil wir uns gedacht haben, wenn wir Lieder über Feiertage
machen, die noch keiner besungen hat, dann werden wir steinreich, weil wir dann
die einzigen sind, die im Radio gespielt werden. Irgendwie hat das nicht
funktioniert.

Welchen Preis wollt ihr einmal gewinnen?
Lollo:
Die meisten Preise die es so gibt, sind entweder
Förder- und Nachwuchspreise, dafür sind wir zu alt. Oder Preise fürs
Alterswerk, dafür sind wir zu jung. Oder Preise für die Leistung, dafür sind
wir zu schlecht.

Wo ist das coolste Publikum?
Lollo: Ich mag kein cooles Publikum. Publikum hat uncool zu
sein.
Christoph: Sie trauen sich oft auch gar nicht, bei den
großen Helden da auf der Bühne, etwas zu sagen.
Lollo: Sie zahlen ja dafür, dass wir die Witze machen. Ich
finde es schöner, alte Menschen zum Lachen zu bringen. Das ist irgendwie
schwieriger. Junges Publikum zum Lachen bringen, das kann Mario Barth auch.

Was war euer Konzerthighlight bisher?
Christoph: Frequency vor acht Jahren. Davon gibt's T-Shirts.
An erster Stelle stehen da Metallica. Und dann gleich wir. Wir waren also
Vorband von Metallica. Quasi.
Lollo: Aber eigentlich war das ein schreckliches Konzert.
Nichts hat funktioniert. Wir haben uns nicht gehört und Zeit haben wir auch
wenig gehabt. Aber in der Erinnerung wird das dann so überhöht.

CD gewinnen und Konzerte hören

Die CD "Tschuldigung." erscheint am 25. Februar auf Wohnzimmer Records. Erhältlich in Österreich über Hoanzl und auf allen Download-Plattformen – Wir verlosen eine CD! Hier gehts zum Gewinnspiel! 

Außerdem bringen Christoph & Lollo ihre Lieder live zu Gehör: Am 2. 3. im Schutzhaus Zukunt, am 10. 3. im Chelsea und am 1. 4. im Stadtsaal.

Hier gehts zum TV-Beitrag mit Christoph & Lollo in Wienlive-TV

Und das WIENER BEZIRKSBLATT hat die Sprüche rund um KHG auf coole T-Shirts gebannt. Hier kannst du sie käuflich erwerben!

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