Copa Cagrana: Neue Pacht?

Das Bild der Copa Cagrana als Unterhaltungsmeile hat sich in den letzten Jahren verändert. Ob als Zielscheibe politischer Aussendungen, die Drogenprobleme orten, oder wegen anhaltender Beschwerden durch Bewohner der Donaucity: Es "brodelt“, wenn es um die Partymeile geht.

Selbst untertags und menschenleer sorgen morsche Terrassen und Geländer, nicht tragfähige Dächer bis hin zu abenteuerlich verlegten Elektroinstallationen für Unwohlsein – vor allem bei der zuständigen Behörde MA 45, die in diversen Begehungsprotokollen auf diese Umstände hinweist. Darüber hinaus soll der Hauptpächter (ausgenommen sind etwa der Mexikaner und der Grieche) mit der Zahlung von 110.000 Euro im Rückstand sein.

Nun wurde von Amts wegen am Bezirksgericht Donaustadt die Räumungsklage eingebracht. Stadträtin Ulli Sima: "Zu lange wurden Auflagen nicht eingehalten. Der Bogen ist überspannt. Die Zustände werden beendet.“ Die beklagte "Boardwalk Entwicklungs Gesellschaft“ bestreitet die Vorwürfe.

  • Adresse: Copa Cagrana, 1220 Wien

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